Die Türkei marschiert in Nordirak ein

  • Dienstag, 8. September 2015, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Dienstag, 8. September 2015, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Dienstag, 8. September 2015, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Nachdem bei einem PKK-Angriff 16 türkische Soldaten ums Leben gekommen sind, droht Premier Davutoglu: «Die PKK wird ausgelöscht».

    Die Türkei marschiert in Nordirak ein

    Mit Bodentruppen und mehr als 50 Kampfflugzeugen hat die türkische Luftwaffe mutmassliche PKK-Stellungen in Nordirak angegriffen. Ausserdem gibt es in vielen türkischen Städten Attacken von Nationalisten auf Parteibüros der türkisch-kurdischen HDP und auf Regierungskritiker.

    Martin Aldrovandi

  • Wenn Gutmenschen und Euro-Turbos von Subsidiarität redeten, wollten sie dem Volk bloss Sand in die Augen streuen, sagt der St. Galler Nationalrat Lukas Reimann. Für die NZZ gilt der SVP-Mann als der rechteste Parlamentarier der Schweiz.

    Die SVP und das Reizwort «Europa»

    Im Nationalrat war ein Zusatzprotokoll zur Europäischen Menschenrechtskonvention Thema. Es will die Vertragsstaaten stärken und den Menschenrechts-Gerichtshof entlasten: So sollen Einzelne oder regionale Verwaltungen ein Problem angehen, bevor höhere Instanzen eingreifen.

    Dieses Prinzip der Subsidiarität gefällt in der Schweiz eigentlich vielen, auch der politischen Rechten. Doch da es um Europa geht, wollte die SVP nichts davon wissen.

    Max Akermann

  • «Die Aufhebung des Botschafts-Asyls hat gezeigt, dass solche Verschärfungen kurzfristig einen Effekt haben», sagt Gianni D’Amato. Bild: In Buchs sind in den vergangenen Tagen nur wenige Flüchtlinge aus Syrien angekommen.

    Die Fremden und die Schweiz

    Die Kriege im Mittleren Osten und in Afrika treiben immer mehr Menschen in die Flucht; zu Tausenden kommen sie nach Europa. Wie soll die Schweiz darauf reagieren? Gespräch mit Gianni D'Amato, Professor mit Schwerpunkt Migration an der Uni Neuenburg.

    Ursula Hürzeler

  • Gerettet und doch gebrochen. Viele der Menschen aus Syrien haben auf ihrer Flucht Traumatisches erlebt.

    Syrische Flüchtlinge - gestrandet in Athen

    Zwei Drittel aller Flüchtlinge aus Syrien kommen zurzeit von der Türkei über die ägäischen Inseln aufs griechische Festland und überqueren so die Aussengrenze der EU. Nicht wenige von ihnen landen bei der syrischen Gemeinde in Athen. Eine Reportage.

    Rodothea Seralidou

  • Wenn die SBB die Hilfe der Bergbahnen brauche, dann müsse die SBB diese Arbeit bezahlen, sagen Bergbahn-Verantwortliche.

    Kaum Skispass mit dem Swisspass

    Mit dem neuen Swisspass der SBB soll unter anderem Skifahren ohne Schlangenstehen möglich werden. Von den 361 Schweizer Bergbahnen akzeptieren aber in der kommenden Saison nur gerade 19 den Swisspass. In der Romandie und im Engadin etwa machen die Bergbahnen nicht mit.

    Sascha Buchbinder

  • Im Seco beobachtet man die Expansionsgelüste der bundesnahen Betriebe mit Misstrauen.

    Wie innovativ dürfen Service-Public-Unternehmen sein?

    Post und Swisscom haben das Gesundheitswesen als Wachstumsmarkt entdeckt. Neu entwickeln sie etwa elektronische Patientendossiers für Ärzte und Spitäler und sprengen damit ihren ursprünglichen Auftrag in der Grundversorgung.

    Ist das richtig oder schaden die bundesnahen Betriebe damit der noch jungen, digitalen Wirtschaft?

    Jan Baumann

  •  Rund 15 Prozent der Schweizer Bevölkerung lebt mit einer Behinderung, zwei behinderte Politiker sitzen aktuell im Parlament.  Rund 15 Prozent der Schweizer Bevölkerung lebt mit einer Behinderung, zwei behinderte Politiker sitzen aktuell im Parlament. iner von ihnen ist CVP-Nationalrat Christian Lohr aus dem Kanton Thurgau.

    Mehr Menschen mit Handicap ins Parlament

    Die zwei grössten Behindertenorganisationen rufen mit einer Aktion dazu auf, mehr Menschen mit Handicap ins Parlament zu wählen. Von den knapp 4000 Frauen und Männern, die für ein Nationalratsmandat kandidieren, sind einige wenige behindert; nicht alle machen dies transparent.

    Begegnung mit einer Kandidatin und einem Kandidaten mit einer Behinderung.

    Iwan Santoro

  • Der Blauflossen-Thunfisch - bestens für Sushi, aber fast ausgestorben.

    Thunfische züchten - nur einer von tausend wird gross

    Die Sushi-Nation Japan hat im vergangenen Jahr 21'000 Tonnen rohen Thunfisch verzehrt, 70 Prozent des weltweiten Verbrauchs. Der Blauflossen-Thunfisch ist jedoch vom Aussterben bedroht. Da Japaner und Japanerinnen nicht auf ihr Sushi verzichten wollen, investiert Japan in Thunfischzucht.

    Die Tiere sind jedoch sehr empfindlich.

    Claudia Sarre

Moderation: Ursula Hürzeler, Redaktion: Matthias Kündig