Der Wahlsonntag und die Folgen

  • Montag, 22. Oktober 2007, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Montag, 22. Oktober 2007, 18:00 Uhr, DRS 1
  • Wiederholung:
    • Montag, 22. Oktober 2007, 19:00 Uhr, DRS 2 und DRS Musikwelle

Die Stimmen sind schon lange ausgezählt, die Parlamentarierinnen und Parlamentarier sind gewählt. Doch die so genannte «Nachwahlbefragung» will auch den Stimmberechtigten ein Profil geben.

Und nachdem die Sitzverteilung in den Kammern klar ist, zeichnet sich auch das Profil des neuen Parlament ab.

Weitere Themen:

Die St. Galler SVP ist erfolgreich und mit jungen Leuten an der Spitze.

Der SP-Präsident will, dass die Partei-Basis endlich «in Bewegung» kommt.

Über die Romandie schwappte eine grüne Welle.

Beiträge

  • Die Menschen hinter den Wählerinnen und Wählern

    Das GfS-Forschungsinstitut hat nach den Wahlen am Sonntag zum Telefonhörer gegriffen und rund 1000 UrnengängerInnen zu ihrem Stimmverhalten befragt.

    Der Leiter des GfS-Forschungsinstituts gibt Auskunft über den Hintergrund und die Resultate dieser Nachwahl-Befragung.

    Simone Fatzer im Gespräch mit Claude Longchamp

  • Das Profil den neuen Nationalrats

    Wie die beiden Kammern in Bern in den nächsten vier Jahren Politik machen werden, weiss noch niemand. Die deutlichen Wahlgewinne bei der SVP und bei den Grünen deuten aber auf Polarisierungen und Grabenkämpfe hin.

    Doch auch in der Mitte hat sich einiges getan: Die Chance ist intakt, dass sich da und dort tatkräftige Allianzen bilden werden.

    Patrik Wülser

  • Die SVP in St. Gallen - jung und erfolgreich

    Die SVP im Kanton St.Gallen ist eine junge Partei: Erst vor 15 Jahren wurde sie gegründet und hat die politische Landschaft zwischen Bodensee und der Thur seither massgeblich geprägt.

    Doch die SVP im Kanton St.Gallen ist auch eine Partei der Jungen. Nach Präsident Toni Brunner und Jasmin Hutter schaffte es am Sonntag mit Lukas Reimann wieder ein junger SVP-Mann nach Bern.

    Roland Wermelinger

  • Die sozialdemokratische Basis will weiterkämpfen

    Bereits im Frühling musste die SP bei den Zürcher Kantonswahlen eine Niederlage einstecken. Damals forderte Parteipräsident Hans Jürg Fehr «mehr Bewegung» von der Basis.

    Doch auch bei den Parlamentswahlen konnte der Rückgang der Stimmen nicht aufgehalten werden. An der Basis gibt man sich aber kämpferisch.

    Peter Maurer

  • Die grüne Romandie

    Neben der SVP gehören auch die Grünen zu den Siegern des Wahlsonntags. Besonders in der Romandie konnte die Umweltpartei zulegen. Der erste grüne Ständerat, Robert Cramer, kommt aus Genf.

    Patrick Mülhauser

  • Ein Kommentar zu den Wahlen

    Die SP, die fortschrittsgläubigen Sozialisten, und die FDP, die Partei, die die Schweiz bewegen will, sehen nach diesen Wahlen alt aus. Und der konservativen, auf das Herkommen pochenden SVP gehört die politische Zukunft.

    Verkehrte Welt?

    Ein Kommentar von Inlandchef Lukas Schmutz

  • Sesselrücken in Warschau

    Während zweier Jahre hielt die Regierung von Jaroslaw Kaczynski Polen und die EU in Atem: Mit einer rigorosen Anti-Korruptionskampagne, mit Attacken auf die politischen Gegner und mit ständigen Forderungen.

    Doch nun haben die Stimmberechtigten in Polen Kaczynski und seine «Partei für Recht und Gerechtigkeit» abgewählt.  Der neue Hoffnungsträger Polens heisst Donald Tusk. Der Chef der siegreichen liberal-konservativen Bürgerplattform wird jetzt - nach dem zweiten Anlauf - neuer Ministerpräsident.

    Ursula Hürzeler

  • Polen stimmen für Machtwechsel

    Polens liberale Opposition unter Donald Tusk strebt einen zügigen Machtwechsel nach ihrem Wahlsieg über die Nationalkonservativen von Regierungschef Jaroslaw Kaczynski an.

    Ist das Wahlresultat in Polen ein Votum für Donald Tusk oder nur ein Misstrauensvotum gegen Jaroslaw Kaczynski, den bisherigen Amtsinhaber?

    Simone Fatzer im Gespräch mit Ursula Hürzeler

Autor/in: Simone Fatzer