Düstere Aussichten für die Reisebranche

  • Sonntag, 10. Mai 2009, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Sonntag, 10. Mai 2009, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Sonntag, 10. Mai 2009, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Der Schweizer Reisekonzern Kuoni baut in den nächsten Jahren weltweit 300 bis 400 Stellen ab. Doch nicht nur die hiesigen Reise-Anbieter stöhnen, in ganz Europa stellt sich die Branche auf eine Durststrecke ein.

Weitere Themen:

Bischof Koch und Pfarrer Sabo legen ihren Streit mit einem gemeinsamen Gottesdienst definitiv bei.

Die Schweiz sahnt mit ihrer Forschung EU-Gelder ab.

Ausländische Firmen, die in Algerien bauen, bringen ihre Arbeitskräfte gleich selbst mit.

Beiträge

  • Reisebranche vor einer Durststrecke

    Der Reisekonzern Kuoni will in den nächsten drei Jahren bis zu 400 Stellen abbauen. Auch andere Reise-Anbieter spüren die Wirtschaftskrise.

    Die Menschen reisen derzeit weniger. Die Branche muss sich auf eine Durststrecke einstellen.

    Philippe Erath

  • Öffentliche Versöhnung von Bischof Koch und Pfarrer Sabo

    Der Streit zwischen dem Basler Bischof Kurt Koch und Pfarrer Franz Sabo ist definitiv zu Ende. In Röschenz im Baselbiet haben die beiden gemeinsam einen Gottesdienst gefeiert.

    Ihren Streit hatten das Bistum Basel und der Pfarrer schon im vergangenen September überrraschend beigelegt. Bischof Koch gab Sabo damals den kirchlichen Auftrag zurück und Sabo seinerseits versprach, bei künftigen Problemen zuerst direkt zum Bischof und nicht an die Öffentlichkeit zu gelangen.

    Der Streit hatte fünf Jahre gedauert: Auslöser war die öffentliche Kritik Sabos an einem umstrittenen Entscheid des Bischofs.

    Hansruedi Schär

  • Lohnende Investition in europäische Forschung

    Zwei Milliarden Euro zahlt die Schweiz in den grossen europäischen Topf für Bildung und Forschung. Diese Investition zahlt sich aus.

    Sie bringt der Schweiz Geld und Beziehungen. Das zeigt eine Zwischenbilanz des Staatssekretariats für Bildung und Forschung.

    Karin Wenger und Isabelle Jacobi

  • Algerien baut auf chinesische Gastarbeiter

    Algeriens Präsident Abdelaziz Bouteflika modernisiert sein Land. 60 Milliarden Dollar hat er in fünf Jahren verbaut und so soll es vorerst weitergehen. Das einheimische Baugewerbe ist mit diesem gigantischen Auftragsvolumen überfordert.

    Deshalb gehen viele Aufträge an ausländische Firmen, zum Beispiel aus China. Diese bringen ihre Arbeitskräfte gleich selbst nach Algerien mit. Das kommt bei den arbeitslosen Einheimischen allerdings nicht gut an.

    Alexander Gschwind

  • Arthur Schopenhauer auf einem Gemälde von 1859.

    Schopenhauer wird wieder zum Bestseller

    In der derzeitigen Krise verkauft sich ein philosophischer Ratgeber aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wie verrückt: «Die Kunst, Recht zu behalten» von Arthur Schopenhauer.

    Gleich drei Verlage haben das streitbare Handbuch neu aufgelegt: Haffmanns, Insel und Anaconda. Schopenhauer ist offenbar ein Philosoph, den man nicht unterschätzen sollte.

    Peter Burri

Moderation: Simone Fatzer, Redaktion: Isabelle Jacobi