Der zornige alte Mann ist tot

  • Montag, 13. April 2015, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Montag, 13. April 2015, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Montag, 13. April 2015, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Günter Grass, Literaturnobelpreisträger und streitbarer Demokrat, ist tot. Bild: Der Autor am 7. Oktober 2001 in Berlin.

    Der zornige alte Mann ist tot

    Mit 32 Jahren hat Günter Grass seinen Roman «Die Blechtrommel» veröffentlicht, 40 Jahre danach erhielt er dafür den Nobelpreis - und immer wieder mischte er sich ein. Nun ist Grass 87-jährig in Lübeck gestorben. Ein Nachruf.

    Heinrich Vogler

  • «Sein Stoff war die Geschichte – und Geschichten daraus zu machen», sagt Adolf Muschg über Günter Grass. Bild: Günter Grass und Adolf Muschg am 20. Dezember 2001 in Renchen im deutschen Bundesland Hessen.

    «Herzlich, direkt, pointiert»: Adolf Muschg über Günter Grass

    Der Schweizer Schriftsteller Adolf Muschg gehört zur gleichen Generation wie Günter Grass. Er hat ihn persönlich gekannt und unter anderem als Präsident der Akademie der Künste in Berlin die Kontroversen um den Querkopf mit Schnauz erlebt.

    Welche Szene mit Grass bleibt Muschg persönlich in Erinnerung? Ein Gespräch.

    Roman Fillinger

  • Auf eines hoffen Wahlgewinner und Verlierer gemeinsam: dass der explodierende Böög für einen schönen Sommer sorgt.

    Zürcher Sechseläuten - die grosse Party des Freisinns

    Das Sechseläuten mit seinen Zünften und Trachten und dem explodierenden Böög ist tief verankert in der Stadt Zürich. Die Zünfte sind bis heute vom Freisinn dominiert.

    Das Volksfest war am Tag nach dem Wahlsieg der Zürcher FDP eine grosse freisinnige Party - mit ausgewählten Gästen anderer Parteien.

    Curdin Vincenz

  • Hillary Clinton scheint für die US-Demokraten «too big to fail».

    Die Frau mit den mächtigen Freunden

    Hillary Clinton will US-Präsidentin werden, die Nomination ihrer Partei hat sie praktisch auf sicher. Eine demokratische Gegenkandidatur ist nicht in Sicht; zu stark ist die Machtbasis der Clintons innerhalb der demokratischen Partei. Das hat nicht nur Vorteile.

    Beat Soltermann

  • Fluughafen Sanaa. Wieviele Stammesführer muss ich anrufen, um Hilfs-güter zu verteilen? Die tägliche Frage für den Delegationsleiter des IKRK im Jemen.

    40 Anrufe, 40 Sicherheitsgarantien - Hilfe leisten in Jemen

    Seit Wochen kämpfen in Jemen Huthi-Rebellen und Anhänger des 2012 abgetretenen Präsidenten Saleh gegen Anhänger des aktuellen Präsidenten Hadi und saudisches Militär. Uno und IKRK warnen vor einer humanitären Katastrophe. Am Wochenende waren erstmals Lieferungen von Hilfsgütern möglich.

    Gespräch mit Cédric Schweizer, dem Leiter des IKRK-Teams im Jemen.

    Roman Fillinger

  • «Chancenungleichheit!» steht auf den Schachteln mit den gesammelten Unterschriften. Der Verband der Schweizer Studierenden ist sicher: In die Bildung zu investieren lohnt sich. Abgestimmt wird am 14. Juni.

    Bundesrat sagt Nein zu einheitlichen Stipendien

    Stipendien sollen auch weniger Begüterten ein Studium ermöglichen. Gut 8000 Franken betrug 2013 ein Durchschnitts-Stipendium; die Unterschiede von Kanton zu Kanton sind allerdings gross. Das will der Verband der Schweizer Studierenden mit seiner Stipendien-Initiative ändern.

    Der Bundesrat lehnt die Vorlage ab.

    Gaudenz Wacker

  • Mutter und Vater Winter, mit dem 12-jährige Sohn Jakob Winter. Die Schule - ein Symbol für das sesshafte Leben -  und die Tradition der Fahrenden, wo die Freiheit hohen Stellenwert hat. Das ist ein Spannungsfeld.

    Förderung statt Bussen für Fahrende in Bern

    Im Westen der Stadt Bern liegt der Standplatz Buech, wo 37 Familien von Fahrenden überwintern. In dieser Zeit können ihre Kinder die Schule besuchen. Aber nicht alle Familien nehmen die Schulpflicht ernst.

    Nun stellt die Stadt Bern zwei Lehrkräfte ein, die sich speziell um die Kinder der Fahrenden kümmern.

    Brigitte Mader

Moderation: Roman Fillinger, Redaktion: Isabelle Jacobi