Das amerikanisch-israelische Verhältnis wird wieder frostiger

  • Freitag, 9. April 2010, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Freitag, 9. April 2010, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Freitag, 9. April 2010, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Israels Ministerpräsident Netanjahu wird nicht am internationalen Gipfel zur Atomsicherheit teilnehmen.

Weitere Themen:

In Thailand erreichen die Oppositionellen einen Teilerfolg.

Die Regierungskoalition gewinnt die Parlamentswahlen in Sri Lanka.

UBS, Novartis, Swiss Re: sie kommen alle um Ethos nicht herum.

Ungarns wirtschaftliche Probleme vor den Wahlen.

Der Sudan steht einmal mehr vor riesigen Problemen.

Beiträge

  • Netanyahu sagt Teilnahme am Atom-Gipfel in den USA ab

    Neuer Frust und neuer Frost im amerikanisch-israelischen Verhältnis. Letzte Nacht informierte der israelische Premier Netanyahu die US-Regierung, dass er Anfang Woche nicht nach Washington kommt zu Präsident Obamas Atomgipfel.

    Netanyahu fürchtet, Israels arabische Nachbarn und die Türkei könnten Israel auffordern, sein Atomprogramm offenzulegen; was aus israelischer Sicht einem Tabubruch gleichkäme. So begeht Netanyahu einen weiteren Affront gegenüber Obama.

    Iren Meier

  • Grossdemo der Rothemden in Bangkok

    Seit Wochen demonstrieren die Anhänger des früheren Ministerpräsidenten Thaksin Shinawatra in den Strassen von Bangkok, die wegen ihrer roten Kleidung auch Rothemden genannt werden. Mit immer neuen Aktionen versuchen sie ihrem Ziel, Neuwahlen zu erzwingen, näher zu kommen.

    Nun spitzte sich die Konfrontation mit den Sicherheitskräften zu. Tausende von Regierungsgegnern stürmten einen von der Regierung geschlossenen Fernsehsender der Opposition. Die Polizei setzte Wasserwerfer und Tränengas ein. Schliesslich einigten sich beide Seiten: Der Sender nimmt seinen Betrieb wieder auf.

    Bernd Musch-Borowska ARD

  • Keine Überraschungen in Sri Lanka

    Gestern fanden in Sri Lanka Parlamentswahlen statt. Es waren die ersten seit dem Sieg der Regierung über die Tamil Tigers. Das Resultat ist sehr klar.

    Die Regierungskoalition von Präsident Mahinda Rajapakse hat eine grosse Mehrheit erzielt, zur Zweidrittelmehrheit allerdings fehlen ein paar Sitze. Die Reaktionen in der Bevölkerung von Colombo fallen sehr unterschiedlich aus.

    Karin Wenger

  • US-Verfassungrichter John Paul Stevens kündigt Rücktritt an

    Wenn ein oberster Bundesrichter ersetzt werden muss, dann entsteht in Washington jeweils Hektik.

    Im amerikanischen Rechtssystem spielt das oberste Bundesgericht eine enorm wichtige Rolle, sie geht deutlich über die unseres Bundesgerichtes hinaus.Kurz nach der Ankündigung des Rücktritts von Chief Justice John Paul Stevens, diskutiert man bereits über mögliche Nachfolger.

    Max Akermann

  • Die Bedeutung von Stiftungen wie Ethos wächst

    Keine Doppelmandate und keine Abzocker-Entschädigungen und nächste Woche an der UBS-Generalversammlung keine Décharge für Ospel, Kurer und Co.

    Mit solchen einfachen, klaren Forderungen haben sich Ethos und andere, vor allem auch US-amerikanische Berater für ethische und nachhaltige Anlagen, in den letzten Jahren immer mehr Einfluss verschafft. Früher wurden sie als weltfremde Weltverbesserer belächelt, heute sind sie ein Machtfaktor.

    Urs Siegrist

  • Ungarns wirtschaftliche Probleme vor den Wahlen

    Ungarn wählt am kommenden Sonntag. Nach Jahren der politischen Instabilität und des wirtschaftlichen Niedergangs hofft die Bevölkerung auf bessere Zeiten. Von der neuen Führung fordert sie dringend Wirtschaftskompetenz, denn Ungarn soll endlich aus der Krise finden.

    Noch vor einem Jahr war das Land praktisch bankrott.

    Marc Lehmann

  • Malcolm McLaren ist tot

    Der Brite Malcolm McLaren war vieles: Impresario, Komponist, Produzent, bildender Künstler. Weltbekannt wurde er Ende der 70er Jahre als geistiger Vater und Manager der Band «Sex Pistols» und als einer der Inspiratoren der Punkbewegung. Macolm McLaren verstarb gestern im Alter von 64 Jahren.

    Patrik Tschudin

  • Der Sudan steht einmal mehr vor grossen Problemen

    Auch im Sudan stehen Wahlen an. Ab Sonntag sollen im grössten Land Afrikas die ersten demokratischen Wahlen seit 24 Jahren stattfinden.

    Sie sollten ein weiterer, bedeutender Schritt werden im Friedensprozess zwischen dem mehrheitlich arabisch-muslimischen Norden und dem afrikanischen, christlichen Süden, die 22 Jahre Bürgerkrieg gegeneinander geführt hatten. Doch die Wahlen scheinen immer fragwürdiger.

    Die wichtigsten Oppositionsparteien werfen der Regierungspartei Betrug vor und haben sich zurückgezogen.

    Rudolf Küng

Moderation: Casper Selg, Redaktion: Judith Huber