Demonstrationen gegen China

  • Samstag, 15. März 2008, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Samstag, 15. März 2008, 18:00 Uhr, DRS 1
  • Wiederholung:
    • Samstag, 15. März 2008, 19:00 Uhr, DRS 2 und DRS Musikwelle

Weltweit haben aufgebrachte Menschen gegen das harte Durchgreifen Chinas in Tibet demonstriert. Auch in Zürich forderten Demonstrierende ein Handel des Olympischen Komitees.

Weitere Themen:

Im Tessin beraten Vertreter von SBB und Gewerkschaften über das weitere Vorgehen nach dem Cargo-Debakel.

Der frühere SBB-Chef Benedikt Weibel weist eine Verantwortung am Cargo-Debakel entschieden von sich.

In der albanischen Hauptstadt Tirana explodiert ein Waffenlager und verletzt mehr als 150 Menschen. 

Bei der Parlamentswahl in Iran liegen die Reformer weit abgeschlagen hinter den Hardlinern.

Beiträge

  • Weltweite Proteste gegen China

    In vielen Städten weltweit haben aufgebrachte Menschen gegen das gewaltsame Vorgehen Chinas in Tibet demonstriert. Die Menschen forderen China zum Dialog und das Olympische Komitee zum Handeln auf.

    Auch in der Schweiz gab es Solidaritäts-Kundgebungen mit Tibet. Vor dem chinesischen Konsulat demonstrierten rund 2 000 Menschen. Einzelne Teilnehmer stürmten auf das Gebäude zu und schmissen Steine.

    Lukas Schmutz

  • Gewalt und Demonstrationen in Tibet

    Tibets Hauptstadt Lhasa ist praktisch im Ausnahmezustand: Einen Tag nach der blutigen Rebellion gegen China patroullieren schwer bewaffnete Polizisten und Soldaten durch die Straßen, Panzer sind unterwegs, alle Geschäfte sind geschlossen.

    Unklar bleibt, wieviele Menschen bei den Ausschreitungen getötet oder verletzt wurden. China spricht von 10 Toten, Exil-Tibeter von 80.

    Die Proteste der Tibeter richten sich gegen die Herrschaft Chinas.

    Petra Aldenrath

  • Cargo-Debakel überrascht Benedikt Weibel

    Der frühere SBB-Chef Benedikt Weibel weist alle Vorwürfe entschieden von sich, er sei mitschuldig am Cargo-Debakel.

    Der letztjährige Verlust der SBB Cargo von 190 Millionen Franken überrasche ihn, sagte Weibel in der Samstagsrundschau von Schweizer Radio DRS.

    Die Krise habe aber für ihn nicht mit den Entscheiden zu tun, die er in seiner zeit als SBB-Chef bis 2006 zu verantworten hatte, sagte Weibel.

    In Biasca suchen Vertreter der SBB und der Gewerkschaften am runden Tisch nach einer Lösung des Cargo-Debakels. Die Gespräche haben am Samstagnachmittag begonnen und könnten bis Sonntagmorgen dauern. SBB-Chef Andreas Meyer zeigte sich in einer Pause zuversichtlich.

    Urs Siegrist

  • Tote und Verletzte bei Explosion in Tirana

    Bei gewaltigen Explosionen in einem Waffenlager der albanischen Armee sind zahlreiche Menschen ums Leben gekommen. Mindestens 150 Menschen wurden zum Teil schwer verletzt.

    Das Depot liegt etwa zwölf Kilometer nördlich der albanischen Hauptstadt Tirana. Auch der internationale Flughafen Mutter Theresa wurde in Mitleidenschaft gezogen.

    Über die Ursache der Explosion liegen noch keine gesicherten Informationen vor. Auf dem Militärgelände wird alte Munition zerstört.

    Walter Müller

  • Tausende demonstrieren gegen Ungarns Regierung

    In Budapest haben 150 000 Menschen am ungarischen Nationalfeiertag gegen die Regierung demonstriert. Sie forderten ein Ende der Reformpolitik. Vereinzelt wurde auch der Rücktritt von Premierminister Gyurcsany gefordert.

    Die Kundgebungen verliefen weitgehend friedlich. Dafür sorgte ein riesiges Polizeiaufgebot.

    Marc Lehmann

  • Im Iran gewinnen die Konservativen

    Iran hat ein neues Parlament gewählt. Rund die Hälfte der Wahlbezirke ist bisher ausgezäht und wie erwartet gewinnen die konservativen Kräfte.

    Die Hardliner können im neuen Parlament mit rund 70 Prozent der Sitze rechnen.

    Doch im Iran ist konservativ nicht gleich konservativ. Der Sieg der Konservativen ist nicht auch ein Sieg des konservativen Präsidenten Ahmaddinejad.

    Werner Van Gent

  • Islamische Länder bekennen sich zu Menschenrechten

    Die Teilnehmer der Islamischen Konferenz haben sich erstmals ausdrücklich zu den Menschenrechten bekannt.

    In einer gemeinsam verabschiedeten Karta heisst es, die 57 Mitgliedsstaaten müssten sich national und international für die Menschenrechte, die Demokratie und den Rechtsstaaat einsetzen. 

    Andererseits wollen die islamischen Länder ihren Einfluss weltweit verstärken. Die islamische Weltgemeinschaft, müsse sich enger zusammenschliessen, um so endlich die ihr gebührendeRolle in der Weltpolitik zu spielen, forderte Senegals Präsident Abdoulaye Wade als Gastgeber des islamischen Gipfels in Dakar.

    Fredy Gsteiger

  • Italiens Palmen-Killer

    Er ist so gross wie ein Daumen, lebt ganz versteckt und hat einen tödlichen Appetit zumindest für italienische Palmen. Der Rüsselkäfer hat sich durch das exotische Baumwerk von Ligurien bis nach Sizilien durchgefressen, inzwischen spricht Italien bereits vom «Palmen-Killer».

    Rolf Pellegrini

Moderation: Casper Selg, Redaktion: Monika Oettli