Die EU attackiert Gazprom

  • Mittwoch, 22. April 2015, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 22. April 2015, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Mittwoch, 22. April 2015, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Mit ihrem Entscheid reagiert die Schweizerische Nationalbank auf Stimmen, die kritisiert haben,  bundesnahe Betriebe würden bevorzugt.

    SNB - Negativzinsen für alle

    Die Nationalbank schränkt die Ausnahmen ein, die nicht dem Negativzins unterstellt sind. Institutionen wie die bundeseigene Pensionskasse Publica oder die Pensionskasse der SNB müssen nun ebenfalls Strafzinsen zahlen, wenn sie Geld bei der Nationalbank deponieren.

    Barbara Widmer

  • Gazprom erhält dicke Post aus Brüssel – und 12 Wochen Zeit für eine Stellungnahme.

    Die EU attackiert Gazprom

    Die EU-Kommission wirft Gazprom Missbrauch seiner Marktmacht in Osteuropa vor. Der russische Energiekonzern schotte die mittel- und osteuropäischen Gasmärkte vom Weltmarkt ab, unter anderem Polen, die Slowakei, Ungarn und die baltischen Staaten. Gazprom weist die Vorwürfe zurück.

    Urs Bruderer

  • Mit dem Verkauf des Vermögensverwalters Coutts International an die Genfer UBP verschwindet eine weitere Auslandsbank – und erst noch eine gewichtige.

    «Bankensterben» - weisswaschen gelingt nicht allen

    Der Schweizer Bankenplatz verändert sich: Nicht alle Banken schaffen den Schritt in die neue Welt - fast ohne Bankgeheimnis, mit Steuertransparenz und automatischem Informationsaustausch. Zahlreiche Banken sind in den letzten Jahren bereits von der Bildfläche verschwunden.

    Eveline Kobler

  • Flucht übers Meer oder Verzweiflung zu Hause - Hunderttausende können nur zwischen diesen zwei Übeln wählen. Eine Gruppe Migranten wartet in der libyschen Hauptstadt Tripoli auf ein Schiff.

    Migrationsprobleme vor Ort lösen - eine Utopie

    Allein in Libyen sollen eine Million Menschen auf ein Schiff nach Europa warten. Was tun? Hilfe vor Ort, damit Menschen gar nicht erst flüchten müssen, damit sie eine Perspektive im eigenen Land haben - solche Pläne sind unrealistisch.

    Gesprächsrunde mit den Korrespondenten von Nahost, Afrika und dem Maghreb.

    Patrik Wülser, Philipp Scholkmann und Beat Stauffer

  • Olivier Français, der Waadtländer Ständeratskandidat der FDP. Er sagt, die Bürgerlichen machten die Hälfte der Wählerschaft in der Waadt aus, ein Sitz im Ständerat würde der FDP zustehen. Eine bescheidene Forderung, angesichts der einstigen All-Macht der FDP.

    Visionslose Waadtländer FDP

    Lange galt die Waadt als Hochburg des Freisinns. Noch immer besetzt die FDP einen Drittel der Nationalratssitze, im Ständerat ist sie aber seit 2007 nicht mehr vertreten. Nun sollte das freisinnige Zugpferd Pascal Broulis einen FDP-Ständeratssitz zurückerobern.

    Doch aus seiner Kandidatur wird nichts.

    Thomas Gutersohn

  • Um die Sanktionen gegen Iran wird bis zur allerletzten Verhandlungsminute gerungen werden. Ein Kompromiss könnte so aussehen, dass ein Teil der Sanktionen sofort gekippt wird.

    Hürdenlauf zum Atomabkommen mit Iran

    Spätestens Ende Juni soll ein völkerrechtlich verbindliches Abkommen vorliegen, das den 12 Jahre dauernden Atomstreit mit Iran beendet. Zu klären sind nicht nur technische Details, sondern hochpolitische und höchst brisante Dissonanzen.

    Fredy Gsteiger

  • Die Burgergemeinde Bern ist die mit Abstand grösste Bodenbesitzerin Berns - sie besitzt die meisten Wälder, und verteilt pro Jahr über 26 Millionen Franken an Wissenschaft und Kultur, auch soziale Institutionen profitieren.

    Einflussreich - die altehrwürdige Berner Burgergemeinde

    Die traditionell medienscheuen Bernburger machen Öffentlichkeitsarbeit: Letzten Sommer präsentierten sie sich mit einer Grossaktion auf dem Bundesplatz, und nun erscheinen zwei Bücher über ihre Geschichte. Wie gross ist die Macht des exklusiven Klubs mit Wurzeln im Ancien Régime?

    Thomas Pressmann

Moderation: Ursula Hürzeler, Redaktion: Matthias Kündig