Erdbebenhilfe für Nepal

  • Montag, 27. April 2015, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Montag, 27. April 2015, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Montag, 27. April 2015, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Manuel Bessler, Delegierter des Bundesrates für Humanitäre Hilfe, setzt auf medizinische Hilfe: Der Bundesrats-Jet soll am Mittwoch ein achtköpfiges Team nach Nepal bringen, das Mütter und Kinder unterstützen wird.

    Erdbebenhilfe für Nepal

    Die Möglichkeiten der Schweiz, Nepal zu unterstützen, sind beschränkt. Manuel Bessler, Delegierter des Bundesrates für Humanitäre Hilfe, setzt vielmehr auf mittel- und langfristige Hilfe.

    Philipp Burkhardt

  • « Wenn ich die grosse Zahl von Betroffenen sehe, die unter den Trümmern begraben sind und wir nicht einmal die Möglichkeiten haben, sie auszugraben, wenn ich daran denke, dass sie um Hilfe rufen und wir nur wenig tun könne, dann kommen mir die Tränen», sagt Kamal Baral.

    «Das Beben wirft uns Jahrzehnte zurück»

    Die Hilfe nach dem schweren Erdbeben in Nepal läuft schleppend an. Verletzte finden kaum Aufnahme in den überfüllten Spitälern, tausende Opfer warten auf Hilfe. Der Flughafen von Kathmandu ist überlastet, viele Strassen sind verschüttet.

    Kamal Baral arbeitet seit über 20 Jahren für das Rote Kreuz im Land. Seine Eindrücke.

    Peter Voegeli

  • Unterbunden werden soll die Praxis einzelner Gemeinden, ältere Langzeitarbeitslose zu zwingen, ihr Pensionskassenguthaben anzuzapfen, damit  die Gemeinde keine Sozialhilfe bezahlen muss.

    Ältere Angestellte in den Arbeitsmarkt integrieren

    Unter der Leitung von Bundesrat Johann Schneider-Ammann haben sich Vertreter von Arbeitgeber- und Arbeitnehmerorganisationen auf insgesamt 12 Punkte geeinigt: Diese sollen es über 50-Jährigen vereinfachen, eine Stelle zu finden. Was sind die Anreize für Unternehmen?

    Massimo Agostinis und Barbara Widmer

  • Verdoppelt sich die Zunahme der globalen Temperatur von heute 0.8 auf künftig 1.5 Grad, so nehmen die extremen Hitzetage in einem Sommer um das zehnfache zu.

    In naher Zukunft wird jeder Sommertag ein Hitzetag

    Drei Viertel aller extremen Hitzetage sind menschengemacht, ebenso ein Fünftel aller extremen Niederschläge. Das zeigt eine neue ETH-Studie zur Klimaerwärmung.

    Thomas Häusler

  • In Italien hatte bisher nie eine einzige Partei eine Mehrheit. Die Grossen brauchten stets Klein- und Kleinstparteien als Mehrheitsbeschaffer. Und das habe zu einer Kultur der Käuflichkeit geführt. Bild: Premier Matteo Renzi vor dem Senat.

    Das italienische Parlament berät über neue Wahlregeln

    Ein neues Wahlgesetz soll Italien stabilere Verhältnisse bringen: Der stärksten Partei soll ein üppiger Bonus an Sitzen zufallen. Die Opposition sagt dazu: «undemokratisch, autoritär, faschistoid».

    Doch Premier Matteo Renzi hält an der Reform fest - und droht im Falle eines Scheiterns gar mit dem Rücktritt.

    Franco Battel

  • Alles deute darauf hin, dass die japanische Wirtschaft weiter wachse, sagt der japanische Wirtschaftsattaché, und das pazifische Freihandelsabkommen würde hier noch zusätzlichen Schwung geben.

    Japan hofft auf transpazifische Partnerschaft

    Japans Premier Shinzo Abe besucht die USA. Zentrales Thema: das Freihandelsabkommen «Trans-Pacific-Partnership», über das Japan, die USA und zehn weitere Pazifikstaaten verhandeln.

    Japan hoffe auf erfolgreiche Verhandlungen, sagt Kanji Yamanouchi, Wirtschaftsattaché der japanischen Botschaft in Washington.

    Beat Soltermann

  • In Bujumbura, der Hauptstadt Burundis in Ostafrika lieferten sich am Wochenende Demonstranten und Sicherheitskräfte Strassenschlachten.

    Proteste gegen Burundis Präsidenten

    Am Wochendende ist es in der Hauptstadt des ostafrikanischen Landes Burundi zu Demonstrationen gegen eine dritte Amtszeit von Präsident Pierre Nkurunziza gekommen. Die Polizei setzte Tränengas und Wasserwerfer ein und feuerte mit scharfer Munition auf die Demonstranten.

    Patrik Wülser

Moderation: Peter Voegeli, Redaktion: Marcel Jegge