Der Gewerkschaftsbund fordert höhere Löhne

  • Mittwoch, 7. September 2016, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 7. September 2016, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Mittwoch, 7. September 2016, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • VPOD-Präsidentin Kathrina Prelicz-Huber, SGB-Präsident Paul Rechsteiner, SGB-Chefökonom Daniel Lampart und Unia-Präsidentin Vania Alleva fordern generelle Lohnerhöhungen.

    Der Gewerkschaftsbund fordert höhere Löhne

    Der SGB fordert für das kommende Jahr Lohnerhöhungen von 1,5 Prozent. Er rechtfertigt die Forderung damit, dass es mit der Wirtschaft aufwärts gehe. Da absehbar sei, dass die Krankenkassenprämien um fünf Prozent steigen werden, seien Lohnerhöhungen nötig.

    Eveline Kobler

  • «Hier wird eigentlich der Verfassungstext schlicht nicht berücksichtigt», sagt Professor Bernhard Ehrenzeller von der Uni St. Gallen.

    «Inländervorrang light» – ein Verstoss gegen die Verfassung?

    Geht es nach der Staatspolitischen Kommission des Nationalrats, soll die Zuwanderungsinitiative mit einem abgeschwächten Inländervorrang umgesetzt werden. Kontingente gäbe es dann nur im Einvernehmen mit der EU.

    Der Vorschlag hat in der Herbstsession der Eidgenössischen Räte durchaus Chancen, angenommen zu werden. Ein solcher «Inländervorrang light» wäre gegen die Verfassung, sagt Bernhard Ehrenzeller, Professor für öffentliches Recht und Verfassungsspezialist an der Universität St.Gallen. Das Gespräch.

    Roman Fillinger

  • «Bosch und VW wussten, was sie tun», sagt der Automobilexperte im Beitrag.

    Bosch in VW-Abgasskandal verwickelt

    Der VW-Abgas-Skandal zieht weitere Kreise. Auch der deutsche Zulieferer Bosch ist in den Fokus der US-Behörden geraten: Bosch soll mehr über die Manipulationen bei VW gewusst haben, als bislang bekannt.

    Matthias Heim

  • Ein Parteibuch - zwei entgegengesetzte Meinungen: SP-Nationalrätin Evi Allemann und SP-Ständerätin Anita Fetz.

    Neues Nachrichtendienstgesetz spaltet die SP

    Ein Ja zum neuen Nachrichtendienstgesetz am 25. September bringt die totale Überwachung. Ein Ja bringt mehr Sicherheit angesichts lauernder Terroristen. Bei den Sozialdemokraten gibt es beide beide Positionen. Keine Partei ist beim neuen Nachrichtendienstgesetz so uneins wie die SP.

    Sarah Nowotny

  • Zehntausende haben in Caracas bereits am 1. September gegen den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro demonstriert.

    Wirtschaftliche Not und wachsende Repression in Venezuela

    Hunderttausende sind in der vergangenen Woche in der venezolanischen Hauptstadt Caracas auf die Strasse gegangen und haben gegen Präsident Nicolás Maduro protestiert. Die venezolanische Opposition will diesen Erfolg wiederholen, diesmal mit Protesten im ganzen Land.

    Ulrich Achermann

  • Im europäischen Bankenstresstest hat die italienische «Monte dei Paschi di Siena» als Schlusslicht abgeschlossen.

    «Monte dei Paschi di Siena» auf der Intensivstation

    Siena ist das Zentrum der italienischen Finanzkrise. Die hoch verschuldete Bank «Monte dei Paschi di Siena» braucht dringend neues Kapital; die Milliarden fauler Kredite müssen aus den Bilanzen verschwinden.

    Der Verwaltungsrat der ältesten Bank der Welt soll am Donnerstag entscheiden, wie es weitergeht. Stimmen von den Strassen Sienas.

    Rolf Pellegrini

  • Mit Sandkastendimensionen hat die Baustelle des Flusskraftwerks Xayaburi nichts zu tun: 8000 Arbeiter schleppen Armierungseisen, schweissen, hämmern und spritzen Beton. 2019 soll das Kraftwerk ans Netz gehen und mehr als 1200 Megawatt Strom produzieren – rund 12 Mal so viel, wie das Wasserkraftwerk Rheinfelden produziert.

    Laos – Zukunft als «Batterie Südostasiens»

    Wirtschaftliche Zusammenarbeit ist eines der Hauptthemen am ASEAN-Gipfel in der laotischen Hauptstadt Vientiane. Laos baut zurzeit zahlreiche Wasserkraftwerke, um in Zukunft Strom in die ganze Region exportieren zu können.

    Eines der umstrittensten Wasserkraftwerke liegt am Unterlauf des Mekong, in Xayaburi. Das schweizerisch-finnische Consulting- und Engineering-Unternehmen Pöyry überwacht die Bauarbeiten.

    Karin Wenger

Moderation: Roman Fillinger, Redaktion: Marcel Jegge