Eine Milliarde für die Pensionskasse der SBB

  • Mittwoch, 24. Juni 2009, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 24. Juni 2009, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Mittwoch, 24. Juni 2009, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Der Bund stellt für die Sanierung der SBB-Pensionskasse 1,1 Milliarden Franken zur Verfügung.

Weitere Themen:

Die Justizbehörden erhalten Einsicht in einen Grossteil der Akten zur Affäre Tinner.

Die Experten der OECD sehen Anzeichen für eine langsame Erholung der Konjunktur.

Der prominenteste Dissident Chinas, Liu Xiaobo, wird verhaftet.

Beiträge

  • Bundesrat unterstützt Sanierung der SBB-Pensionskasse

    Der Bundesrat eilt der Pensionskasse der SBB mit 1,1 Milliarden Franken zu Hilfe.

    Trotzdem sind Bundesrat Moritz Leuenberger und die SBB nicht überglücklich. Sie wissen, dass das Geld nicht reichen wird.

    Monika Binotto

  • Akteneinsicht im Fall Tinner

    Die beiden Brüder Urs und Marco Tinner werden beschuldigt, Libyen bei einem geheimen Atomwaffenprogramm geholfen zu haben.

    Die Strafuntersuchung in der Schweiz geriet allerdings ins Stocken, nachdem die Landesregierung der Bundesanwaltschaft befohlen hatte, Akten in diesem Fall zu vernichten.

    Doch von diesen Akten gibt es Kopien und die darf die Bundesanwaltschaft nun bei ihren Ermittlungen verwenden. Der Bundesrat glaubt, damit eine rechts-staatlich saubere Linie gefunden zu haben.

    Pascal Krauthammer

  • Silberstreifen am Konjunktur-Horizont

    Die Zeichen mehren sich, dass die Rezession milder ausfallen könnte, als ursprünglich angenommen. Davon gehen jetzt auch die Experten der Europäischen Organisation für Entwicklung und Zusammenarbeit (OECD) aus.

    Für die Schweizer Konjunktur sehen die Experten allerdings weiterhin keine baldige Besserung.

    Dagmar Zumstein

  • Wirtschaftskrise trifft alle

    Die Wirtschaftskrise sei global und treffe alle. Deshalb müssten auch alle Länder mitreden können, wenn es darum gehe, die Lehren zu ziehen.

    Diese Meinung vertritt der Präsident der Uno-Generalversammlung, der Nicaraguaner Miguel d'Escoto Brockmann. Er liess nicht locker und erreichte sein Ziel gegen massiven Widerstand aus reichen Ländern.

    So trifft sich die Staatengemeinschaft ab heute zu einer dreitägigen Konferenz am Uno-Hauptsitz in  New York.

    Markus Mugglin

  • Prominenter chinesischer Dissident verhaftet

    Nach mehr als einem halben Jahr in Polizeigewahrsam ist in China jetzt ein prominenter Dissident offiziell verhaftet worden. Liu Xiaobo habe an «agitativen Aktionen» mitgewirkt, Gerüchte verbreitet und die Regierung diffamiert.

    Ziel seien die «Subversion des Staates und der Umsturz des sozialistischen Systems» gewesen, erklärte die Polizei.

    Der 53 Jahre alte Liu ist ein ehemaliger Universitätsprofessor, der wegen der studentischen Protestbewegung von 1989 insgesamt 20 Monate im Gefängnis verbrachte.

    In seinen zumeist im Internet veröffentlichten Schriften forderte er Grundrechte und politische Reformen.

    Urs Morf

  • Walfleisch ist ungesund

    Auf der Insel Madeira streitet derzeit wieder einmal die Internationale Walfangkommission darüber, ob Wale gejagt werden dürfen oder nicht.

    Die Tierschützer gehen dabei einen neuen, überraschenden Weg. Sie betonen, wie ungesund, ja giftig Walfleisch ist.

    Thomas Häusler

  • Hartnäckige Umweltschützer in Albanien

    Umweltschutz ist in Albanien immer noch ein Fremdwort. Erst jetzt, im Wahlkampf für die Parlamentswahlen vom kommenden Sonntag, wird er ganz vage zum Thema.

    Den allerersten Kampf in dieser Sache hat die Bevölkerung der Hafenstadt Vlora im Süden Albaniens geführt.

    Zusammen mit einer Allianz von Umweltschützern hat sie in fünfjähriger Auseinandersetzung fast verhindert, dass an der touristischen Bucht von Vlora riesige Anlagen für die Ölindustrie gebaut werden.

    Walter Müller

  • Menschenrechte in Mexiko in Gefahr

    Mexiko kämpft derzeit an vielen Fronten: Gegen die Wirtschaftskrise, gegen die Schweinegrippe und nicht zuletzt gegen die unbeschreibliche Gewalt der Drogenmafia.

    Seit über zwei Jahren setzt Mexiko auch seine Armee gegen die Drogenbanden ein. Soldaten besetzen und kontrollieren ganze Städte.

    Nun melden sich immer mehr Menschrechts-Organisationen zu Wort. Sie kritisieren die Armee, weil diese, anstatt die Drogenmafia zu bekämpfen, Menschenrechts-Verletzungen begehe. Betroffen sei vor allem die indigene Bevölkerung.

    Franco Battel

Moderation: Hans Ineichen, Redaktion: Marcel Jegge