Der Irakbericht und die Folgen für die US-Aussenpolitik

  • Montag, 10. September 2007, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Montag, 10. September 2007, 18:00 Uhr, DRS 1
  • Wiederholung:
    • Montag, 10. September 2007, 19:00 Uhr, DRS 2 und DRS Musikwelle

Der Kommandant der amerikanischen Truppen im Irak, General David Petraeus, und der Botschaft der USA in Bagdad, Ryan Crocker, stellen ihren Bericht zur Sicherheitslage in Irak vor. Von ihnen hängt das weitere Vorgehen der Vereinigten Staaten in Irak ab.

Weitere Themen:

Die verhinderte Rückkehr des pakistanischen Exministerpräsidenten und die desolate Lage im Land.

Die Schweiz ist seit fünf Jahren Mitglieder der Uno und will weiter an ihrer offensiven Aussenpolitik festhalten.

Iran und die Uno-Atombehörde machen einen Schritt aufeinander zu und haben noch einen langen Weg vor sich.

Beiträge

  • Das US-Parlament nimmt Petraeus-Bericht kritisch auf

    In den Vereinigten Staaten steht die Frage nach dem weiteren Vorgehen in Irak im politischen Mittelpunkt. Nun stellen General David Petraeus, der Kommandant der US-Truppen im Irak, und Ryan Crocker, Botschafter der USA in Bagdad, ihren Bericht zur Lage im Irak vor.

    Was werden die Verfasser dem Parlament dem Parlament berichten? Und welche Schlüsse ziehen die beiden?

    Hans Ineichen im Gespräch mit Max Akermann

  • Der (un)demokratische Kampf um Islamabad

    Kaum war Nawaz Sharif, der ehemalige Ministerpräsident von Pakistan, nach sieben Jahren aus dem Exil in Islamabad angekommen, wurde er auch schon wieder ausgeschafft.

    Der amtierende pakistanische Präsident Pervez Musharraf will für die bevorstehenden Wahlen keine unliebsame Konkurrenz neben sich haben. Pakistan ist im Krisenzustand.

    René Schell

  • Die Schweiz ist seit fünf Jahren Mitglied der Vereinten Nationen

    Vor fünf Jahren wurde die Schweiz in New York als Mitglied der UNO aufgenommen. Als erstes Land überhaupt, das nach einer Volksabstimmung den Vereinten Nationen beigetreten ist.

    Bundespräsidentin und Aussenministerin Micheline Calmy-Rey zieht eine positive Bilanz der Mitgliedschaft.

    Markus Mugglin

  • Das iranische Atomprogramm wird überprüft

    Vor zwei Wochen hatten sich der Iran und die Uno-Atombehörde IAEA darauf geeinigt, das umstrittene iranische Atomprogramm zu überprüfen. Das Abkommen wurde von manchen als Durchbruch dargestellt.

    Doch es scheint keineswegs so umfassend und wasserdicht, wie vor allem Teheran behauptete. IAEA-Generaldirektor Mohammed el-Baradei sieht darin lediglich einen «ersten Schritt». Der Iran müsse noch viel mehr tun, um die weltweiten Zweifel an seinen nuklearen Ambitionen zu zerstreuen.

    Fredy Gsteiger

  • Neonazis in Israel

    Sie horten Waffen und Sprengstoff. Sie verschmieren Synagogen mit Hakenkreuzen und Nazi-Parolen. Sie attackieren Ausländer, Homosexuelle und Juden.

    Die Bande von acht Neonazis, welche die israelische Polizei in der Nähe von Tel Aviv verhaftet hat, sind aber selbst jüdischer Herkunft und begehen diese Taten in Israel.

    Judenhass im Staat der Juden: Wie reagiert die israelische Öffentlichkeit darauf?

    Hans Ineichen im Gespräch mit dem israelischen Sozial-Psychologen Dan Bar-On

  • Der Libanon gewinnt Kampf gegen Islamisten

    Die libanesische Armee hat die islamischen Extremisten von Fatah al Islam im Palästinenser-Lager bei Tripoli in die Knie gezwungen und erntet dafür im ganzen Land Lob.

    Doch niemand weiss, ob dies ein langfristiger Sieg ist oder nur das Ende eines ersten Kapitels gegen die von Al Qaida inspirierten Terroristen.

    Und die Zukunft der über 30 000 vertriebenen Palästinensern aus Nahr al Bared ist ungewiss. Ihr Lager ist zerstört, für den Wiederaufbau müssen Regierung und Uno erst Geldgeber finden.

    Iren Meier

  • Assistenzbudget statt Behindertenheim

    Ein Projekt will die Betreuung von Behinderten in der Schweiz revolutionieren: Statt dass Behinderte in Heimen und von der Spitex betreut werden, kaufen sie ihre Hilfe mit einem sogenannten Assistenzbudget selbst ein.

    Monika Binotto

Autor/in: Hans Ineichen