Die Angst der Strombranche vor Cyberangriffen

  • Sonntag, 23. Juli 2017, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Sonntag, 23. Juli 2017, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Sonntag, 23. Juli 2017, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Auf einer Anzeigetafel informieren die Verkehrsbetriebe der Stadt Zürich ihre Fahrgäste über einen Stromunterbruch (am 13.5.2017).

    Die Angst der Strombranche vor Cyberangriffen

    Ein Blackout, also ein totaler Stromausfall, gehört zu den grössten Risiken der Schweiz in den nächsten Jahren. Das hat unlängst eine Risikoanalyse des Bundes gezeigt. Eine Risikoquelle sind Cyberangriffe.

    Eine neue Studie von Ernest and Young zeigt nun, dass zwei Drittel aller Schweizer Elektrizitätswerke Stromausfälle als Folge von kriminellen Attacken befürchten.

    Iwan Santoro

  • Demonstranten mit Plakaten, die Flüchtlinge willkommen heissen, bei einer Veranstaltung in Dresden, im Oktober 2015.

    Flüchtlings-Berichterstattung in der Kritik

    Wie berichteten die Mainstream-Medien über die europäische Flüchtlingskrise? Die Fragestellung ist pikant, wurde doch der Vorwurf laut, dass die Medien die Krise lange ignorierten oder sogar verschwiegen.

    Das europäische Institut für Journalismus- und Kommunikationsforschung in Hamburg wertete 30'000 Medien-Berichte aus und kommt zum Schluss: Ja, die deutschen Medien hatten 2015 und 2016 tatsächlich Schlagseite. Sie übernahmen grösstenteils die Sichtweise der poltischen Elite und verloren ihre kritische Distanz. Das Gespräch mit dem Studienautor Michael Haller.

    Isabelle Jacobi

  • Eine syrische Familie inmitten von Trümmern, im Ostteil von Aleppo.

    Wieviel kostet der Wiederaufbau in Syrien?

    Die Bilder aus syrischen Städten wie Aleppo zeugen von den verheerenden Folgen des Bürgerkriegs. Doch wie eine neue Studie der Weltbank zeigt, sind die unsichtbaren Kriegsschäden in Syrien weit schlimmer als die sichtbaren.

    Das sei häufig so nach grossen Kriegen, sagt der in London lehrende, deutsche Wirtschaftshistoriker Albrecht Ritschl.

    Jan Baumann

  • Das Löwendenkmal in Luzern.

    Sparen ist nicht gratis

    Im Mai hat das Luzerner Stimmvolk eine Steuererhöhung abgelehnt, deshalb steht Luzern noch immer ohne gültiges Budget da. Der Regierungsrat hat Massnahmen ergriffen und will Leistungen kürzen. Zum Beispiel soll bei den Prämien-Verbilligungen gespart werden.

    Doch weil das Geld dafür grösstenteils schon ausbezahlt ist, muss neu gerechnet werden und das wiederum kostet.

    Marlies Zehnder

Moderation: Isabelle Jacobi, Redaktion: Matthias Kündig