Die Nato will Russland als Partner

  • Samstag, 20. November 2010, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Samstag, 20. November 2010, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Samstag, 20. November 2010, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Wie die Nato aus dem einstigen Feind Moskau einen Partner machen will.

Weitere Themen:

Wie die Grünen versuchen in der Erfolgswelle den Kopf über Wasser zu halten.

Wie sich ein Tabakmulti dagegen wehrt, dass sich  Gewinne in Lateinamerika in Rauch auflösen.

Wieso den Kindern beim Recht auf Anhörung niemand sein Ohr leiht.

Beiträge

  • Die Nato will Moskau zum Partner machen

    Die Welt ist im Wandel und die Nato versucht sich seit gestern an einem Gipfel in Lissabonn diesem Wandel anzupassen. Dass die Zeiten bipolarer Machtverteilung vorbei sind, zeigt auch das neue Verhältnis, dass das Bündnis mit Russland anstrebt.

    Eines der zentralen Themen in der west-östlichen Annäherung ist ein neues Raketenabwehrsystem für welches die Nato Moskau gewinnen will.

    Fredy Gsteiger

  • «Grüne» Euphorie in Deutschland

    Die Grünen in Deutschland reiten auf einer Erfolgswelle. Würde heute gewählt, könnten sie den Regierungschef in Baden-Württemberg und in Berlin stellen. Und dort wird nächstens gewählt. Das macht die anderen Parteien  nervös.

    Sie kritisieren, dass die Grünen ihren Erfolg einem perfiden Doppelspiel verdankten. Zum einen sässen sie in den Parlamenten und gleichzeitig organisierten sie Strassenproteste gegen Mehrheitsentscheide dieser Parlamente. Die Grünen selbst staunen über den eigenen Erfolg.

    Caspar Selg

  • Philip Morris gegen Uruguay

    Der US-Zigarettenmulti Philip Morris setzt Uruguay unter Druck wegen den Anti-Raucher-Gesetzen. Der Konzern, der sein weltweites Geschäft von Lausanne aus betreibt, hat den süd-amerkanischen Kleinstaat verklagt - bei der Schlichtungsstelle der Weltbank.

    Dies weil angeblich, die Gesetze zur Bekämpfung des Rauchens gegen ein Investitionsschutzabkommen mit der Schweiz verstossen sollen.

    Ulrich Achermann

  • Kein Gehör für Kinder

    Wenn Eltern sich scheiden lassen - dann regeln sie das meistens unter sich - allenfalls vor dem Richter. Die Kinder werden dort -vor Gericht- selten nach ihrer Meinung befragt. Das ist zwar die Praxis, aber eigentlich hätten Kinder ab 6-jährig Anspruch darauf, anghört zu werden.

    So sieht es die Uno-Kinderrechtskonvention vor und diese hat die Schweiz unterzeichnet. Aber es happert bei der Anwendung.

    Christine Wanner

Moderation: Simone Fatzer