Durchbruch für die Rentenreform

  • Montag, 17. August 2015, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Montag, 17. August 2015, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Montag, 17. August 2015, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Das Rentenalter wird auch für Frauen von heute 64 auf 65 Jahre erhöht.

    Durchbruch für die Rentenreform

    Ein überparteiliches Powerteam stellt die Weichen in der Ständeratskommission für eine Reform von AHV und Zweiter Säule. Unter anderem will es das Rentenalter für Frauen auf 65 Jahre erhöhen und den Umwandlungssatz bei der Pensionkasse senken.

    Philipp Burkhardt

  • Mit der Erhöhung will das Bundesamt für Gesundheit die Solidarität zwischen den Versicherten stärken.

    Massiver Prämienanstieg für Versicherte mit hoher Franchise

    Wer bei der Krankenversicherung eine hohe Franchise gewählt hat, wird künftig mehr zahlen müssen. Beim höchsten Selbstbehalt steigen die Prämien künftig um 40 Franken pro Monat. Wer eine niedrige Franchise hat, wird dafür einen weniger starken Prämienanstieg verkraften müssen.

    Christian von Burg

  • Giulio Haas: Schweizer Botschafter in Teheran, beim Gespräch im Radiostudio in Bern.

    «Einen anderen Staat politisch zu vertreten hat sich überholt»

    Der Atomdeal zwischen Iran und den USA ist noch nicht abgeschlossen: Israel bekämpft ihn weiterhin und US-Präsident Obama braucht noch den Entscheid des Kongresses. Historisch aber ist das Abkommen allemal. Dass es soweit gekommen ist, hat auch ein wenig mit der Schweiz zu tun.

    Der Schweizer Botschafter in Teheran, Giulio Haas, erzählt, wie er das Ringen um den Atomdeal erlebte.

    Ursula Hürzeler

  • Eine Frau steht fassungslos vor ihrem zerstörten Haus am Stadtrand von Donetsk, am 16. August 2015.

    Angst vor Eskalation in der Ostukraine

    Unerbittlich wird wieder nah der ost-ukrainischen Stadt Donetsk und in der Hafenstadt Mariupol mit schweren Waffen gekämpft. Schwere Waffen, die einst von der Frontlinie abgezogen worden waren, sind nun wieder zurück.

    Die Kämpfe sind derzeit so intensiv, dass man jederzeit mit einer Eskalation des Kriegsgeschehens rechnen muss.

    Peter Gysling

  • Der Ernstfall wird geprobt, auf beiden Seiten: eine gefährliche und immer intensivere Abfolge von Aktion und Reaktion?

    Nato und Russland: Manöver als Kriegsvorbereitung?

    Die Spannungen zwischen Russland und der Nato steigen. Beide Seiten haben ihre militärischen Manöver massiv erhöht. Zwar wird beteuert, es gehe um rein defensive Massnahmen.

    Doch eine Studie zeigt, dass die Kriegsgefahr in Europa steigt - denn jede militärische Aktion provoziert eine Gegenreaktion.

    Fredy Gsteiger

  • Statt von «Lernzielen» ist nun von «Kompetenzen» die Rede. Schüler beim Schulanfang.

    Lehrplan 21 ist keine Revolution

    Als erster Schweizer Kanton führt Basel-Stadt an der ganzen Volksschule den Lehrplan 21 ein. Dieser war auch am Rheinknie umstritten. Kritisiert wurde zum Beispiel, dass die Kinder selbstständiger lernen sollen, sich quasi selbst überlassen würden.

    Doch trotz der Aufregung im Vorfeld verlief die Einführung unaufgeregt.

    Rahel Walser

  • Brasilien, Südkorea und Taiwan schnitten besser ab als die Schweiz. Ein genauerer Blick zeigt aber: Der Wettbewerb sagt nur wenig aus über die Qualität der Ausbildungssysteme in den einzelnen Ländern.

    World Skills: Kein Podestplatz für Schweizer an der Berufs-WM

    40 Schweizer Teilnehmende reisten an die 43. World Skills nach Brasilien. In den vergangenen 13 Jahren holte die Schweiz stets einen Podestplatz. Dieses Mal ging sie aber bei der Nationenwertung mit dem 4. Rang leer aus.

    Ist die Qualität des dualen Schweizer Berufsbildungssystems doch nicht so hoch?

    Massimo Agostinis

  • Liechtenstein, welches ebenfalls den Schweizer Franken als Landeswährung hat, und die Schweiz leiden unter dem starken Franken, dem Einbruch in der Exportindustrie, dem Einkaufstourismus.

    Bodensee-Gewerkschaften: Gemeinsam für bessere Arbeitsbedingungen

    Seit der Aufhebung des Euro-Mindestkurses stöhnt die Schweizer Wirtschaft: Arbeitsplätze werden ins Ausland verlagert, die Löhne in Euro ausgezahlt oder die Arbeitszeiten erhöht. Unter Druck sind aber auch Firmen und Angestellte im nahen Ausland.

    Die Gewerkschaften rund um den Bodensee wollen nun gemeinsam in den vier Ländern für die Arbeitnehmer kämpfen.

    Philipp Gemperle

Moderation: Ursula Hürzeler, Redaktion: Matthias Kündig