Die neue 50-Franken-Note – Fälschern einen Schritt voraus

  • Mittwoch, 6. April 2016, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 6. April 2016, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Mittwoch, 6. April 2016, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Gut fünf Jahre später als geplant kommt die neue Schweizer Banknote in Umlauf. Sie ist technologisch so innovativ, dass die industrielle Anfertigung neu erfunden werden musste. Beat Grossenbacher leitet bei der Schweizerischen Nationalbank die Abteilung Bargeld. Das Gespräch. 

Weitere Themen:

Die Sammlung von Cornelius Gurlitt hat das Thema Raubkunst im Nationalsozialismus erneut in die Schlagzeilen gebracht. Kunstmuseen sind verpflichtet, ihre Sammlungen zu erforschen und mögliche Raubkunst zu identifizieren. Das Kunstmuseum Bern richtet in der neuen Ausstellung «Moderne Meister – entartete Kunst» den Fokus auf die Geschichte der eigenen Sammlung. Gute Werbung oder die Verteidigungsstrategie eines Hauses, das mit dem Rücken zur Wand steht?

Die lettische, rechtsgerichtete Regierungskoalition will nicht mehr als 533 Flüchtlinge aufnehmen. Sie baut gemeinsam mit Estland und Litauen einen Zaun entlang der Grenze zu Russland - obwohl erst einige wenige Flüchtlinge via Russland ins Baltikum gekommen sind.

Beiträge

  • Nach den Enthüllungen in den Pnama-Papieren hat die Bundesanwaltschaft die Uefa-Büros in Nyon durchsuchen lassen.

    Hausdurchsuchung bei der Uefa

    Die Waadtländer Kantonspolizei hat im Auftrag der Bundesanwaltschaft den Sitz der Europäischen Fussball-Union Uefa in Nyon durchsucht. Der frühere Uefa-Generalsekretär und neu Fifa-Chef Gianni Infantino soll im Jahr 2006 Verträge über TV-Rechte mit einer Briefkastenfirma unterschrieben haben.

    Elmar Plozza

  • Nun ist sie endlich da, die neue 50-Franken-Note, grünschillernd, dreilagig, mit Weltkugel, Alpengipfeln, einem Gleitschirmflieger und einer Pusteblume als Sujets.

    Die neue 50-Franken-Note – Fälschern einen Schritt voraus

    Gut fünf Jahre später als geplant kommt die neue Schweizer Banknote in Umlauf. Sie ist technologisch so innovativ, dass die industrielle Anfertigung neu erfunden werden musste. Beat Grossenbacher leitet bei der Schweizerischen Nationalbank die Abteilung Bargeld. Das Gespräch.

    Isabelle Jacobi

  • Solange Wirtschaft und Bevölkerung Bargeld in die Hand nehmen wollten, solange werde es das auch geben, sagt SNB-Direktor Thomas Jordan.

    Über die Zukunft des Bargelds

    Bis in drei Jahren werden nach der 50-Franken-Note auch alle anderen Schweizer Banknoten ersetzt, zuletzt dann die Hunderternote. Die Abschaffung des Bargelds scheint also nicht unmittelbar bevorzustehen.

    Maren Peters

  • «Wie versteckt man eine Milliarde Dollar?», steht auf dem Plakat an einer Protestkundgebung gegen den isländischen Premierminister.

    Verwirrung in Island

    Tritt der isländische Premier Sigmundur David Gunnlaugsson nun zurück oder nicht? In den Panama-Papieren aufgetauchte Offshore-Geschäfte sind ihm zum Verhängnis geworden. Am Dienstag hat er seinen Rücktritt erklärt, kurz darauf hin sagte er dann, er wolle bloss Pause einlegen.

    Die Bevölkerung ist empört. Gespräch mit Silke Bigalke, sie schreibt für den Tagesanzeiger und die Süddeutsche Zeitung.

    Isabelle Jacobi

  • Ernst Ludwig Kirchner: Alpsonntag. Szene am Brunnen, 1923-1925. Das Bild ist Teil der neuen Ausstellung «Moderne Meister – entartete Kunst»  im Kunstmuseum Bern.

    Raubkunst – Kunstmuseum Bern geht in die Offensive

    Die Sammlung von Cornelius Gurlitt hat das Thema Raubkunst im Nationalsozialismus erneut in die Schlagzeilen gebracht. Kunstmuseen sind verpflichtet, ihre Sammlungen zu erforschen und mögliche Raubkunst zu identifizieren.

    Das Kunstmuseum Bern richtet in der neuen Ausstellung «Moderne Meister – entartete Kunst» den Fokus auf die Geschichte der eigenen Sammlung. Gute Werbung oder die Verteidigungsstrategie eines Hauses, das mit dem Rücken zur Wand steht?

    Ellinor Landmann

  • «Wir müssen das geltende Asylsystem ändern. Die Flüchtlingskrise hat es gezeigt: Es funktioniert nicht», sagt EU-Vize-Kommissionspräsident Frans Timmermans (links). Neben ihm der EU-Kommissar für Migration Dimitris Avramopoulos.

    EU-Kommission auf Kompromisssuche in der Flüchtlingskrise

    Bereits im vergangenen Jahr wollte die EU-Kommission die Mitgliedländer von einem fixen Verteilschlüssel für Flüchtlinge überzeugen – und scheiterte.

    Nun macht sie einen neuen Versuch: Keine starren Vorschläge, in der Hoffnung, so auch widerborstige Staaten zu einem Kompromiss bewegen zu können.

    Massimo Agostinis

  • Als die Regierung bekannt gab, sie werde die von der EU geforderte Quote erfüllen und vorerst 780 Flüchtlinge aufnehmen, kam es zu lautstarken Protesten, in der Politik, in den Medien und dann auch in der Bevölkerung.

    Lettland tut sich schwer mit der Aufnahme von Flüchtlingen

    Die lettische, rechtsgerichtete Regierungskoalition will nicht mehr als 533 Flüchtlinge aufnehmen. Sie baut gemeinsam mit Estland und Litauen einen Zaun entlang der Grenze zu Russland - obwohl erst einige wenige Flüchtlinge via Russland ins Baltikum gekommen sind.

    Brigitte Zingg

  • Die Mutter der Welt, so nennen die Ägypter unbescheiden ihre Nation. Die regionale Ausstrahlung ist nur noch ferne Erinnerung. Bild: Pferdekutschen warten auf Touristen. Vergeblich.

    Ägypten – wie die Mutter der Welt wirtschaftlich leidet

    Auch im Jahr drei des ägyptischen Präsidenten as-Sisi verharrt das bevölkerungsreichste arabische Land in der Krise. Premier Ismail hat zwar kürzlich in seiner ersten Regierungserklärung Reformen versprochen. Das einzige, was bis jetzt zugenommen hat, ist aber die Repression.

    Auf Erkundung der ägyptischen Wirtschaftslage.

    Philipp Scholkmann