Die Rückschaffung von Flüchtlingen in die Türkei hat begonnen

  • Montag, 4. April 2016, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Montag, 4. April 2016, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Montag, 4. April 2016, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Türkische Polizisten eskortieren die ersten zurückgeschafften Flüchtlinge in Dikili vom Schiff.

    Die Rückschaffung von Flüchtlingen in die Türkei hat begonnen

    Zwei Schiffe haben rund 200 Flüchtlinge von den Ägäis-Inseln Lesbos und Chios in die türkische Küstenregion transportiert. Damit wird der Flüchtlingspakt zwischen der EU und der Türkei umgesetzt.

    Massimo Agostinis

  • Anstehen zur Registrierung: Kinder und Jugendliche aus Syrien auf der Insel Chios.

    Flüchtlinge – Erfahrungen von der Insel Chios

    Im Rahmen des Flüchtlingspakts zwischen EU und Türkei werden nun die ersten Flüchtlinge in die Türkei zurückgeschafft. Die Stimmung auf der Ägäsi-Insel Chios ist zurzeit explosiv. Ursula Merges kann das beobachten.

    In Basel aufgewachsen, lebt sie seit drei Jahrzehnten auf Chios – und engagiert sich als Freiwillige für die Gestrandeten.

    Simone Fatzer

  • Italien muss sich darauf einstellen, dass in Zukunft alle Flüchtlinge, die hier landen, auch hier bleiben. Das liegt auch daran, dass die meisten Neuankömmlinge aus Westafrika stammen, aus Nigeria, Gambia oder Senegal. Diese Flüchtlinge haben kein Recht darauf, gemäss dem in der EU vereinbarten Schlüssel weiterverteilt zu werden. Bild: Flüchtlinge im Hafen von Pozzallo.

    Flüchtlinge – Italien als Lager der verlorenen Seelen

    In Italien sind seit einigen Wochen sind die von der EU geforderten Hotspots eingerichtet - und sie funktionieren. Anders als früher, muss Italien die Flüchtlinge registrieren; viele von ihnen werden deshalb Italien nicht mehr verlassen können. Die absehbaren Folgen sind weitreichend.

    Franco Battel

  • Die ukrainische Politik ist reich an Enttäuschungen. Aber diese Enttäuschung ist besonders gross: Petro Poroschenko, der Hoffnungsträger nach der Maidan-Revolution, ist in zweifelhafte Offshore-Geschäfte verwickelt.

    Die Briefkastenfirmen des ukrainischen Präsidenten

    In den Panama-Papieren findet sich auch der Name eines Mannes, der eigentlich angetreten war, um gegen Korruption und für mehr Transparenz zu kämpfen: Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat sein Firmen-Imperium ins Ausland verlegt. Das sorgt für Kritik auch aus der eigenen Partei.

    David Nauer

  • In der Praxis finden Steueranwälte immer neue Tricks, um Geld irgendwo auf der Welt vor dem Fiskus zu verstecken.

    Das lukrative Geschäft mit Briefkastenfirmen

    Die jüngsten Enthüllungen zu Briefkastenfirmen in Panama zeigen: Vermögende Privatleute, Politiker und Firmen können ihre Gelder weiterhin in Steueroasen vor dem Fiskus verbergen.

    Die internationale Gemeinschaft versucht seit Jahren, genau solche Offshore-Oasen in der Karibik und anderswo trockenzulegen. Der Erfolg lässt auf sich warten.

    Jan Baumann

  • Der zurückhaltende Genfer Privatbankier Odier bemühte sich seit seinem Amtsantritt im Herbst 2009 unermüdlich darum, das ramponierte Image der Bankbranche aufzupolieren.

    Bankiervereinigung: Patrick Odier tritt ab

    Die Schweizerische Bankiervereinigung muss einen neuen Präsidenten suchen. Patrick Odier verlässt nach sieben Jahren an der Spitze den Verband; er tritt im Herbst nicht mehr zur Wiederwahl an.

    Eveline Kobler

  • Es ist gut möglich, dass Atomkraftwerkbetreiber und Atomkritikerinnen – wenn es um den Rückbau der Anlage geht – für einmal am gleichen Strick ziehen.

    Der Plan zur AKW-Stilllegung in Mühleberg

    Die bernischen Kraftwerke BKW haben bekanntgegeben, wie sie das Atomkraftwerk Mühleberg stilllegen wollen. Das hoch radioaktive Herz der Anlage sollen ausländische Experten zerlegen.

    Christian von Burg

  • Johnson hat bisher alle Skandale unbeschadet überlebt, er kann, ähnlich wie bisher Donald Trump, sagen und tun, was er will, solange er es mit Humor und Wortwitz tut.

    Boris Johnson und die Wahrheit

    Londons Bürgermeister Boris Johnson tritt am 5. Mai nicht zur Wiederwahl an. Das gibt ihm mehr Zeit für seine «Brexit»-Kampagne. Der Unterhausabgeordnete gilt als möglicher Nachfolger von Premier Cameron – falls die Briten am 23. Juni für den Austritt aus der EU stimmen.

    Doch nun regt sich Widerstand gegen den ungewöhnlichen und populären Politiker.

    Martin Alioth

  • Eine Arbeitsstelle kann Yohannes Berhane den Kursteilnehmern nicht vermitteln, Erfahrungsaustausch untereinander ermöglichen aber schon – und die Männer dazu ermutigen,  neue Vaterrollen anzunehmen. Auch ein stolzer Löwe, so die Botschaft, kümmert sich um seinen Nachwuchs.

    Vater sein in unterschiedlichen Kulturen

    Eine neue Kultur leben und die eigenen kulturellen Wurzeln nicht vergessen - eine Herausforderung für Flüchtlinge und Eingewanderte. Die Vaterrolle etwa wird in der alten und in der neuen Heimat oft völlig anders ausgefüllt.

    «Vater sein in der Schweiz» heisst ein Kurs für Einwanderer aus Eritrea; geleitet wird er von Männern, die beide Kulturen kennen.

    Max Akermann

Moderation: Simone Fatzer, Redaktion: Marcel Jegge