Die Kriegsverbrechen der UCK werden untersucht

  • Mittwoch, 23. April 2014, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 23. April 2014, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Mittwoch, 23. April 2014, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Nach  langem Tauziehen sagt das Kosovo-Parlament Ja zu einem Sondertribunal für Kriegsverbrechen der kosovo-albanischen UCK. Bild: Kosovos Premier Thaci am 23. April im Parlament.

    Die Kriegsverbrechen der UCK werden untersucht

    In Kosovos Hauptstadt Pristina sagt das Parlament Ja zu einem Sondertribunal gegen die UCK. Der Internationale Gerichtshof für das ehemalige Jugoslawien in Den Haag hat die Verbrechen der kosovo-albanischen Befreiungsarmee UCK bis jetzt weitgehend ausgeblendet.

    Gespräch mit dem Balkanexperten Franz Lothar Altmann; Der Politologieprofessor war auch Kosovo-Berater der deutschen Regierung.

    Walter Müller und Simone Fatzer

  • Noch diesen Frühling wird der Bundesrat eine Botschaft verabschieden: Privatbestechung soll als Offizialdelikt im Strafgesetz verankert werden, der Staat soll also bei Korruptionsverdacht von sich aus handeln – gegebenenfalls auch bei der Fifa.

    Die Fifa-Untersuchung soll nicht zum Papiertiger werden

    Zahlreiche Skandale in den letzten Jahren haben das Vertrauen der Öffentlichkeit in den Weltfussballverband Fifa erschüttert. Die Fifa selber hat das nicht wirklich erkannt, so der Schluss eines unabhängigen Komitees. Auch die Politik betrachtet die Fifa inzwischen als Problem.

    Géraldine Eicher

  • April-Bummel in Iran: eine SVP Gruppe um Luzi Stamm und ihr eigenwillger Einsatz für die Schweizer Neutralität.

    SVP-Nationalrat Luzi Stamm sorgt für Aufregung

    Während einer privaten Reise von sechs SVP-Parlamentariern durch Iran sagte SVP-Nationalrat Luzi Stamm, die EU und die USA zwängen die Schweiz dazu, Sanktionen mitzutragen, an die sie sich selbst nicht hielten. Was meint er damit?

    Peter Voegeli

  • Die kurdische Stadt Sulaymaniyah im Norden Iraks.

    Kurdischer Frühling im Norden Iraks?

    Der Arabische Frühling hat Hoffnung auf einen Aufbruch geweckt - und Enttäuschung gebracht. Inspiriert von den Demonstrationen in Tunis und Kairo gab es seinerzeit auch Proteste im Kurdengebiet im Norden des Iraks, von den Medien praktisch unbeachtet.

    Ein Augenschein drei Jahre danach - im nordirakischen Sulaymaniyah.

    Philipp Scholkmann

  • «Pentagon» heisst der Sitz des Nachrichtendienstes des Bundes – Die NDB-Angestellten haben die Aufgabe, die Schweiz vor Terroristen, gewalttätigen Extremisten, Spionen und Waffenschiebern zu schützen.

    Terrorismusbekämpfung beim Bundesnachrichtendienst

    Die Bundeskriminalpolizei und die Bundesanwaltschaft verfolgen terroristische Straftaten, der Nachrichtendienst dagegen versucht, Straftaten zu verhindern, auch im Bereich des religösen Extremismus.

    Es gilt, mögliche Jihadisten zu erkennen und zu stoppen, bevor aus Sympathisanten tatsächlich Gotteskrieger werden.

    Max Akermann

  • In der bürgerlich dominierten Sicherheitspolitischen Kommission wird SP-Nationalrätin Evi Allemann auch von Gripen-BefürworterInnen geachtet.

    Die Gripen-Gegnerin

    SP-Nationalrätin Evi Allemann ist nicht gegen die Armee, aber sie ist entschieden gegen 22 schwedische Gripen-Kampfjets. Dass die gemässigte Linke für die GegnerInnen in den Ring springt, hat eine lange Geschichte. Rafael von Matt hat sie in einem Café im Berner Lorraine-Quartier getroffen.

    Rafael von Matt

  • Mit Papst Johannes Paul II. lässt sich auch Geld verdienen.

    Kitsch, Kommerz und Heilige in der katholischen Kirche

    Johannes Paul II. wird schon lange in Polen wie ein Heiliger verehrt. Am kommenden Sonntag wird Papst Franziskus seinen Vorvorgänger heiligsprechen. In Polen bewegt sich die Verehrung von Johannes Paul II zwischen religiösem Personenkult und Kitsch.

    Markus Nowak

Moderation: Simone Fatzer, Redaktion: Isabelle Jacobi