Die ukrainische Hauptstadt - zwischen der EU und Russland

  • Mittwoch, 5. März 2014, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 5. März 2014, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Mittwoch, 5. März 2014, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur und Radio SRF Musikwelle

Beiträge

  • PassantInnen in der Nähe des Unabhängigkeitsplatzes in der ukrainischen Hauptstadt Kiew, am 4. März 2014.

    Die ukrainische Hauptstadt - zwischen der EU und Russland

    Russlands Rolle in Ukraine ist Thema bei den EU-Aussenministern in Paris, und in Brüssel kündigt Kommissionspräsident Barroso ein Elf-Milliarden-Euro-Hilfspaket an. Wie werden die europäischen Bemühungen in Kiew gewertet? Gespräch mit Kyryl Savin, Leiter der Heinrich-Böll-Stiftung in Kiew.

    Roman Fillinger

  • Bundesrat Johann Schneider-Ammann sagt,  die EU habe für «Ersamus Plus» plötzlich viel mehr Geld von der Schweiz gefordert als ursprünglich abgemacht war.

    «Erasmus Plus» - für die Schweiz sowieso zu teuer?

    Die EU hat der Schweiz den Zugang zum Austauschprogramm «Erasmus Plus» erschwert. Damit ist es für Studierende aus der Schweiz schwieriger, zu einem Austauschjahr im Ausland zu kommen. Nun zeigen Recherchen von Radio SRF, dass das Programm für die Schweiz sehr teuer gewesen wäre.

    Philipp Burkhard

  • Frauen auf einem Protestmarsch gegen häusliche Gewalt, im November 2007 in Sevilla, Spanien.

    Gewalt gegen Frauen - «kein Nischenthema»

    Jede dritte europäische Frau wird im Lauf ihres Lebens Opfer von Gewalt. Das zeigt eine Studie der EU-Grundrechte-Agentur - die bisher grösste Untersuchung zu diesem Thema. In gewissen Ländern gibt es deutlich mehr Gewalt gegen Frauen als in anderen.

    Spanien etwa widmet dem Thema schon seit 15 Jahren grosse Aufmerksamkeit.

    Franco Battel und Hans-Günter Kellner

  • Delegierte der kommuniistischen Partei Chinas kommen für den Nationalen Volkskongress auf dem Tienanmen-Platz in Peking an - es herrscht dichter Smog.

    Chinas Führung will Wachstum bremsen

    Nach Jahren des halsbrecherischen Wirtschaftswachstums will Chinas Regierung die Wirtschaft auf einen nachhaltigeren, einen umweltverträglicheren Kurs bringen. So ist denn auch die Wirtschaftspolitik das Hauptthema am Nationalen Volkskongresses in Peking.

    Doch gegen den neuen Kurs zeichnet sich Widerstand ab.

    Urs Morf

  • Ein dänisches und ein norwegisches Schiff - im Januar 2014 in Warteposition vor der syrischen Küste - um mehr als 1000 Tonnen chemische Kampfstoffe zu laden.

    Syrische Chemiewaffen - Abrüstungsprozess gerät ins Stocken

    Bis Mitte Jahr sollen in Syrien sämtliche C-Waffen und deren Produktionsstätten zerstört sein. Zunächst kam man überraschend zügig voran - das Ziel schien erreichbar. Aber: Die seit langem einzige Erfolgsgeschichte aus dem Bürgerkriegsland ist möglicherweise bald keine mehr.

    Fredy Gsteiger

  • Nicolas Sarkozy. Hunderte Stunden vertraulicher Diskussionen hat sein Einflüsterer Patrick Buisson aufgezeichnet und sorgfältig auf der Harddisk seines Computers abgespeichert.

    Nicolas Sarkozy sorgt für «une aiffaire d'état»

    Einer der engsten Vertrauten und Berater des früheren französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy hat während Monaten vertrauliche Gespräche aufgenommen. Diese Aufnahmen sind jetzt an die Öffentlichkeit gelangt.

    Sarkozy bezeichnet Minister seiner Regierung als «totale Nieten» und spricht von Journalisten als einer «Meute bellender Hunde».

    Ruedi Mäder

  • Der Schweizer Schriftsteller Lukas Bärfuss.

    «Koala» - Sprachlosigkeit nach einem verstörenden Tod

    Selbstmord ist immer noch ein Tabuthema in der Gesellschaft. Auch Lukas Bärfuss, der erfolgreiche und eloquente Schweizer Autor, war lange sprachlos, wenn es um den Suizid seines Halbbruders ging - den er gar nicht besonders gemocht hat. In seinem neuen Buch packt er nun das heisse Eisen an.

    Karin Salm

Moderation: Roman Fillinger, Redaktion: Matthias Kündig