Der türkische Premier kritisiert das EU-Flüchtlingsabkommen

  • Dienstag, 19. April 2016, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Dienstag, 19. April 2016, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Dienstag, 19. April 2016, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Der türkische Premier Davutoglu spricht vor dem Europarat – vor genau jener Instanz, welche sich als Hüterin der Menschenrechte und der europäischen Werte versteht.

    Der türkische Premier kritisiert das EU-Flüchtlingsabkommen

    Vor rund einem Monat haben die EU und die Türkei das umstrittene Flüchtlingsabkommen unterzeichnet. Bis jetzt hat es die Erwartungen beider Partner enttäuscht. Der türkische Premier Davutoglu hat seine Kritik vor dem Europa-Parlament in Strassburg formuliert.

    Oliver Washington

  • Einen Monat nach den Anschlägen in Brüssel, läuft das Leben in der belgischen Hauptstadt zwar wieder einigermassen normal. Trotzdem bleiben Fragen – etwa zur mangelhaften Integration muslimischer Migranten.

    «Typisch belgischer Anarchismus kombiniert mit Feindseligkeit»

    Letzten Sonntag haben in der belgischen Hauptstadt Brüssel tausende Menschen für ein friedliches Zusammenleben der Kulturen demonstriert.

    «Die grösste Gefahr, die der Terror mit sich bringt, ist die, dass die Angst, die Militärpräsenz auf den Strassen und das Misstrauen gegen andere zur Normalität werden», hiess es auf Plakaten. Wie sieht das der bekannte belgische Schriftsteller Geert van Istendael? Das Gespräch.

    Samuel Wyss

  • Die Umfragewerte haben für Aufsehen gesorgt. Nur noch 19,5 Prozent der Deutschen würden zurzeit die SPD wählen. Bild: Vizekanzler und SPD-Vorsitzender Sigmar Gabriel.

    Die SPD in der Krise

    Unter Willy Brandt erreichten die deutschen Sozialdemokraten im Jahr 1972 einen Stimmenanteil von 46 Prozent, unter Gerhard Schröder 1998 noch 41 Prozent. Inzwischen pendelt die SPD bei der 20-Prozent-Marke.

    Wie kann es wieder aufwärts gehen? Die Meinung des Berliner Parteienforschers Gero Neugebauer.

    Peter Voegeli

  • Salva Kiir, der Präsident Südsudans und sein Widersacher Riek Machar.

    Südsudan: Findet das Pokerspiel um die Macht ein Ende?

    Im Jahr 2011 feierte Südsudan als jüngster afrikanischer Staat seine Unabhängigkeit vom Sudan. Von der damaligen Freude ist wenig geblieben. Der blutige Machtkampf zwischen Präsident Salva Kiir und seinem Stellvertreter und politischen Gegenspieler Riek Machar dauert seit drei Jahren an.

    Nun soll eine Einheitsregierung für Entspannung sorgen.

    Patrik Wülser

  • Trotz rekordtiefer Hypothekarzinsen – der Traum vom Eigenheim bleibt für viele weiterhin ein Traum.

    Hypothekarzinsen auf Tiefststand

    Hausbesitzer, Wohnungseigentümerinnen und solche, die es werden wollen, können sich freuen: Aktuell sind Kredite für Immobilien so günstig wie noch nie. Der Grund dafür liegt bei den Notenbanken, die die Märkte mit immer mehr Geld fluten.

    Andi Lüscher

  • Verteidigungsminister Guy Parmelin machte klar, dass er eine Gesamt-Sicht will. Er könne sich sogar vorstellen, zuerst neue Kampfjets anzuschaffen und erst dann die Boden-Luft-Abwehrraketen, sagte.

    Das Seilziehen um Rüstungsgüter

    Rüstungsgeschäfte sind heikel. Es geht um viel Geld, die Gefahr von Indiskretionen ist gross. Das zeigt sich einmal mehr bei den Boden-Luft-Raketen, deren Beschaffung Verteidigungsminister Guy Parmelin vorderhand sistiert hat.

    Die zuständige Ständeratskommission ist nicht glücklich über diese Sistierung. Sie befürchtet, dass die Ausrüstung der Schweizer Armee zu wenig schnell vorangeht.

    Christian von Burg

  • Der Bundesrat entschied mitten im Zweiten Weltkrieg, eine eigene Handelsflotte ins Leben zu rufen und hisste vor 75 Jahren die Schweizer Flagge auf See. Die vier Schiffe versorgten die Schweiz während des Kriegs mit Brennstoff, Futter- und Lebensmitteln.

    75 Jahre Schweizer Hochseeschifffahrt

    Die Schweiz ist – auch ohne Meeranschluss – eine richtige Seefahrernation. Vor genau 75 Jahren stach zum ersten Mal ein Hochseeschiff unter der Schweizer Flagge in See. Die schwimmende Schweizer Handelsflotte ist seither stetig gewachsen.

    Anna Lemmenmeier

  • Bürgermeisterin Chhavi Rajawat ist eine junge, ungewöhnliche Frau, die der Korruption in ihrem Dorf ein Ende bereiten will. Das kommt nicht bei allen gut an. « Vor einigen Monaten griffen mich acht Leute an. Sie kamen mit Steinen und mit einer Axt. Ein Stein traf meinen Vater und brach seinen Wangenknochen. Nur mit Glück kamen wir davon.»

    Wiedersehen mit einer ungewöhnlichen Bürgermeisterin

    Die Bürgermeisterin des Bauerndorfes Soda im indischen Wüstenstaat Rajasthan ist jung und gebildet; sie wurde kürzlich zum zweiten Mal im Amt bestätigt.

    Vor drei Jahren hatte sie SRF-Südasienkorrespondentin Karin Wenger erzählt, sie wolle allen Dorfbewohnern Toiletten bauen, die Korruption bekämpfen und die Ausbildung für Mädchen verbessern. Was ist aus den Plänen geworden?

    Karin Wenger

Moderation: Samuel Wyss, Redaktion: Markus Hofmann