Die deutschen Lokführer dürfen weiter streiken

  • Freitag, 2. November 2007, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Freitag, 2. November 2007, 18:00 Uhr, DRS 1
  • Wiederholung:
    • Freitag, 2. November 2007, 19:00 Uhr, DRS 2 und DRS Musikwelle

Die Deutsche Bahn ist mit ihrer Foderung nach einem Streik-Verbot für die Lokführer beim Landes-Arbeitsgericht in Chemnitz abgeblitzt. Damit dürfen die Lokführer auch im Güter- und Fernverkehr der Bahn streiken.

Weitere Themen:

Die kantonalen Erziehungs-Direktoren wollen die sonderpädagogische Förderung von Kindern in der Schweiz vereinheitlichen.

Die Schweizer Umweltverbände verstärken ihre Lobby-Arbeit im Parlament.

Im russischen Wahlkampf ist die Präsenz von Dissidenten in den Medien rar.

Beiträge

  • Schicksalstag für die deutschen Lokführer

    Die deutschen Lokführer dürfen auch im Güter- und Fernverkehr der Bahn streiken. Das Landes-Arbeitsgericht in Chemnitz hat das Streikverbot gekippt. Die Deutsche Bahn ist mit ihrer Klage unterlegen.

    Nun wollen die Lokführer «eindrucksvoll losschlagen», wie die Gewerkschaft GDL erklärte. Damit wollen sie ihrer Forderung nach mehr Lohn und einem eigenen Tarifvertrag Nachdruck verleihen.

    Anita Richner im Gespräch mit Fritz Dinkelmann

  • Sonderklassen haben in der Schweiz bald ausgedient

    Kinder, die speziell gefördert werden müssen, sollen in eine Regel-Schulklasse integriert werden. Damit wollen die kantonalen Erziehungs-Direktoren die sonderpädagogische Förderung von Kindern in der Schweiz vereinheitlichen.

    Die Lehrerinnen und Lehrer begrüssen diesen Schritt, warnen aber vor versteckten Sparmassnahmen.

    Katrin Hug

  • Die Schweizer Umweltverbände rüsten auf

    Nach den Parlaments-Wahlen vom Oktober investieren Umweltverbände viel Geld und Aufwand in die politische Arbeit im Bundeshaus. Mit gezielter Lobby-Arbeit wollen sie die politische Mitte, d.h. vor allem die CVP, für ihre Anliegen gewinnen.

    Grund für das Aufrüsten der Umweltverbände: In den nächsten vier Jahren stehen wichtige umweltpolitische Entscheide an.

    Rolf Camenzind

  • Russische Medien kämpfen für ihre Unabhängigkeit

    Bis zu den Parlamentswahlen vom 2. Dezember geniessen Dissidenten in Russland ungewohnte Medienpräsenz. Während des Wahlkampfes gelten demokratischere Regeln, als sonst.

    Der Tod von Anna Politkowskaja vor einem Jahr hat gezeigt, wie schwierig die Lage der letzten unabhängigen Medien in Russland ist.

    Umso mehr erstaunt, wie vereinzelte Medien, vor allem in der Provinz, dem wachsenden Druck der Behörden standhalten.

    Max Schmid

  • Der Bürgerkrieg in Sri Lanka fordert ein prominentes Opfer

    Der politische Führer der LTTE, S.P. Tamilselvan, ist bei einem Bombenangriff der srilankischen Luftwaffe getötet worden.

    Der Tod des Rebellenführers lässt die Hoffnungen auf eine Lösung des Bürgerkrieges am Verhandlungstisch in weite Ferne rücken.

    René Schell

  • Die USA bauen ihren Grenzschutz massiv aus

    Im Süden an der Grenze zu Mexiko, werden entlang des Rio Grande Zäune errichtet und in den Wüsten von Arizona elektronische Sperren angelegt. Ausserdem verstärkt die Nationalgarde die Grenzwacht-Truppen.

    Damit wollen sich die USA gegen Terroranschläge wappnen und die illegale Einwanderung bremsen.


    Millionen Menschen aus Süd- und Mittelamerika versuchen jedes Jahr illegal in die USA zu kommen. Ob dieser Menschen-Strom mit Grenzschutz-Massnahmen auf Dauer eingedämmt werden kann, ist fraglich.

    Wo der Zaun bereits steht, verändert er das Leben der Bevölkerung stark - beidseits der Grenze.

    Max Akermann

Autor/in: Anita Richner