Entscheid über UBS-Boni vertagt

  • Mittwoch, 27. Mai 2009, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 27. Mai 2009, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Mittwoch, 27. Mai 2009, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Eigentlich hätte der Ständerat am Mittwoch entscheiden sollen, ob es für UBS-Manager Lohngrenzen geben soll, so lange die Bank vom Staat unterstützt wird. Doch das wollte er dann doch noch nicht.

Weitere Themen:

Der Nationalrat will den Buchpreis wieder regulieren, um so die Vielfalt der Bücher zu schützen.

Es gibt einen Weg für Sri Lanka; ob ihn die Regierung gehen will, ist allerdings fraglich.

Die Entsorgungsfonds der Schweizer AKW sind zwar nicht mehr voll, aber die Verantwortlichen sind trotzdem zuversichtlich.

Beiträge

  • Entscheid über Lohngrenze bei UBS vertagt

    Der Ständerat hat den Entscheid über eine Lohngrenze für UBS-Manager vertagt. Er wies eine Motion an seine Wirtschaftskommission zurück, wonach die Löhne beschränkt werden sollten, so lange die Grossbank vom Staat unterstützt wird.

    UBS-Chef Grübel hatte zuvor die ausserordentlichen Lohnerhöhungen für die Investmentbanker verteidigt. Damit solle verhindert werden, dass wichtige Mitarbeiter die Grossbank verliessen, schrieb Grübel in einem Mail an alle UBS-Mitarbeitenden.

    Nathalie Christen

  • Verleger erleichtert über Wiedereinführung der Preisbindung

    Das Buch ist laut dem Nationalrat ein Kulturgut und muss geschützt werden. Deshalb hat er zwei Jahre nach der Abschaffung der Buchpreisbindung entschieden, die Buchpreise wieder zu regulieren.

    Mit der Regulierung der Preise soll in erster Linie die Büchervielfalt gefördert werden. Romana Costa hat bei Schweizer Verlegern nachgefragt, ob das funktioniert.

    Romana Costa

  • Versöhnung ist nötig in Sri Lanka

    Der sri-lankische Politologe Paikiasothy Saravanamuttu glaubt, dass eine Versöhnung zwischen den Tamilen und den Singalesen nach dem Ende des Bürgerkriegs möglich ist.

    Die Voraussetzung sei allerdings, dass die Kriegshandlungen beider Seiten untersucht würden. Allerdings bezweifelt er, dass die Regierung in Colombo überhaupt an einer Versöhnung interessiert ist.

    Casper Selg

  • FPÖ treibt Pöbelei auf die Spitze

    Die Freiheitliche Partei Österreichs hat ihre rechten Provokationen im Europawahlkampf auf die Spitze getrieben. Für einmal gibt es jetzt Gegenwehr. Die Frage ist, ob sie anhält.

    Martin Graf, Parlaments-Vizepräsident und Mitglied der rechten FPÖ, bezeichnete den Vorsitzenden der Israelitischen Kultusgemeinde Wiens als «Ziehvater des antifaschistischen Linksterrorismus» und provozierte damit heftige Reaktionen.

    Kanzler Werner Faymann etwa forderte den Rücktritt Grafs als Parlamentsvize.

    Joe Schelbert

  • Wie die Ziegelei-Branche überleben könnte

    Die Produktion von Ziegeln und Backsteinen ist ein wichtiger Teil der Schweizer Bauindustrie. Das Geschäft läuft zwar, trotzdem tobt in der Ziegelei-Branche seit Jahren ein erbitterter Überlebenskampf.

    Eine der 18 Schweizer Ziegeleien steht in Rapperswil bei Bern. Sie verbindet Tradition mit High Tech und hofft, so überleben zu können.Karoline Arn hat den Betrieb besucht.

    Karoline Arn

  • Kritische Debatte über Bankgeheimnis ausgeblieben

    Der Vorwurf des Wirtschaftsethikers Ulrich Thielemann, der Schweiz fehle beim Bankgeheimnis das Unrechtsbewusstsein, löste in der Schweiz zwar grosse Empörung aus. Eine inhaltliche Diskussion über diesen Vorwurf hat bisher allerdings nicht stattgefunden.

    Thilemann, der an der Universität St. Gallen lehrt, hatte diese Kritik am 26. März vor dem Finanzausschuss des Deutschen Bundestags geäussert.

    Oliver Washington

Moderation: Casper Selg, Redaktion: Isabelle Jacobi