Die SP leckt ihre Wunden und rüstet sich fürs Wahljahr

  • Mittwoch, 29. September 2010, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 29. September 2010, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Mittwoch, 29. September 2010, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Der ehemalige SP-Präsident, Helmut Hubacher, rät dazu, mit der SVP eine Allianz zu schmieden.

Weitere Themen:

Der Nationalrat stemmt sich gegen die völlige Liberalisierung des Postmarkts.

Die EU-Kommission will Defizitsünder künftig härter bestrafen.

Beiträge

  • Nationalrat gegen völlige Post-Liberalisierung

    Zehn Stunden lang hat der Nationarat über die Post debattiert. Danach war klar: Er will keinen Abbau des Service Public. Auch künftig soll der Pöstler die Briefe bringen und nicht irgend ein privater Zusteller. Der Ständerat ist anderer Meinung: Er will den Markt ganz öffnen.

    Was gilt nun? Ursula Hürzeler im Gespräch mit Katrin Hug.

  • SP denkt über Gang in die Opposition nach

    Mit der grossen Rochade im Bundesrat wollten die bürgerlichen Parteien die Sozialdemokraten an den Rand drängen, so der erboste SP-Präsident Christian Levrat. Er will nun das Mittun in der Regierung von Bedingungen abhängig machen und denkt bereits über den Gang in die Opposition nach.

    Was halten SP-Exponenten in verschiedenen Kantonen davon?

    Oliver Washington

  • Ex-SP-Präsident Hubacher: «SP muss reagieren»

    Stocksauer sei er nach der Departementsverteilung gewesen, sagt der langjährige frühere SP-Präsident Helmut Hubacher. Dabei hat der Basler in seiner aktiven Zeit oft genug erfahren, wie die SP von den Bürgerlichen vorgeführt wurde.

    Am härtesten traf es die Partei, als 1983 ihre damalige Bundesratskandidatin Uchtenhagen bei der Wahl durchfiel. Prompt drohte die SP mit dem Auszug aus der Regierung. Lässt sich die Stimmung damals vergleichen mit der Aufruhr bei der SP heute? Ursula Hürzeler im Gespräch mit Helmut Hubacher.

    Ursula Hürzeler

  • Offroader im Visier

    Offroader: Das sind jene imposanten Autos, die gebaut wurden, um damit abseits der asphaltierten Strasse durchs Gelände zu brausen. In der Regel sind sie schwer und verbrauchen viel Treibstoff.

    Die Initiative «für menschen-freundlichere Fahrzeuge» will deshalb die gefährlichsten und treibstoffintensivsten Offroader in der Schweiz verbieten. Im Nationalrat fand das Begehren der Grünen heute kein Gehör. Auf der Strasse ergibt sich ein differenziertes Bild.

    Klaus Ammann

  • EU verschärft den Stabilitätspakt

    Die griechische Schuldenkrise hat Europa diesen Frühling aufgeschreckt. Das Land stand vor dem Bankrott, der Euro schien in Gefahr. Den Euroländern blieb nichts anderes übrig, als Griechenland unter die Arme zu greifen. Und es wurde klar: Es braucht neue Spielregeln.

    Heute hat die EU-Kommission entsprechende Vorschläge vorgelegt. Neu sollen Defizit- und Schuldenländer früher und beinahe automatisch gebüsst werden. Man will also Anreize schaffen, die dafür sorgen, dass es keine Versuchung mehr sein kann, übermässige Schulden und Defizite zu machen. Doch was für ein Land wie Griechenland gut ist, könnte schlecht sein für die EU und den Euro.

    Urs Bruderer

  • Batko lehrt die Politiker das Fürchten

    In Bosnien-Herzegowina ist eine Radiosendung sprichwörtlich zum Sprachrohr der Armen und Benachteiligten geworden. Was als Morgenprogramm eines kleinen bosnischen Lokalradios begann, ist heute eine vielbeachtete Stimme im ganzen Land.

    Täglich melden sich Bürgerinnen und Bürger mit ihren Klagen zu Wort.

    Dabei ist es aber nicht geblieben: Entstanden ist ein landesweites Netzwerk zur Selbsthilfe - mit dem Moderator der Morgen-Show als Mittelpunkt. Ein äusserst unbequemer Zeitgenosse für die bosnischen Politiker, die am nächsten Sonntag wieder gewählt werden wollen. Walter Müller hat das Radiostudio in Sarajevo besucht.

    Walter Müller

  • 20 Jahre Deutsche Einheit: Erfolg mit Schattenseiten

    Am Sonntag sind es 20 Jahre her, dass die DDR aufgehört hat zu existieren. Seither ist Deutschland wieder vereinigt. Und das wird gross gefeiert werden. Dabei sind sich längst nicht alle Deutschen sicher, ob das wirklich Anlass zum Feiern ist, ob die Wiedervereinigung tatsächlich geglückt ist.

    Denn der Osten liegt wirtschaftlich noch immer deutlich hinter dem Westen zurück, auch wenn der Abstand geringer geworden ist.

    Casper Selg

Moderation: Ursula Hürzeler, Redaktion: Markus Mugglin