Donald Trump und Bernie Sanders - Triumph für die Rebellen

  • Mittwoch, 10. Februar 2016, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 10. Februar 2016, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Mittwoch, 10. Februar 2016, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Wiederholt sich die Geschichte von 2008 – als Hillary Clinton in den Vorwahlen gegen den Aussenseiter Barack Obama verlor?

    Donald Trump und Bernie Sanders - Triumph für die Rebellen

    Bei den Präsidentschafts-Vorwahlen im US-Bundesstaat New Hampshire führt bei den Republikanern der Milliardär Donald Trump. Bei den Demokraten hat der linke Herausforderer Bernie Sanders mehr als 20 Prozent mehr Stimmen erhalten als Favoritin Hillary Clinton. Die Einschätzung.

    Priscilla Imboden

  • Donald Trump bringt Veränderungen, bringt die Stellen zurück, ist stark und sagt, was er denkt. Deswegen haben viele Trump gewählt. Seine Gefolgschaft ist hauptsächlich weiss, älter und nicht besonders gut gebildet; das zeigen Umfragen.

    Wer wählt Donald Trump?

    Der Sieg von Donald Trump bei den republikanischen Vorwahlen in New Hampshire zeigt, wie sehr Wählerinnen und Wähler dem Establishment misstrauen. Wer aber glaubt, Trump-Wählende seien nur irrationale Wutbürger, liegt falsch.

    Priscilla Imboden

  • Auf einem Plakat im Weissen Haus präsentiert US-Präsident Obama am 3. August 2015 den «Clean Power Plan»: «Es gibt keinen Planeten B. Dies ist der Moment um unseren Kindern etwas Besseres zu hinterlassen.».

    Oberstes Gericht der USA setzt «Clean Power Plan» ausser Kraft

    US-Präsident Obama muss eine herbe Niederlage einstecken. Der Supreme Court hat ein zentrales Element seiner Klima-Strategie auf Eis gelegt. Der «Clean Power Plan» ist damit ausser Kraft; er hätte von den Kraftwerken eine deutliche Reduktion des CO2-Ausstosses verlangt.

    Beat Soltermann

  • Wegen illegaler Snack-Stände sind im Hongkonger-Distrikt Mongkok Pflastersteine geflogen und Feuer entzündet worden.

    Fischbällchen-Proteste in Hongkong

    In Hongkong hat das chinesische Neujahr mit fliegenden Flaschen, Pflastersteinen und Feuerbarrikaden begonnen. Der Auslöser für die chaotischen Szenen: Die Polizei wollte illegale Essensstände schliessen.

    Martin Aldrovandi

  • Wie viele Pflegende wirklich den Beruf aufgeben, wollen Forschende der Genfer Hochschule für Gesundheit herausfinden: Laut ersten provisorischen Resultaten ist das Problem möglicherweise weniger gross als erwartet. Die Jobzufriedenheit scheint bei den Beschäftigten im Gesundheitswesen relativ hoch zu sein.

    Gute Arbeitsbedingungen bringen gute Pflegefachkräfte

    Pflegepersonal ist gesucht, neun von zehn Heimen haben Mühe, qualifiziertes Personal zu finden.

    Um Mitarbeitende mit einem Berufsabschluss zu halten, brauche es faire Löhne und sichere Anstellungsverhältnisse, sagt die Gewerkschaft Unia.Curaviva, der Dachverband der Schweizer Heime, setzt eher auf weiche Faktoren, um das Personal bei der Stange zu halten.

    Max Akermann

  • Ein Star des diesjährigen Strassenkarnevals in Brasilien ist asiatischer Herkunft: «O Japonês da Federal» nennen ihn die Brasilianer, den «Japaner von der Bundespolizei». Bild: Produktion der Masken des beliebten Polizisten Newton Ishii.

    «Achtung, sonst klopft der Japaner an deine Tür»

    Die brasilianischen Karnevalsbesucher nehmen dieses Jahr unter anderem die Korruption aufs Korn – mit Masken von Staatspräsidentin Rousseff oder ihrem Vorgänger Lula da Silva. Die gefragteste Maske ist aber die eines gewissen Newton Ishii.

    Der oberste Korruptionsjäger Brasiliens hat japanische Vorfahren.

    Ulrich Achermann

  • «Das grösste Problem dieser alten Präsidenten ist, dass sie das Gefühl haben, sie seien die Besitzer des Landes. Es sind Befreiungskämpfer, Militärs, die sich gewohnt sind Befehle zu erteilen», sagt der ugandische Soziologieprofessor Aaron Mukwaya.

    «Papa» will partout nicht gehen - Afrikas alte Präsidenten

    Yoweri Museveni ist einer von fünf afrikanischen Präsidenten, die mittlerweile mehr als 30 Jahre im Amt sind. Der ugandische Präsident will sich am 18. Februar für weitere fünf Jahre wiederwählen lassen. Warum klammern sich die alten Herren so an die Macht, was treibt sie an? Ein Psychogramm.

    Patrik Wülser

  • Als das Dorfkino Worb vor gut drei Jahren seine Türen schloss, gründeten zwei Männer einen Filmklub, suchten ehrenamtliche Helfer und Geld – und zeigen nun seit drei Jahren erfolgreich Filme, Hollywood-Produktionen und  hiesiges Schaffen. Doch das «Chino Worb» sei mehr als nur Kino, sagt Kinoretter Martin Christen.

    Mehr als nur Kino

    Das Kino wird immer mal wieder für tot erklärt. Doch weder Fernsehen, DVD, Youtube oder Netflix konnten bis jetzt der guten, alten Leinwand im grossen Saal den Garaus machen. Kinos erfreuen sich wieder grösserer Beliebtheit - vor allem, wenn sie mehr bieten als nur Filme.

    Thomas Pressmann

Moderation: Roman Fillinger, Redaktion: Markus Hofmann