Demonstrationen in Kenia gewaltsam aufgelöst

  • Mittwoch, 16. Januar 2008, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 16. Januar 2008, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Mittwoch, 16. Januar 2008, 19:00 Uhr, DRS 2 und DRS Musikwelle

In Kenia geht die Polizei mit Knüppeln, Tränengas und scharfen Schüssen gegen hunderte Demonstranten vor.

Weitere Themen:

Für das Rennen bei den Demokraten spielen die US-Vorwahlen in Michigan keine Rolle.

In Italien tritt Justiz-Minister Mastella zurück, weil seiner Frau Korruption vorgeworfen wird.

Für das Schweizer Medien-Unternehmen Ringer wird das Auslandgeschäft immer bedeutender.

Beiträge

  • Schüsse auf Demonstranten in Kenia

    In Kenia ist die Polizei mit Knüppeln, Tränengas und scharfen Schüssen gegen hunderte Demonstranten vorgegangen. Dabei gab es mehrere Tote und Verletzte.

    Die Anhänger von Oppositionschef Raila Odinga ignorierten ein Demonstrationsverbot und protestierten gegen das Ergebnis der Präsidentenwahl vom 27. Dezember. Amtsinhaber Mwai Kibaki hatte sich trotz eines unklaren Wahlausganges zum Sieger erklären lassen.

    Frage an Afrika-Korrespondent Ruedi Küng: Wie sieht die Bilanz aus nach dem ersten Protest-Tag?

    Hans Ineichen

  • Kein Favorit bei US-Republikanern

    Selten war eine Kandidatenkür für die US-Präsidentenwahl im republikanischen Lager derart schwierig. Nach drei wichtigen Vorwahlen gibt es bei den Republikanern drei Sieger: Nach Mike Huckabee in Iowa, John McCain in New Hampshire, hat Mitt Romney in Michigan gewonnen.

    Auch die Demokraten hielten eine Vorwahl in Michigan ab. Hillary Clinton siegte, aber das Ergebnis spielt im Rennen um die Kandidatur de facto keine Rolle. Die Parteispitze hatte entschieden, die Stimmen der Delegierten aus Michigan nicht zu werten.

    Peter Voegeli

  • Spannungen zwischen London und Moskau nehmen zu

    Das britisch-russische Verhältnis hat sich weiter verschlechtert. Hintergrund ist der eskalierende Streit um die von Moskau angeordnete Schliessung der Kulturinstitute des British Councils.

    Die Briten haben die russische Schliessungsverfügung ignoriert. Nun hat der russische Geheimdienst FSB alle russischen Angestellten der Einrichtungen befragt. Am Ursprung des Zerwürfnisses stand ein Agentenmord.

    Martin Alioth

  • Clemente Mastella

    Prodi lehnt Rücktritt seines Justizministers ab

    Der italienische Justizminister Clemente Mastella hat wegen einer Korruptionsaffäre seiner Frau angekündigt, von seinem Posten zurückzutreten. Regierungschef Romano Prodi hat das Rücktrittsgesuch umgehend abgelehnt.

    Mastellas Frau, Sandra Lonardo, ist Präsidentin des Regional-Parlaments von Kampanien und steht wegen Erpressung unter Hausarrest.

    Rolf Pellegrini

  • Ultra-Nationalist vor Präsidentenwahl in Serbien vorn

    Die Präsidentschaftswahl in Serbien vom 20. Januar ist nicht nur eine Abstimmung um das künftige Staatsoberhaupt. Es geht auch um das Verhältnis des Landes mit dem Westen und die Zukunft des Balkans.

    Von den neun Kandidaten haben nur zwei eine Chance in die Stichwahl zu kommen: Der pro-westliche Amtsinhaber Boris Tadic und der Ultra-Nationalist Tomislav Nikolic. Neu ist, dass Nikolic das nationalistische Etikett abzulegen versucht und damit seinen Gegner in Bedrängnis bringt.

    Walter Müller

  • Medienhaus Ringier feiert 175. Geburtstag

    Ringier hat sich in den letzten 175 Jahren von einer kleinen Zofinger Buchdruckerei zu einem multinationalen und multimedialen Medienunternehmen entwickelt.

    1833 gründete Johann Rudolf Ringier eine Druckerei im aargauischen Zofingen und gab nebenbei eine kleine Regional-Zeitung heraus. 175 Jahre später setzt das grösste private Medienunternehmen der Schweiz jährlich rund 1,3 Milliarden Franken um. Ein Unternehmens-Erfolg, der allerdings ohne Aktivitäten ausserhalb der Schweiz kaum möglich gewesen wäre.

    Beat Soltermann

  • Erdöl als Schmiermittel für die Weltwirtschaft

    Der Erdölpreis pendelt derzeit um 92 Dollar pro Barrel. Vor sechs Jahren noch näherte sich der Ölpreis der 25 Dollar-Marke pro Fass. Viele orakelten damals, dass eine Verdoppelung des Preises in die wirtschaftliche Katastrophe führe.

    Umweltschützer und Produzenten von Anlagen für erneuerbare Energien indes frohlockten. Ihre Hoffnung war, dass der hohe Preis saubere Energien aus Wind und Sonne rentabler werden lasse und so gegen den Klimawandel helfe. Was ist aus den Hoffnungen und Befürchtungen geworden?

    Massimo Agostinis

  • Hoher Erdöl-Preis verschiebt internationales Gleichgewicht

    Der rekordhohe Ölpreis hat nicht nur Konsequenzen für die Energiemärkte selber, er beeinflusst auch erheblich die internationale Politik. Das Gewicht der öl- und gas-reichen Länder auf der Weltbühne nimmt rapide zu.

    Fredy Gsteiger

Moderation: Hans Ineichen, Redaktion: Anneliese Tenisch