Das bolivianische Volk sagt Nein zu Verfassungsänderung

  • Montag, 22. Februar 2016, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Montag, 22. Februar 2016, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Montag, 22. Februar 2016, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Fast 6,5 Millionen Bolivianerinnen und Bolivianer haben am Sonntag ihre Stimme für oder gegen das Referendum abgegeben.

    Das bolivianische Volk sagt Nein zu Verfassungsänderung

    Seit zehn Jahren steht Evo Morales als erster indianischer Staatschef Südamerikas an der Spitze Boliviens. Laut Prognosen hat nun aber die bolivianische Stimmbevölkerung eine vierte Amtszeit für den Sozialisten abgelehnt.

    Ulrich Achermann

  • Bereits haben sechs britische Kabinettsminister erklärt, sie wollten für Brexit kämpfen – und der Bürgermeister von London, Boris Johnson.

    Brexit-Debatte im britischen Unterhaus

    In der Nacht auf Samstag schloss der britische Premier David Cameron die Vereinbarung mit der EU, die Grossbritannien gewisse Sonderrechte einräumt. Daraufhin informierte er seine Regierung und kündigte das Austrittsreferendum für den 23. Juni an.

    Nun hat Cameron seine Pläne auch noch dem Unterhaus präsentiert.

    Martin Alioth

  • Der Tessiner Volkswirtschaftsdirektor Christian Vitta sagte, er hoffe, dass Kompetenzen und Arbeitsplätze der BSI im Tessin blieben. Was er nicht gesagt hat: Die ganz grossen Räder in der Finanzindustrie werden nicht im Tessin, sondern anderswo bewegt.

    Schweizer Privatbanken - zusammen ist man weniger allein

    Die 1995 gegründete Schweizer Privatbank EFG International übernimmt eine der ältesten Banken der Schweiz, die Banca della Svizzera Italiana BSI in Lugano. Damit entsteht eine der grössten Privatbanken der Schweiz.

    Alexander Grass

  • «Ich arbeite 15 Stunden pro Tag, nicht um mich zu profilieren, sondern um die Sicherheit der europäischen Bürger zu schützen, auf die sie ein Anrecht haben. Unsere Arbeit lässt sich nicht in ein Schaufenster stellen, denn wir sind bloss Vermittler», sagt  Eurojust-Direktorin Michèle Coninsx.

    Im Zentrum des Kampfes gegen den Terrorismus in Europa

    Die Organisation Eurojust sorgt für die Justiz-Zusammenarbeit zwischen den europäischen Ländern, auch die Schweiz ist Mitglied. Rund 400 Leute beschäftigt Eurojust in Den Haag.

    Doch kaum jemand kennt die Organisation, die so wichtig ist für die internationale Terrorbekämpfung und die Bekämpfung organisierten Verbrechens. Das Gespräch mit Eurojust-Direktorin Michèle Coninsx.

    Isabelle Jacobi

  • «Otops», eine App gegen Risikoverhalten und Radikalisierung – von Jugendlichen für Jugendliche. Die Erwachsenen bleiben aussen vor, die Jugendlichen sollen unbeobachtet ihre Sorgen und Erfahrungen miteinander teilen.

    Deradikalisierungs-App gegen islamistische Propaganda

    Via Internet verbreiten islamistische Organisationen geschickt ihre Botschaft. Sie bringen Jugendliche dazu, Freunde und Familie hinter sich zu lassen, um in den Krieg zu ziehen. 72 junge Männer oder Frauen sind bis heute aus der Schweiz in den Jihad gezogen.

    Mit einer App, die die Sozialarbeit auf die Smartphones der Jugendlichen bringt, wollen engagierte Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter in Genf nun Gegensteuer geben.

    Sascha Buchbinder

  • Oman ist eine absolutistische Monarchie, sie wird seit langem von derselben Dynastie regiert. Zu Beginn des Arabischen Frühlings gab es auch dort Proteste - diese verstummten aber bald wieder. Bild: Sultan Quaboos bin Said, der 75-jährige Monarch von Oman.

    Diplomatische Dienste unbeachtet von der Weltöffentlichkeit

    Der Monarch des kleinen Golfstaates Oman, Monarch Sultan Quaboos bin Said, vermittelt seit Jahren in verschiedenen Konfliktherden im Nahen Osten. Ein Beispiel: Die Verhandlungen, die zur Freilassung der US-Amerikaner führte, die in Iran im Gefängnis sassen. Doch welche Rolle spielt Oman genau?

    Gudrun Harrer

  • Bestellungen von Sterbemedikamenten oder auch nur Nachfragen verunsichern manchen Apotheker.

    Unsicherheit aus dem Weg räumen - Leitlinien zu Sterbemittel NaP

    587 Menschen wollten nach Angaben des Bundes im Jahr 2013 nicht auf den Tod warten, sondern ihrem Leben selbst ein Ende setzen; fast doppelt so viele wie noch vier Jahre zuvor. Freitodbegleitungen leisten Organisationen wie Exit oder einzelne Hausärzte.

    Apotheken liefern gegen Rezept die Sterbemedikamente aus. Die Kantonsapotheker haben nun Leitlinien zur Abgabe von solchen erarbeitet.

    Gaudenz Wacker

  • Die Frage, wer mit seiner Stromrechnung wie viel an den Unterhalt der Stromnetze bezahlt, wird sich bald nicht mehr nur für Solaranlagen-Besitzer stellen. Mit dem neuen Stromversorgungsgesetz wird diese Frage bald auch für alle anderen Stromkunden und Stromkundinnen zum Thema werden.

    Elektrizitätswerke vs. kleine Solarstromproduzenten

    Mit einer Solaranlage auf dem Hausdach produzieren zahlreiche Hausbesitzer mehr als die Hälfte des Stroms, den sie verbrauchen. Trotzdem ist ihre Stromrechnung höher als früher, höher als wenn sie den Strom vom Elektrizitätswerk beziehen würden.

    Solche Fälle mehren sich; sie sind Ausdruck des wachsenden Machtkampfs zwischen grossen und kleinen Stromproduzenten.

    Christian von Burg

Moderation: Isabelle Jacobi, Redaktion: Matthias Kündig