Dramatischer Appell des UNO-Gesandten für Syrien

  • Donnerstag, 6. Oktober 2016, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Donnerstag, 6. Oktober 2016, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 6. Oktober 2016, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Die Regierung Assad und ihre Verbündeten müssten sich fragen lassen, sagt Staffan de Mistura: «Seid ihr wirklich bereit, wegen 900 bis 1000 al-Nusra-Kämpfern das Leben von 275‘000 Menschen, unter ihnen 100‘000 Kinder, auszulöschen?

    Dramatischer Appell des UNO-Gesandten für Syrien

    An Weihnachten werde der Osten Aleppos in Schutt und Asche liegen. Diese drastische Prognose macht Staffan de Mistura, der UNO-Verantwortliche für Syrien. Sein Appell ist ungewöhnlich scharf und dramatisch.

    Monika Oettli

  • Finanzminister Ueli Maurer und der Präsident der US-Zentralbank William Dudley, am 5. Oktober in New York.

    Wunschdenken des Schweizer Finanzministers in New York

    Jahrelang stand der Schweizer Finanzplatz wegen unversteuertem Geld massiv unter Druck der USA. Finanzminister Ueli Maurer will die Vergangenheit nun hinter sich lassen. Die Schweiz habe ihre Hausaufgaben gemacht, sagt er nach einem Besuch in New York.

    Beat Soltermann

  • Reno, Nevada: In alten Casinotempeln mit blinkenden Lichtplakaten verspielt der kleine Mann sein Geld. Reno ist aber auch ein Ort, wo gut Betuchten geholfen wird, Geld zu sparen.

    Nevada – Geld verdienen nach Vorbild der Schweizer Banken

    Die USA haben die Schweiz massiv unter Druck gesetzt, das Bankgeheimnis für Ausländer abzuschaffen. Erst danach zog die OECD mit dem AIA, dem automatischen Austausch von Steuerdaten nach. Die USA machen aber nicht mit dabei.

    Einzelne US-Bundesstaaten wie Nevada, South Dakota oder Delaware profitieren vielmehr davon, ausländische Vermögen besonders diskret zu verwalteten.

    Priscilla Imboden

  • Mit der steigenden Zahl der Asylgesuche zeigen sich die Schwächen des italienischen Asylsystems.

    Italien und die Flüchtlinge

    Innerhalb weniger Tagen sind 12'000 Flüchtlinge über das Mittelmeer nach Italien gelangt. Die Küstenwache rettet jeden Tag hunderte Menschen. Die deutsche Bundeskanzlerin hat darüber informiert, dass Deutschland ab sofort jeden Monat 500 Flüchtlinge direkt aus Italien übernehmen will.

    Wie kommt das in Italien an?

    Franco Battel

  • Die Stahlindustrie kämpft dagegen, dass China im Dezember von der WTO als Marktwirtschaft anerkannt wird.

    China setzt Europas Stahlindustrie unter Druck

    China dürfe das Problem seiner Stahl-Überproduktion nicht auf dem Buckel der europäischen Stahlindustrie lösen.

    Mit diesen deutlichen Worten kritisierte der slowakische Vertreter im EU-Rat für Wettbewerbsfähigkeit das Vorgehen Chinas, seinen überschüssigen Stahl zu Dumpingpreisen loszuwerden. Doch die europäischen Stahlproduzenten erwarten von Brüssel mehr.

    Massimo Agostinis

  • Der aussichtsreichste Nachfolger der eben zurückgetretenen UKIP-Parteichefin, der  Anwalt Steven Woolfe provozierte im Europaparlament in Strassburg eine Schlägerei mit einem Fraktionskollegen, stürzte dabei und handelte sich ein Blutgerinsel im Hirn ein.

    Der Niedergang der politischen Kultur in Grossbritannien

    Gentlemen sind in der britischen Politik selten geworden. Politikerinnen werden auf offener Strasse angespuckt, innerparteiliche Gegner mit sexueller Gewalt bedroht, selbst Handgreiflichkeiten gehören nun dazu.

    Martin Alioth

  • Bassist Dave Demuth gehörte zu den ersten fünf Musikern, die an der ZHdK Popmusik studiert haben.

    Ein Master in Popmusik – ohne Chartgarantie

    Elvis Presleys legendärer Hüftschwung leitete vor gut 60 Jahren die Ära der Pop- und Rockmusik ein. Damals war Rock aufmüpfig, revolutionär. Inzwischen ist Popmusik akademisch geworden, auch in der Schweiz.

    Die Zürcher Hochschule der Künste bietet seit 2006 einen fünfjährigen Pop-Studiengang an. Was bringt das den Absolventinnen und Absolventen?

    Christoph Brunner

Moderation: Nicoletta Cimmino, Redaktion: Markus Hofmann