Die kleine Kammer sagt Nein zur Ecopop-Initiative

  • Mittwoch, 19. März 2014, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 19. März 2014, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Mittwoch, 19. März 2014, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Die Bevölkerung darf um höchstens 0,2 Prozent pro Jahr wachsen, und die Schweiz soll ein Zehntel der Entwicklungshilfe für Verhütungs-Kampagnen, aufwenden. Das will die Ecopop-Initiative. Der Ständerat hat sie wuchtig abgelehnt.

    Die kleine Kammer sagt Nein zur Ecopop-Initiative

    Der Ständerat sieht in der Ecopop-Initiative kein taugliches Mittel zur Sicherung der Lebensgrundlagen und beschliesst als Erstrat ein überaus klares Nein zu dem Volksbegehren.

    Dominik Meier

  • Wenn der Schlagbaum mitten durch die Familie fällt: die Zuwanderungsbeschränkung der Vergangenheit hat in vielen Familien Wunden hinterlassen.

    Familiennachzug - ein vernachlässigbares Recht?

    Würde man den Familiennachzug einschränken, könnte man die Zuwanderung drosseln, sagt die SVP. Tatsächlich sind in den letzten Jahren viele AusländerInnen im Rahmen des Familiennachzugs in die Schweiz gelangt.

    Welche Auswirkungen hätte es, den Familiennachzug wieder einzuschränken?Saisonniers, Kurzaufenthalterinnen und Studenten können Familien nicht nachkommen lassen; so war es 1990. Über 120'000 Saisonniers, von denen 70'000 verheiratet waren, lebten damals in der Schweiz. Eine Zeitreise in eine vergangen geglaubte Welt.

    Rafael von Matt und Alexander Grass

  • Die Universität der zweitgrössten Stadt Lettlands, Daugavpils.

    Nirgends ist die EU so russisch wie in Lettland

    Nach dem politischen Anschluss der Krim baut Russland seine militärische Kontrolle über die Halbinsel aus. Nicht nur in der Ukraine, auch in anderen Staaten der ehemaligen Sowjetunion mit grossen russischen Minderheiten verfolgt man die Vorgänge auf der Krim intensiv.

    Zum Beispiel in der zweitgrössten Stadt Lettlands, in Daugavpils.

    Jutta Schwengsbier und Toms Ancitis

  • Die erste EU-Bürgerinitiative will sauberes Trinkwasser und sanitäre Grundversorgung für alle - und das lebensnotwendige Gut Wasser soll nicht dem Markt ausgesetzt werden.

    «Wasser ist Menschenrecht» - die erste EU-Bürgerinitiative

    Fast zwei Millionen EU-BürgerInnen haben die Initiative «Right To Water» - für sauberes Trinkwasser und sanitäre Grundversorgung - unterschrieben. Bei einem lebensnotwendigen Gut wie Wasser soll nicht der Markt spielen. Bürgerinitiativen sind ein neues Instrument in der EU.

    Die EU-Kommission hat erklärt, wie sie mit der Forderung umzugehen gedenkt.

    Urs Bruderer

  • In vielen Betrieben wurden in letzter Zeit flexible Arbeitszeitmodelle entwickelt. Sie heissen Gleitzeit, Jahresabeitszeit - und seit neuestem «Vertrauensarbeitszeit». Mitarbeitende sollen ihre Arbeitszeit selbstverantwortlich einteilen.

    Die Arbeitszeit des flexiblen Menschen

    Immer mehr Angestellte mit flexiblen Arbeitszeitmodellen können ihre Arbeitszeit nicht mehr genau erfassen. Der Nidwaldner CVP-Ständerat Paul Niederberger fordert in einem Vorstoss, dass die Pflicht zur Arbeitszeiterfassung für gewisse Berufsleute abgeschafft wird.

    Das Thema gibt auch ausserhalb des Parlaments zu reden.

    Philip Meyer

  • Die chinesische Menschenrechtsaktivistin Cao Shunli auf einem Bild vom März 2013.

    Menschenrechte: China bekennt sich dazu - und missachtet sie

    Die Volksrepublik China bekennt sich zu den Menschenrechten, sie sind in der Verfassung verankert. Der Uno-Menschenrechtsrat diskutiert zurzeit die Menschenrechtslage in China - auch wegen des Todes der Aktivistin Cao Shunli.

    Wegen friedlicher Proteste inhaftiert, erkrankte sie im Gefängnis - und starb, weil ihr Hilfe verweigert wurde.

    Urs Morf

  • Der sozialistische Toulouser Stadtpräsident Pierre Cohen: «Ich habe immer gewonnen, das stimmt mich optimistisch».

    Zitterpartie in der Ville Rose

    Der französische Präsident François Hollande sieht den Gemeindewahlen vom kommenden Wochenende mit Bangen entgegen. In Toulouse im Südwesten Frankreichs etwa, der viertgrössten Stadt des Landes, rechnet man mit einem Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Sozialisten und Konservativen.

    Ruedi Mäder

Moderation: Simone Fatzer, Redaktion: Matthias Kündig