Die Ukraine und der politische Neuanfang

  • Montag, 24. Februar 2014, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Montag, 24. Februar 2014, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Montag, 24. Februar 2014, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Die Ukraine schwankt zwischen Aufbruchstimmung und Abstiegsängsten.

    Die Ukraine und der politische Neuanfang

    Noch am Freitag war Viktor Janukowitsch Präsident der Ukraine, nun ist er zur Verhaftung ausgeschrieben. Doch der Ex-Präsident ist nicht das grösste Problem des Landes.

    Christina Nagel

  • Im Osten der Ukraine liegt die Wirtschaft darnieder.

    «Schnelle Reformen gefährden die Regierung»

    Der Wandel in der Ukraine vollzieht sich im Schnellzugstempo. Das Problem der leeren Kassen bleibt aber bestehen, nachdem Russland die zugesagte Hilfe von 15 Milliarden Dollar vorläufig auf Eis gelegt hat.

    Gespräch mit Jonas Graetz, Ukrainespezialist am Zentrum für Sicherheitsstudien der ETH Zürich.

    Ursula Hürzeler

  • Tim Guldimann, Schweizer Botschafter in Berlin und neu OSZE-Sonderbotschafter für die Ukraine.

    Tim Guldimann wird OSZE-Botschafter für die Ukraine

    Nach dem Sturz von Viktor Janukowitsch markieren in Kiew die Spitzendiplomaten Präsenz. Die EU hat ihre Aussenbeauftragte Ashton, die Uno einen Sonderbotschafter geschickt.

    Und auch die OSZE, zur Zeit präsidiert von Bundespräsident Didier Burkhalter, schickt einen Spezialbotschafter - den Schweizer Tim Guldimann.

    Dominik Meier

  • Der jugendliche Straftäter Carlos beim Kampfsporttraining. Bekannt wurde er durch einen Dokumentarfilm der SRF-Sendung «Reporter».

    Fall Carlos: Ein umstrittenes Bundesgerichtsurteil

    Der Fall des jugendlichen Straftäters Carlos hat viele empört. Aber das, sagt das Bundesgericht, hätte die Zürcher Behörden nicht dazu bringen dürfen, grundlegende rechtsstaatliche Prinzipien ausser acht zu lassen und den Jugendlichen einzusperren.

    Curdin Vincenz

  • Der Bauernverband könne sich kaum aus der Verantwortung stehlen, sagt Historiker Thomas Huonker. Bild: Das ehemalige Kinderheim Mümliswil, die erste Gedenkstätte für Heim- und Verdingkinder.

    Konsternation bei ehemaligen Verdingkindern

    Eine Entschuldigung: Ja. Finanzielle Wiedergutmachung: Nein. So ist die Position des Schweizerischen Bauernverbands, wenn um Wiedergutmachung für ehemalige Verdingkinder geht. Die Bauern hätten die Politik der fürsorgerischen Zwangsmassnahmen nicht beschlossen.

    Rechtlich stünden Bund, Kantone und andere Organisationen in der Pflicht.

    Christian von Burg

  • Vor fast drei Jahren demonstrierten Ärzte und Ärztinnen für die Initiative «Ja zur Hausarztmedizin». Diese haben sie nach dem Vorschlag von Bundesrat und Parlament zurückgezogen.

    Mehr Unsterstützung für die Hausarztmedizin?

    «Bund und Kantone sorgen für eine ausreichende, allen zugängliche medizinische Grundversorgung von hoher Qualität». Am 18. Mai stimmt die Schweiz darüber ab, ob dieser Satz in der Bundesverfassung stehen soll.

    Der neue Verfassungsartikel ist die Antwort auf die sogenannte Hausarzt-Initiative, die zurückgezogen wurde. Die Hausärzte und Hausärztinnen haben nämlich fast alles erreicht, was sie wollten.

    Max Akermann

  • Auf vielen Zufahrtsstrassen in die Innenstadt der venezolanischen Hauptstadt Caracas gab es am Montagmorgen Barrikaden.

    Zuspitzung in Venezuela

    In Venezuela verschärfen sich die Proteste gegen die linke Regierung, trotz brutaler Repression. Am Montagmorgen blockierten Demonstranten die meisten Zufahrtswege in die Hauptstadt Caracas. Präsident Maduro hat für Mittwoch eine Friedenskonferenz anberaumt.

    Ulrich Achermann

  • Eine Strasse in der nordirischen Hauptstadt Belfast.

    Nordirlands gespaltene Gesellschaft

    Gegenden, durch die tiefe kulturelle und konfessionelle Gräben verlaufen, gibt es viele. Nordirland war 30 Jahre lang das Paradebeispiel dafür. Bis sich Katholiken und Protestanten vor bald 16 Jahren auf einen scharfsinnigen Friedenspakt einigten. Seither gibt es kaum mehr Tote in Nordirland.

    Versöhnung aber auch nicht.

    Martin Alioth

  • Unternehmen schönen ihre Einträge auf Wikipedia.

    Politik und Wirtschaft manipulieren Wikipedia

    Wikipedia ist eine wichtige Informationsquelle. Jede Sekunde rufen tausende NutzerInnen das Online-Lexikon auf. Die Idee: Jeder und jede kann am «Weltwissen» mitschreiben. Das öffnet aber auch die Türe zu Manipulationen.

    Der deutsche Journalist Marvin Oppong hat das in der Studie «Versteckte PR in Wikipedia» untersucht.

    Nadja Röll

Moderation: Ursula Hürzeler, Redaktion: Judith Huber