Das «Echo der Zeit» macht Geschichte - seit 70 Jahren

  • Dienstag, 12. Mai 2015, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Dienstag, 12. Mai 2015, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Dienstag, 12. Mai 2015, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

1945 wurde das «Echo der Zeit» zum ersten Mal ausgestrahlt. Seither hat sich die Sendung einen festen Platz in der politischen Berichterstattung erobert. Sie steht für eine verlässliche Einordnung des täglichen Geschehens, für den Blick nach aussen und nach innen.

Die zweistündige Sonderausgabe, live aus dem Radiostudio Zürich, reflektiert die Entwicklung der letzten 70 Jahren und zeigt auf, welches die Herausforderungen von heute sind.

Beiträge

  • Der erste und langjährige Bundeshausredaktor Walter von Kaenel (rechts), auf einem Bild aus den 1950er-Jahren.

    Inland-Berichterstattung - Nähe und Distanz zur Macht

    Die erste Stunde beschäftigt sich mit der Berichterstattung aus dem Inland, genauer: mit der Bundespolitik. Wieviel Nähe zur Macht braucht es, um aus dem Bundeshaus spannend zu berichten, und wo beginnt unter der Bundeskuppel die Kumpanei?

    Darüber diskutieren Bundesrätin Doris Leuthard, Roger Blum, emeritierter Medienprofessor , Ursula Hürzeler, frühere Inlandchefin von Radio DRS, und Philipp Burkhardt, Leiter Bundeshausredaktion Radio SRF.

  • Rekruten im Gorki-Park in Moskau, Anfang 1990er-Jahre.

    Ausland-Berichterstattung - vom Umgang mit Propaganda

    In der zweiten Stunde steht die Aussenpolitik im Zentrum. Gespräche über Grenzen bei der Auslandsberichterstattung, über Objektivität und Subjektivität - und die Frage nach dem Umgang mit Propaganda.

    Es diskutieren Jürg Bissegger, erster Moskau-Korrespondent von Radio DRS, Peter Gysling, aktueller Russland-Korrespondent, Anna Rose, Deutschlandkorrespondentin für die staatsnahe russische Rossijskaja Gaseta und Eva Maurer, Leiterin Osteuropabibliothek in Bern.

Moderation: Simone Fatzer und Roman Fillinger, Redaktion: Judith Huber und Ursula Hürzeler