Die Türkei kommt nicht zur Ruhe

  • Dienstag, 3. November 2015, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Dienstag, 3. November 2015, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Dienstag, 3. November 2015, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Bereits am Sonntag Abend gab es Proteste gegen die türkischen Wahlergebnisse.

    Die Türkei kommt nicht zur Ruhe

    Nach dem Wahlsieg der türkischen Regierungspartei AKP kam es in den Kurdengebieten im Osten des Landes zu Zusammenstössen mit der Polizei. Drei junge Kurden wurden dabei erschossen. In der Proviz Izmir wurden zudem mehr als 35 mutmassliche Anhänger des Predigers Fethullah Gülen festgenommen.

    Daniel Voll

  • Grossrazzia beim deutschen Fussballbund: die Staatsanwaltschaft hat die Verbandsspitze im Visier.

    Grossrazzia in der Zentrale des DFB

    50 Beamte der Frankfurter Steuerfahndung haben die Zentrale des Deutschen Fussballverbands durchsucht. Der Verdacht: Steuerhinterziehung im Zusammenhang mit der Fussball-WM 2006. Im Fokus: DFB-Präsident Wolfgang Niersbach. Gespräch mit Rainer Holzschuh, Herausgeber des Sportmagazins «Kicker».

    Simone Fatzer

  • Glyphosat wird seit der 2. Hälfte der 1970er-Jahre weltweit in der konventionellen Landwirtschaft eingesetzt - zur Unkrautbekämpfung und zur Beschleunigung der Erntereife bei Getreide und Kartoffeln. Die Schweiz bezahlt Bauern, die das Totalherbizid in bodenschonenden Verfahren einsetzen, sogar Zuschüsse.

    Glyphosat - ein Pflanzengift gerät in Verruf

    Glyphosat - besser bekannt unter dem Markennamen Roundup - ist das meistverkaufte Unkrautbekämpfungsmittel der Welt. Im Frühjahr haben Krebsforscher der WHO Glyphosat als «wahrscheinlichlich krebserregend beim Menschen» beurteilt.

    In der EU droht ein Verbot, in den USA haben erkrankte Landarbeiter Klage gegen den Hersteller Monsanto eingereicht. Die Schweiz wartet hingegen ab.

    Maren Peters

  • Bis Ende Monat wollen sich die Fraktionen einig werden. Worauf können sich die zwei grossen Lager links und rechts einigen? Ein erster Test in Sachen Kompromissfähigkeit.

    Kommissionsverteilung birgt politischen Zündstoff

    Im Bundeshaus wird dieser Tage gefeilscht und verhandelt, nicht nur um Gesetze und Paragraphen - sondern um Sitze. Nach den Wahlen muss auch die Vertretung in den vorberatenden Kommissionen an die neuen politischen Realitäten angepasst werden. Ein Stück Polit-Mathematik.

    Dominik Meier

  • Ob es politisch richtig oder geschickt war, die Überwachungs-Software für eine halbe Million Franken zu beschaffen, wird im Zürcher Kantonsparlament noch zu reden geben. Mario Fehr jedenfalls sieht sich auf der ganzen Linie bestätigt.

    Niederlage für die Zürcher Jungsozialisten

    Mario Fehr habe grünes Licht gegeben für die Beschaffung und den Einsatz einer illegalen Überwachunssoftware - das war der Vorwurf der Zürcher Jungsolzialisten an den SP-Regierungsrat.

    Für die zuständige Parlamentskommission ist der Verdacht unbegründet, Fehr behält seine politische Immunität.

    Curdin Vincenz

  • Wer schweigt, wird geduldet. Vor einem Wahllokal im Kairoer Arbeiterquartier Boulaq am 18. Oktober.

    Ägyptens Muslimbruderschaft - eine Spurensuche

    Hunderte wurden erschossen, Zehntausende verhaftet, die Führungsspitze ist zum Tod verurteilt worden: Die Muslimbruderschaft gilt in Ägypten als terroristische Organisation und ist verboten.

    Was bleibt zweieinhalb Jahre nach der Machtübernahme General al-Sisis noch übrig von der islamistischen Organisation und ihren Einrichtungen?

    Philipp Scholkmann

  • Frankreich unter Zugzwang: es braucht chinesische Investoren für den staatlichen Atomkonzern Areva.

    Den französischen Staatskonzern Areva mit China teilen?

    Der französische Atomkonzern Areva braucht Geld. Präsident François Hollande hat nun bei einem Besuch in China angekündigt, der staatliche chinesische Atomkonzern CNNC könnte bei Areva einsteigen, eine Minderheitsbeteiligung am Staatskonzern erwerben. Warum ist Areva für China attraktiv?

    Charles Liebherr

  • Während sich die zuständigen Behörden den Kopf zerbrechen, geht das Flüchtlingsdrama in der Ägäis ungemindert weiter.

    In Griechenland fehlt Geld für Flüchtlings-Hotspots

    Bis zu 8000 Flüchtlinge gelangen zurzeit jeden Tag über die griechischen Ägäis-Inseln nach Europa; die Herbststürme vermögen sie nicht abzuhalten. Auf den Inseln werden nun sogenannte Hotspots aufgestellt - damit sich die Flüchtlinge vor Ort registrieren lassen können.

    Den ersten gibt es auf Lesbos, weitere sollen folgen. Griechenland hat aber Probleme mit der Finanzierung.

    Rodothea Seralidou

Moderation: Simone Fatzer, Redaktion: Judith Huber