Entwarnung im deutschen Dioxin-Skandal

  • Montag, 10. Januar 2011, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Montag, 10. Januar 2011, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Montag, 10. Januar 2011, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Mehr als die Hälfte der 5000 deutschen Bauernbetriebe dürfen ihre Hühner und Eier wieder verkaufen. Doch für die Futtermittelindustrie soll der jüngste Vorfall Konsequenzen haben.

Weitere Themen:

Die Schweiz soll freien Zugang zum europäischen Strom-Markt bekommen. Aber nur, wenn sie den eigenen Markt vollständig liberalisiert.

Die baskische Seperatistenorganisation ETA ruft zum 12. Mal den Waffenstillstand aus.

 

Beiträge

  • Die Dioxin-Sperren werden gelockert

    In Deutschland dürfen rund 3000 der knapp 5000 bisher gesperrten Bauernbetriebe ihre Produkte wieder verkaufen. Die Proben sind von den Behörden als unbedenklich eingestuft worden.

    Die Lage scheint sich langsam zu normalisieren, nicht zuletzt, weil allenfalls stärker belastete Eier und Poulets längst verspiesen sind. Die Diskussion über Ursachen und Folgen des Problems geht aber vorderhand weiter.

    Casper Selg

  • Nahrungsmittelskandale schnell vergessen

    Den Deutschen ist die Lust aufs Frühstücksei vergangen, nachdem ein Hersteller tonnenweise Industriefett ins Hühnerfutter gemischt hat. Nahrungsmittelskandale seien aber schnell vergessen, sagt Agrarhistoriker Peter Moser.

    Ursula Hürzeler

  • Stromhandel Schweiz-EU

    Mit ihren über 500 Wasserkraftwerken und den fünf AKW produziert die Schweiz viel Strom. Doch längst nicht alles, was aus unseren Steckdosen kommt, wird in der Schweiz produziert. Und längst nicht aller in der Schweiz produzierte Strom wird auch bei uns konsumiert.

    Mit elektrischer Energie wird viel Handel getrieben. Damit dieser Handel auch künftig floriert, möchten die Schweiz und die EU ein Stromabkommen abschliessen. Noch liegen die Positionen weit auseinander.

    Philippe Erath

  • EU-Bedingungen für Energie-Abkommen

    EU-Energiekommissar Günther Oettinger fordert die vollständige Liberalisierung des Schweizer Strommarkts. Nur unter dieser Bedingung sei ein Energie-Abkommen mit der EU realistisch.

    Oliver Washington

  • Die ETA bietet Waffenstillstand an

    Seit mehr als 40 Jahren kämpft die ETA für die Unabhängigkeit des Baskenlands. Die Gruppe wird von der EU und der USA als Terrororganisation eingestuft und hat im Laufe der Jahre über 800 Menschen umgebracht. Am Montag hat die ETA einen Waffenstillstand ausgerufen.

    Die spanische Regierung reagiert skeptisch.Gespräch mit Iberien-Korrespondent Alexander Gschwind.

    Roman Fillinger

  • Der Theaterregisseur Christoph Marthaler erhält den Hans-Reinh...

    Chrispoph Marthaler, der musikalische und poetische Schweizer Theaterregisseur, hat schon fast jeden Theaterpreis im Deutschen Sprachraum gewonnen. Jetzt nun auch den Hans-Reinhardt-Ring, den bedeutendsten Schweizer Theaterpreis.

    Andreas Kläui

  • Börsengeschäfte im Null-Komma-Nichts

    Man spricht von Hochfrequenzhandel: Börsengeschäfte mit superschnellen Computern, ausgeklügelter Software und Glasfaserkabeln. So werden Börsengeschäfte in einem Bruchteil einer Sekunde rund um den Globus abgeschlossen.

    An einigen Börsenplätzen ist der Hochfrequenzhandel bereits für mehr die Hälfte des Geschäfts verantwortlich und auch in der Schweiz wächst die Bedeutung.

    Beat Soltermann

Moderation: Ursula Hürzeler, Redaktion: Monika Oettli