Eine Basler Lösung für die BaZ

  • Mittwoch, 24. November 2010, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 24. November 2010, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Mittwoch, 24. November 2010, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Die bisherigen Besitzer verkaufen die Basler Zeitung an Crossair-Gründer Moritz Suter.

Weitere Themen:

Der keltische Tiger ist am Boden: Die Iren bekommen das härteste Sparprogramm ihrer Geschichte.

Deutsche Unternehmer in Hochstimmung: Die Wirtschaft floriert wie schon lange nicht mehr.

Beiträge

  • Harte Landung des keltischen Tigers

    Die irische Regierung hat das brutalste Sparprogramm ihrer Geschichte beschlossen. Der Vier-Jahres-Plan sieht Kürzungen von zehn Milliarden Euro vor, dazu kommen Steuererhöhungen von fünf Milliarden. Damit macht Irland den Weg frei, unter den europäischen Rettungsschirm schlüpfen zu können.

    Martin Alioth im Beitrag und in einem Gespräch mit Ursula Hürzeler

  • Rosige Wirtschaftsaussichten für Deutschland

    Die Iren sind nicht die einzigen in der EU, die Sorgen haben. Portugal und vielleicht sogar Spanien droht ein ähnliches Schicksal. Auch sie müssen allenfalls unter dem EU-Rettungsschirm Schutz suchen. Diesen Schirm halten, zusammen mit anderen, zuallererst die Deutschen.

    Und dort sieht die wirtschaftliche Entwicklung ganz anders aus. Geradezu rosig, nämlich.

    Casper Selg

  • Basler Zeitung wieder in neuen Händen

    Der neue starke Mann bei der Basler Zeitung heisst Moritz Suter. Der Crossair-Gründer hat dem Tessiner Financier Tito Tettamanti und dem Basler Medienanwalt Martin Wagner ihre Anteile abgekauft.

    Damit nimmt die heftige Diskussion um die Besitzverhältnisse und die politische Ausrichtung der BaZ eine neue Wende. Sind aber die Probleme damit auch wirklich gelöst?

    Beat Giger im Beitrag und Ursula Hürzeler im Gespräch mit Wirtschaftsredaktor Beat Soltermann.

  • Finanzausgleich zwischen den Kantonen

    Der Finanzausgleich zwischen den armen und den reichen Kantonen funktioniert, heisst es im ersten Wirksamkeitsbericht des Bundesrats. Doch nicht alle teilen diese positive Einschätzung.

    Pascal Krauthammer

  • Milchkonflikt: Einigung in letzter Minute

    Milch ist für viele Bauern nur noch ein Reizwort. Seit der Schweizer Milchmarkt vor anderthalb Jahren liberalisiert worden ist, herrscht permanent Krisenstimmung.

    Einerseits weil die Bauern viel zu viel Milch melken, was zu einem Preiszerfall führt, andererseits weil niemand für diese Milchflut verantwortlich sein will. Am Mittwoch, in letzter Minute, fand man nun doch noch eine Einigung.

    Fredy Gasser

  • Von Opfern und Tätern in Tschechien

    Der deutsche Bundespräsident Wulff war auf Antrittsbesuch in Prag. Dabei wurden viele Nettigkeiten ausgetauscht. Aufs Tapet kamen aber auch heikle Punkte. So betonte Wullf, Deutschland werde weiterhin die Verantwortung übernehmen für die Gräueltaten der Nazis.

    Im Gegenzug forderte er die Tschechen allerdings auf, sich der eigenen Geschichte zu stellen. Damit sprach er einen wunden Punkt an: Über die Vetreibung der Sudetendeutschen nach dem Krieg wird in Tschechien nämlich erst seit kurzem debattiert.

    Marc Lehmann

  • Ägyptens autokratisches Regime ruft an die Urnen

    Vor bald zehn Monaten ist el-Baradei nach Ägypten zurückgekehrt. Der Friedensnobelpreisträger wurde von vielen Ägyptern als Hoffnungsträger gefeiert. Als der Mann, der den 82jährigen Präsidenten Mubarak herausfordern und mithelfen könnte, das autokratische Regime zu beenden.

    Dieses Regime ruft nun die Bürger auf, an den Urnen ein neues Parlament zu wählen. Aber el-Baradei wird nicht teilnehmen. Er wirbt für einen Boykott. Was hat der Rückkehrer bisher verändern können?

    Iren Meier

Moderation: Ursula Hürzeler, Redaktion: Roman Fillinger