Der Chemiekonzern Clariant schreibt einen Verlust von fast 200 Millionen

  • Dienstag, 16. Februar 2010, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Dienstag, 16. Februar 2010, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Dienstag, 16. Februar 2010, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Die Produktion in der Schweiz wird fast ganz geschlossen. 400 Stellen in Muttenz gehen verloren.

Weitere Themen:

Der Bund erwirtschaftet trotz Rezession einen Milliardenüberschuss. Finanzminister Merz hält dennoch am Sparkurs fest.

Die EU macht Druck. Griechenland muss bis in einem Monat erste Erfolge bei der Haushaltssanierung zeigen.

Beiträge

  • Clariant streicht erneut Stellen

    Das Baselbieter Chemieunternehmen Clariant schreibt schon wieder tiefrote Zahlen. Auf den Verlust von fast 200 Millionen reagiert das Unternehmen erneut mit Stellenabbau. 500 Angestellte trifft es dieses mal, 400 davon in Muttenz.

    Clariant verlagert Produktionseinheiten nach Spanien und Asien und stellt in der Schweiz praktisch nichts mehr her.

    Gaudenz Wacker hat einen Angestellten getroffen, der nun seinen Arbeitsplatz verliert.

    Gaudenz Wacker

  • Warum geht es Clariant so schlecht?

    Es ist bereits die fünfte Entlassungswelle in kurzer Zeit, die Clariant durchzieht. Die Firmenverantwortlichen hoffen, bis 2012 den Restrukturierungs-Prozess abschliessen und wieder Gewinne schreiben zu können.

    Beat Soltermann

  • Was läuft schief in der Chemieindustrie?

    Die Pharma-Industrie präsentierte vor ein paar Wochen Milliardengewinne. Dagegen kommen aus der Chemie nur Hiobsbotschaften.

    Das ist auf den ersten Blick ziemlich erstaunlich, gibt es doch eine enge Verwandschaft zwischen diesen beiden Industriezweigen. Wirtschaftsredaktor Rainer Borer erläutert die Hintergründe.

    Simone Fatzer

  • EU-Finanzminister setzen Griechenland unter Druck

    Griechenland muss seinen Staatshaushalt sanieren. Bis 2012 muss das Defizit von über zwölf auf drei Prozent gesenkt werden.

    Viel Zeit gibt es für die Umsetzung der Sparmassnahmen nicht. Die Finanzminister wollen schon in einem Monat erste Resultate sehen.

    Daniel Voll

  • Irische Bischöfe wurden nach Rom zitiert

    Über Jahrzehnte sind Heimkinder in Irland von Angehörigen der katholischen Kirche gequält und sexuell ausgebeutet worden. Lange schwieg die Kirche zu diesen Vorwürfen. Nun ringt sie intern nach Worten. Papst Benedikt XVI.

    zitierte irische Bischöfe zur Krisenbesprechung, um die Konsequenzen aus den irischen Missbrauchsskandalen zu ziehen.

    Über diese Krise und ihre Bewältigung sprach Simone Fatzer mit unserem Religionsredaktor Hansjörg Schulz.

    Simone Fatzer

  • Menschenversuche bei franzöischen Atombombentests

    Welche Auswirkungen hat die Explosion einer Atombombe auf die die Kampffähigkeit einer Truppe und wie kann diese Kampffähigkeit im Atomkrieg gestärkt werden? Um solche Fragen zu beantworten, hat Frankreich in den 60er Jahren Soldaten absichtlich radioaktiver Strahlung bei Atomtests ausgesetzt.

    Viele von ihnen erkrankten später an Krebs und verstarben vorzeitig.

    Die Zeitung «Le Parisien» publizierte einen Geheimbericht der französischen Armee über die Atombombentests in der algerischen Wüste.

    Ruedi Mäder

  • Bollywood-Star bringt sich mit Cricket in Schwierigkeiten

    Mit den Segnungen ihrer Zivilisation brachten die Engländer auch ein Ballspiel in ihre Kolonien. Das Cricket. Die Leidenschaft für das Spiel verbindet sogar Pakistan und Indien, die beiden ehemaligen britischen Kolonien, die sonst in jeder andern Hinsicht verfeindet sind.

    Doch ausgerechnet der Superstar des indischen Kinos, Sha Rukh Khan steht nun im Zentrum einer nationalistischen Polemik ums Cricket. Khan bedauerte, dass keine pakistanischen Spieler mehr in der obersten indischen Cricketliga spielen. Was prompt rechtsradikale Hindus auf den Plan rief. Seither zögern manche Kinos, Khans neuesten Film zu zeigen.

    Sandra Petersmann, ARD

  • Drogenpolitik 20 Jahre nach der Einführung des Viersäulen-Modells

    Die Bilder von Platzspitz gingen vor 20 Jahren um die Welt. Sie zeigten die hässliche und brutale Welt der offenen Drogenszene. Mit dem Aufkommen von Aids wurde die Abgabe von sauberen Spritzen vordringlich.

    Doch die Städte waren lange überfordert, hatten nicht die richtigen Konzepte und Strukturen.

    Bis in St. Gallen das Viersäulen-Modell erfunden wurde und sich die Erkenntnis durchsetzte, dass nur eine gemeinsame Drogenpolitik von Sozialdiensten und Polizei Erfolg haben kann.

    Roland Wermelinger

Moderation: Simone Fatzer, Redaktion: Monika Oettli