Erfolg an Antirassismus-Konferenz

  • Dienstag, 21. April 2009, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Dienstag, 21. April 2009, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Dienstag, 21. April 2009, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Die Genfer Konferenz gegen den Rassismus verabschiedet eine Erklärung gegen Rassismus, Fremdenhass und Intoleranz.

Weitere Themen:
In Sri Lanka werfen sich die Kriegsparteien gegenseitig Kriegsverbrechen vor. Die Situation der Zivilbevölkerung wird unterdessen immer schlimmer.

Ein Runter Tisch schlägt Massnahmen zur Reduktion der Gesundheitskosten vor

150 000 Schweizerinnen und Schweizer haben Arbeit aber nicht genug Geld zum Leben.

Der IWF rechnet mit insgesamt 4000 Milliarden Dollar an nötigen Abschreibungen wegen der Finanzkrise.

Beiträge

  • Einigung auf Abschlusserklärung bei Anti-Rassismus-Konferenz

    Überraschende Entwicklung bei der Uno-Antirassismuskonferenz in Genf, die am Montag mit einem Eklat begonnen hatte. Schon drei Tage vor dem geplanten Ende der Konferenz haben 140 Staaten unerwartet und entgegen dem geplanten Ablauf bereits eine Abschlussdeklaration angenommen.

    Überraschend ist in Genf ist heute auch Aussenministerin Micheline Calmy-Rey aufgetreten.

    Fredy Gsteiger

  • Humanitäre Katastrophe in Sri Lanka

    Sri Lankas Militär hat seine womöglich entscheidende Offensive gegen das letzte Rückzugsgebiet der Tamilen-Rebellen gestartet. Rund 50 000 Menschen sind aus dem 17 Quadratkilometer grossen Gebiet im Nordosten der Insel auf der Flucht.

    Die Rebellen der Befreiungstiger von Tamil-Eelam (LTTE) lehnten eine Kapitulation kategorisch ab und liessen ein 24-stündiges Ultimatum der Armee verstreichen.

    Das IKRK ist das einzige Hilfswerk das noch Zugang hat zum Kampfgebiet. Ruedi Mäder hat mit Pierre Krähenbühl vom IKRK gesprochen und ihn gefragt, wie es um diese 50 000 Zivilisten steht.

  • Die Rolle der Regierungstruppen in Sri Lanka

    Das ganze Drama in Sri Lanka scheint die Regierung in Colombo wenig zu berühren. Sie hält ihren Druck, ihre Bombardemente aufrecht und verlangt von den Tamilischen Rebellen die bedingungslose Kapitulation.

    Die Rebellen der Befreiungstiger von Tamil-Eelam (LTTE) lehnten eine Kapitulation bisher aber kategorisch ab und liessen ein 24-stündiges Ultimatum der Armee verstreichen.

    James Astill ist Südasienkorrespondent der britischen Zeitschrift «Economist». Er ist auf Sri Lanka. Wird die Armee jetzt zuschlagen, egal welche Opfer das fordert?

    Casper Selg

  • Massnahmen zur Senkung der Gesundheitskosten

    Die Krankenkassenprämien werden im kommenden Jahr um mindestens 10 Prozent steigen. Das steht bereits jetzt fest.

    An einem Gesundheitsgipfel am Runden Tisch sprach Bundesrat Pascal Couchepin mit Vertretern von Ärzten, Spitälern, Kantonen und Krankenkassen über Massnahmen dagegen. So will  Bundesrat dem Parlament noch vor der Sommersession ein Gesetzespaket unterbreiten, das ab Anfang 2010 zur Senkung der Gesundheitskosten beitragen soll.

    Reichen die geplanten Massnahmen um die Kosten zu senken?

  • Armut trotz Arbeit

    Fast 150 000 Menschen haben in der Schweiz 2007 als Working Poor gelebt. Besonders betroffen waren kinderreiche Familien.

    Zwischen 2000 und 2007 nahm die Working-Poor-Quote allerdings leicht ab. Laut Bundesamt für Statistik reagiert die Quote leicht verzögert auf den Konjunkturverlauf. Das heisst, die Zahlen dürften wieder steigen.

    Dagmar Zumstein

  • Wenn der Lohn nicht zum Leben reicht

    Täglich arbeiten, aber trotzdem nicht genug Geld haben und in Armut leben. Dieses Schiksal trifft in der Schweiz vor allem Familien mit Kindern.

    Wenn der Lohn zur Arbeit nicht reicht - eine Reportage.

    Fredy Gasser

  • IWF: 4 Billionen Verluste durch die Krise

    Das globale Finanzsystem steht nach wie vor unter Druck, das sagen die Ökonomen des Internationalen Währungsfonds IWF, und sie zeichnen im neusten Finanz-Stabilitätsbericht immer noch düstere Szenarien.

    Der IWF berechnete die Abschreibungen von Finanzinstituten auf Ramschpapiere und faule Kredite bis Ende 2010 und kam auf eine Summe von 4000 Milliarden Dollar.

    Beat Soltermann

  • Finanzkrise bedroht Koalition in Österreich

    Österreich braucht viel Geld. Das wurde heute klar, als der Finanzminister das Budget vorlegte. Die nächsten beiden Jahre werden Milliardendefizite anfallen und die Gesamtverschuldung Österreichs wird auf 250 Milliarden Euro steigen.

    Das wären 79% der jährlichen Wirtschaftsleistung, also viel mehr als die Maastrichter Euro-Kriterien erlauben.

    Schuld sind die katastrophale Wirtschaftslage und die Hilfspakete für die Banken.

    Während grosse Teile der Sozialdemokraten, die ja mit den Konservativen eine Regierung bilden, die Einführung von Vermögenssteuern verlangen, will der konservative Finanzminister davon nichts wissen, sondern er will sparen. Und damit beginnt ein Streit, der die so mühsam gezimmerte Koalition gefährdet.

    Joe Schelbert

Moderation: Casper Selg, Redaktion: Sabine Manz