Deutschland will Griechenland helfen, aber nur unter Bedingungen

  • Montag, 26. April 2010, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Montag, 26. April 2010, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Montag, 26. April 2010, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Doch kann das den Staatsbankrott verhindern und wäre der eigentlich so schlimm? Fragen an den Ökonomen.

Weitere Themen:

Die Schweiz präsidierte ein halbes Jahr den Europarat und zieht eine erstaunlich positive Bilanz.

Nach dem Untergang der Bohrinsel vor der Küste von Louisiana ist die Lage doch gravierender als zunächst angenommen.

Eigentlich wollte er studieren, doch er wurde Kindersoldat. Gespräch mit einem früheren Tamil Tiger.

Beiträge

  • Deutsche Hilfe für Griechenland ist an strenge Auflagen gebunden

    Griechenland kann seine alten Bankschulden nicht bezahlen und ist dringend auf neues Geld angewiesen. Die Zeit drängt.

    Doch Kanzlerin Angela Merkel will nichts überstürzen und die geschätzten 8 Milliarden Euro, die Deutschland zum internationalen Rettungspaket beisteuern soll, nur mit Auflagen freigeben. Doch sie werde Griechenland nicht im Stich lassen, sagte Merkel. Mit dieser Aussage wollte Angela Merkel zur Beruhigung der Märkte beitragen, aber vor allem auch zur Beruhigung der politischen Parteien.

    Ursula Hürzeler

  • Warum muss die Hilfe für Griechenland sein?

    Kanzlerin Angela Merkel versucht den deutschen Steuerzahlern beizubringen, warum ihr Land nun ebenfalls mit Milliarden für die griechische Misswirtschaft geradestehen soll.

    Doch warum eigentlich? Wäre es nicht sinnvoller einen harten Schnitt zu machen und den griechischen Staatsbankrott einfach hinzunehmen, statt zweistellige Milliardenbeträge zu überweisen?

    Ein Gespräch mit dem Ökonomen Daniel Gros, Direktor am Forschungsinstitut Centre for European Policy Studies in Brüssel.

    Philipp Scholkmann

  • Jaroslaw Kaczynski will das politische Erbe seines Bruders ant...

    Es war ein schwerer Schock vor zwei Wochen in Polen, als Präsident Lech Kaczynski in Russland mit dem Flugzeug abstürzte. Zusammen mit Kaczynski flog die halbe polnische Elite in den Tod. Das Land muss viele wichtige Ämter im Land neu besetzen. Auch das Amt des Präsidenten.

    Nun will Kaczynskis Zwillingsbruder Jaroslaw neuer polnischer Präsident werden.

    Marc Lehmann

  • Der weissrussische Präsident Lukaschenko hält an der Todesstra...

    Wer auf der internationalen Bühne Erfolg haben will, braucht zumindest zweierlei: Entschlossenheit und Glück. Das hat die Schweiz erfahren, die im vergangenen Halbjahr den Europarat präsidierte.

    Aussenministerin Micheline Calmy-Rey hat als Vorsitzende ihr Hauptziel erreicht, die Strassburger Organisation in ihrem Kerngeschäft, den Menschenrechten, zu stärken. Gescheitert sind aber ihre ebenso hartnäckigen Bemühungen, Weissrussland zur Abschaffung der Todesstrafe zu bewegen. Deshalb kann das Land, als einziges in Europa, weiterhin nicht Mitglied im Europarat werden.

    Fredy Gsteiger

  • Riesiger Ölteppich im Golf von Mexiko

    Nach der Explosion und dem Untergang der Bohrinsel «Deepwater Horizon» vor der Küste von Louisiana ist die Lage gravierender als zunächst angenommen. Bis zu 140'000 Liter Rohöl sollen laut Schätzungen täglich auslaufen. Der Ölteppich bedeckt eine Fläche von mehr als 1'500 Quadratkilometer.

    Peter Voegeli

  • Australien: Wasserprobleme trotz Regen

    Zehn Jahre herrschte im Osten von Australien Dürre. Das hat viele Bauern in den Ruin getrieben. Und nun plötzlich heftiger Regen: Millionen Liter Wasser fliessen vom Bundesstaat Queensland in Richtung Süden.

    Das tausende Quadratkilometer grosse Murray-Darling-Flussgebiet verwandelte sich in den letzten Wochen von einer Wüste in eine grüne Oase. Ein Segen, auch wenn die chronischen Wasserprobleme Australiens keineswegs gelöst sind.

    Urs Wälterlin

  • Kindersoldaten der Tamil Tigers

    Vor einem Jahr besiegte die Sri Lankische Armee die Tamil Tigers. Die Kämpfer der «Tigers» wurden umgebracht, verhaftet oder sie entflohen. Unter ihnen waren auch Hunderte von Kindersoldaten. Diese Kindersoldaten sind heute in Rehabilitationszentren der Regierung untergebracht.

    Viele aber blieben unerkannt und versuchen, sich wieder in der Gesellschaft zu integrieren. Dabei steht ihnen die Vergangenheit im Weg.

    Karin Wenger

Moderation: Philipp Scholkmann, Redaktion: Monika Oettli