Die Zahl der Toten in Burma steigt weiter

  • Dienstag, 6. Mai 2008, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Dienstag, 6. Mai 2008, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Dienstag, 6. Mai 2008, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Burmas Militärregime spricht von 22 000 Toten und verspricht, internationale Hilfsorganisationen einreisen zu lassen. Doch die Hilfe  kann wegen zahlreicher Hindernisse nicht richtig anlaufen.

Weitere Themen:

Der Schweizerische Bankpersonalverband hat kein Verständnis für den Stellenabbau bei der UBS. Die Grossbank streicht weltweit 5 500 Stellen, 1 500 davon in der Schweiz.

Die SP will eine neue Steuerpolitik, vor allem Familien sollen entlastet werden.

Beiträge

  • 22 000 Tote in Burma

    Das Staatsfernsehen in Burma spricht von 22 000 Toten, 41 000 Verschwundenten und Hunderttausenden von Obdachlosen.

    Der Zyklon «Nargis» war am Freitag auf das südostasiatische Land getroffen und hatte auf seinem Weg nach Osten eine Schneise der Verwüstung hinterlassen.

    Wegen bürokratischer Schwierigkeiten kann die internationale Hilfe die Opfer nicht erreichen.

    Ruedi Mäder

  • Marcel Rohner, CEO der UBS.

    UBS sucht Vertrauen und neue Kunden

    Die UBS baut Stellen ab, verkauft Ramsch-Hypotheken und wirbt um neue Kunden. Damit soll das Vertrauen in die Grossbank verbessert werden.

    Abschreibungen von bisher 40 Milliarden Franken hatten am Image der Grossbank gekratzt. Und der angekündigte Abbau von 5 500 Stellen bis Ende Jahr wurde an der US-Börse nicht freundlich aufgenommen. Experten befürchten weitere Verluste.

    UBS-Ceo Marcel Rohner stehen schwierige Aufgaben bevor.

    Eveline Kobler

  • Familien sollen finanziell entlastet werden.

    SP will Familien steuerlich entlasten

    Nach der Steuergerechtigkeits-Initiative stellt die SP ein Modell für die steuerliche Entlastung von Familien vor.

    Im Februar waren sich alle Parteien nach der Abstimmung über die Unternehmenssteuerreform einig: Als nächstes müssten Familien steuerlich entlastet werden, Kinder dürften kein Armutsrisiko sein. Die grosse Frage ist nur: «Wie?»

    Monika Binotto

  • Schweiz reduziert ihre Entwicklungshilfe

    Die Zahl der Schwerpunktländer der Schweizerischen Entwicklungshilfe wird reduziert; die indirekte Hilfe über internationale Organisationen nimmt zu, direkte Hilfe ab.

    Insgesamt sollen die Aufwendungen für die Entwicklungszusammenarbeit, gemessen an der schweizerischen Wirtschaftskraft, nicht erhöht werden. Dabei sind sie tiefer, als vereinbart.

    Dieser Entscheid stösst in der Schweiz und im Ausland auf Unverständnis.

    Markus Mugglin

  • Angst und Verzweiflung in Burma

    Die Militärregierung Burmas kündigte zwar an, sie werde internationale Hilfe annehmen. Die Uno berichtete aber, ihre Helfer sässen wegen Visa-Schwierigkeiten in Bangkok fest.

    Vor Ort ist Marcel Wagner. Er arbeitet für das Hilfswerk ADRA in Rangoon.

    Caspar Selg fragte Wagner, wie er die Situation erlebe.

  • UBS-Angestellte reagieren gelassen auf Stellenabbau

    Die UBS streicht ingesamt 5 500 Stellen, die meisten in New York und London. 1 500 Stellen sollen in der Schweiz gestrichen werden. Der Schweizerische Bankpersonalverband hat kein Verständnis für den Stellenabbau.

    In der Schweiz soll der Abbau vor allem über natürliche Abgänge erfolgen. Laut UBS-Konzernchef Marcel Rohner soll es etwa 200 Entlassungen geben. Der Stellenabbau betrifft vorwiegend das Investment-Banking.

    Beat Soltermann

  • Mit Überwachungskameras Hooligans jagen

    Menschen, die an Fussballspiele gehen, um andere Menschen zu beleidigen, anzupöbeln und vor allem zusammenzuschlagen, so genannte Hooligans, sollen aus den Stadien verbannt werden. Dazu werden in der nächsten Saison in Stadien Kameras installiert.

    Diese Kameras verfügen über eine Datensoftware mit der Gesichter geprüft werden können. Leute mit Stadionverbot werden per Biometrie erkannt und weggewiesen.

    «Wir wollen auch sehen, was mit Biometrie im Umfeld der Stadien oder in Bahnhöfen möglich ist.» sagte Roger Schneeberger, Generalsekretär der Konferenz der kantonalen Polizeidirektoren, am vergangenen Samstag gegenüber Schweizer Radio DRS. Hooligans sollen bereits auf dem Weg zum Stadion erkannt und ausgesondert werden.

  • China und Japan wollen ihre Beziehung verbessern

    Üblicherweise dauern Staatsbesuche zwei, maximal drei Tage. Chinas Staatspräsident Hu Jintao weilt 5 Tage in Japan. Der lange Besuch soll das problematische Verhältnis der beiden Länder verbessern.

    Zwischen China und Japan herrschte bis vor kurzem praktisch ein Kalter Krieg. Doch nun ist Tauwetter angesagt. Chinas Staatsoberhaupt erklärte: «Ein Frühling der Freundschaft ist angebrochen.»

    Fredy Gsteiger

  • Obligatorische Landeshymne für Aargauer

    Das Aargauer Kantonsparlament will, dass Primarschülerinnen und -schüler die Landeshymne lernen müssen.

    Ein entsprechendes Postulat aus den Reihen der SVP wurde mit Stichentscheid des Ratspräsidenten knapp gut geheissen. Zur Begründung hiess es, fast niemand könne heute mehr die Landes-Hymne auswendig.

    Die Fraktionen von FDP, CVP und SP sprachen sich gegen das Anliegen aus, ebenso die Regierung. Unterstützung fand die SVP hingegen bei der Evangelischen Volkspartei.

    Peter Maurer

  • Schlechtes Zeugnis für Russlands Präsident

    Nach acht Jahren tritt Wladimir Putin als russischer Präsident zurück. Er übergibt die Macht, vielleicht, sicher das Amt, seinem politischen Ziehsohn Dmitry Medwjehdew. Die Bilanz fällt gemischt aus.

    Putin, der als Premierminister weiterhin an zentraler Stelle in Moskau sitzen wird, überlässt seinem Nachfolger ein starkes, selbstbewusstes Russland. Ein Land, das sich erheblich gewandelt hat, seit er 1999 die Macht von Boris Jelzin übernommen hat.

    Für die regierungskritische russische Politologin Lilia Schewzwoa fällt die Bilanz der Regierungszeit Putins aber zwiespältig aus. Sie gehört zu den renommiertesten politischen Beobachterinnen in Russland.

    Max Schmid

Moderation: Casper Selg, Redaktion: Urs Bruderer