«Die Tür für Griechenland bleibt offen»

  • Montag, 29. Juni 2015, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Montag, 29. Juni 2015, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Montag, 29. Juni 2015, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker schien resigniert, als er in Brüssel vors Mikrofon trat: «Wir haben alles versucht, wir haben Berge versetzt, bis zur letzten Minute», sagte er.

    «Die Tür für Griechenland bleibt offen»

    EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker ist in Brüssel vor die Medien getreten - mit einer klaren Botschaft: Die Tür für Griechenland bleibt offen; ein Nein zum angekündigten Referendum in Griechenland würde in Brüssel aber als Nein zu Europa verstanden.

    Oliver Washington

  • Sollte der Mann, der in Athen einen Ein-Euro-Schein verbrennt, damit ausdrücken wollen, dass Griechenland sich von Europa abwenden möchte, wäre er wahrscheinlich in der Minderheit. Die Mehrheit der Griechinnen und Griechen möchten nämlich Teil der EU bleiben.

    «Eine Wirtschaft ohne Bargeld kann nicht funktionieren»

    Wassilis Nedos ist Wirtschaftsjournalist bei der angesehenen, liberalen Athener Tageszeitung «Kathimeriní». Er sagt: Wie auch immer das Referendum ausgehe, das Land werde noch mehr sparen müssen.

    Franco Battel

  • «Greece vs. Everybody», Griechenland gegen Alle, steht an einer Mauer in Athen.

    Wut und Ernüchterung bei der Bevölkerung Athens

    Ein Streifzug durch Athen zeigt, dass viele Menschen verunsichert sind. Sie schimpfen auf die EU und auf die Europäische Zentralbank - und fühlen sich von der griechischen Regierung im Stich gelassen.

    Rodothea Seralidou

  • Man kann das Blatt drehen und wenden wie man will: Auf Griechenland warten schwierige Zeiten.

    Gibt es noch eine Alternative zum Staatsbankrott?

    Mit ihrem Entscheid, die griechischen Banken nicht mehr mit frischem Geld zu versorgen, sorgt die Europäische Zentralbank dafür, dass Griechenland dem Staatsbankrott noch ein Stück näher ist. Die EZB hat damit auch einen politischen Entscheid gefällt.

    Welche Möglichkeiten hat Griechenland nun noch?

    Massimo Agostinis

  • Service Public, das ist nicht nur die SRG, das sind auch SBB und Post. Es sind die Angebote der öffentlichen Hand.

    Wahlkampfthema «Service Public»

    Die CVP hat ein Positionspapier veröffentlicht. Sie will sich als «Service-Public»-Partei präsentieren - und damit einer anderen Partei das Thema streitig machen.

    Nicoletta Cimmino

  • Hanspeter Thür, eidgenössischer Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragter, an seiner letzten Jahresmedienkonferenz in Bern.

    «Facebook ist am gefährlichsten»

    Nach 14 Jahren als eidgenössischer Datenschutzbeaufragter hat Hanspeter Thür seinen letzten Jahresbericht präsentiert, im November wird er zurücktreten. Im Gespräch zieht er Bilanz.

    Peter Voegeli

  • Ayatollah Ali Khamenei, der religiöse Führer Irans. Seine Vertrauten prophezeien inzwischen: «Kein Scheitern, keinen Misserfolg - verhandeln, bis wir einen guten Deal erreicht haben.»

    Auch Therans Hardliner wollen ein Atomabkommen

    Bis Dienstagnacht soll das definitive Atomabkommen des Westens mit Iran stehen - oder scheitern. In Lausanne wurde im April bereits eine grobe Einigung erzielt. Alle Seiten beteuern, sie wollten dieses Abkommen unbedingt. In Teheran tun dies inzwischen auch Hardliner und Konservative.

    Iren Meier

Moderation: Peter Voegeli, Redaktion: Tobias Gasser