Der ungarische Premier tritt zurück

  • Samstag, 21. März 2009, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Samstag, 21. März 2009, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Samstag, 21. März 2009, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Nach monatelanger Kritik und Protesten auf der Strasse ist Ungarns Ministerpräsident Gyurcsány zurückgetreten. Und das zu einem Zeitpunkt, in dem das Land arg von der Wirtschafs- und Finanzkrise gebeutelt wird.

Weitere Themen:

Iran reagiert sehr zurückhaltend auf das Dialog-Angebot von US-Präsident Barack Obama.

Ein russischer Kinofilm thematisiert das Problem des Rechtsextremismus im Land.

Beiträge

  • Ungarns Premier tritt ab

    Der ungarische Ministerpräsident Ferenc Gyurcsány tritt zurück. Er wolle nicht länger das Hindernis sein für Reformen angesichts der Finanz- und Wirtschafts-Krise.

    Eigentlich war Ungarns Ministerpräsident Ferenc Gyurcsány nicht der Typ Politiker, der schnell aufgibt. Seit bald einem Jahr regierte er das Land nur noch mit einer sozialistischen Minderheitsregierung. Denn der frühere liberale Koalitionspartner war im davongelaufen. Die Liberalen warfen dem Sozialisten zu wenig Reformwille vor.

    Hans Ineichen / Marc Lehmann

  • Verhaltene Reaktion aus Iran

    Zwischen den USA und Iran herrscht seit drei Jahrzehnten tiefe Eiszeit. Barack Obama hatte schon im Wahlkampf klar gemacht, dass er das ändern möchte.

    In einer Video-Botschaft an iranische Volk hat Obama am Freitag einen Neubeginn der gegenseitigen Beziehungen angeboten. Aber die Antwort aus Teheran ist alles andere als begeistert.

    ARD-Korrespondent Ulrich Pick

  • Film thematisiert russischen Rechtsextremismus

    «Russland den Russen. Russland nur den Russen». So lautet ein fremdenfeindlicher Spruch, der in Russland immer öfter zu hören ist. Nun kommt ein Film in die Kinos des Landes, der das unrühmliche Thema aufnimmt.

    Mit der Wirtschaftskrise werden die ungeliebten Fremdarbeiter aus Zentralasien und dem Kaukasus immer stärker ausgegrenzt; in der Öffentlichkeit, aber auch von den Behörden. Banden von Skinheads treiben ihr Unwesen: mit Schlägereien und Messerstechereien. Und sie schrecken auch vor Morden nicht zurück.

    Peter Gysling

  • Das Geschäft mit den Altkleidern

    Der Frühling ist da, es wird langsam Zeit, die Winterkleider zu verstauen. Kein Zufall, dass die Kleidersammler just in dieser Jahreszeit Hochbetrieb haben.

    Rund ein halbes Dutzend Organisationen teilen sich hierzulande die Altkleider-Sammlung. Sammel- oder Umsatzzahlen gibt es keine. Aber eines ist klar: Der Handel mit alten Kleidern ist ein gutes Geschäft.

    Sabine Manz

Moderation: Hans Ineichen, Redaktion: Monika Oettli