Erster Erfolg für Obamas Gesundheitsreform

  • Montag, 21. Dezember 2009, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Montag, 21. Dezember 2009, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Montag, 21. Dezember 2009, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Die US-Gesundheitsreform hat im Senat die erste von drei Hürden genommen. Damit könnten die Senatoren das wichtigste innenpolitische Projekt von Präsident Barack Obama noch vor Weihnachten verabschieden.

Weitere Themen:

Frankreich will der Schweiz die illegal beschafften Daten der Bank HSBC aushändigen.

Auch die Energieindustrie ist mit den Ergebnissen des Klimagipfels von Kopenhagen nicht zufrieden.

Kuba spart; Am härtesten trifft es die Armen.

Beiträge

  • Gute Chancen für Obamas Gesundheitsreform

    Die nötige Mehrheit von 60 Senatoren für die Gesundheits-Reform steht. Im Zentrum steht die Versicherung von gut 30 Millionen US-Bürgerinnen und Bürgern, die bisher keine Krankenversicherung haben.

    Die Reform kostet 870 Milliarden Dollar, ein Teil davon soll durch Mehreinnahmen kompensiert werden. Und doch bleiben rund 15 Millionen Amerikaner unversichert.

    Max Akermann / Hans Ineichen

  • Frankreich übermittelt gestohlene Kundendaten

    Im Steuerstreit mit Frankreich zeichnet sich eine Entspannung ab. Die französische Justiz hat beschlossen, die von Hervé Falciani bei der Bank HSBC in Genf illegal kopierten Daten der Schweiz auszuhändigen.

    Rudolf Mäder

  • Auch Energie-Industrie mit Klimagipfel unzufrieden

    Dass an der Klima-Konferenz in Kopenhagen keine verbindlichen Ziele festgelegt wurden, um die Erderwärmung abzubremsen, ärgert nicht nur Umweltschützer und Politikerinnen, sondern auch die Energie-Industrie, die massenhaft zur CO2-Produktion beiträgt und daran verdient.

    Philippe Erath

  • Freispruch im Prozess um das Basler Geothermie-Projekt

    «Deep Heat Mining», hiess das Geothermie-Projekt, das Basel viel Hoffnung und viel Geld gekostet hat. Bohrungen lösten vor gut drei Jahren ein Erdbeben aus. Vor einer guten Woche kam das endgültige Aus für das Projekt.

    Nun wurde der Chef der Bohrfirma vom Strafgericht der Stadt Basel freigesprochen.

    Beat Giger

  • Der letzte grosse Nazi-Prozess

    In München steht John Demjanjuk, der 89jährige gebürtige Ukrainer, wieder vor Gericht. Vorgeworfen wird ihm Ungeheuerliches: Demjanjuk soll als Wächter im ehemaligen Konzentrationslager Sobibor in Polen mitgeholfen haben, rund 29'000 Juden getötet zu haben.

    Beihilfe zum Mord heisst die offizielle Anklage. 64 Jahre nach Kriegsende dürfte es der letzte grosse Nazi-Prozess sein. Doch ob John Demjanjuk schuldig gesprochen wird, ist keineswegs sicher.

    Ursula Hürzeler

  • Die Wirtschaftskrise trifft Kuba besonders schwer

    Kuba droht das Geld auszugehen. Das hat jetzt auch die Regierung Castro zugegeben. Die Regierung ruft die Kubanerinnen und Kubaner dazu auf, im nächsten Jahr den Gürtel noch enger zu schnallen.

    Auch die Sozialleistungen sind bedroht. Ein harter Schlag für einen grossen Teil der Bevölkerung.

    Franco Battel

  • Gewaltspiele unter dem Weihnachtsbaum

    Man schiesst sich durch einen Haufen Feinde bis zum gesuchten Schatz durch oder man nimmt an einem Terror-Kommando teil und metzelt reihenweise Unschuldige nieder. Kriegsspiele und Ballergames sind auch dieses Jahr wieder unter vielen Weihnachtsbäumen zu finden.

    Warum spielen Jugendliche solche Spiele? Und werden sie deshalb aggressiv? Forscher der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften suchen Fragen auf diese Antworten.

    Klaus Ammann

  • Begegnung mit einer arabischen Pionierin

    Mai Yamani hat als erste Frau aus Saudi-Arabien in Oxford studiert. Die 53jährige ist Soziologin und Autorin und beschäftigt sich mit einem breiten Bogen von Themen: Dem Islam. Saudiarabien. Der arabischen Identität. Dem sogenannten Krieg gegen den Terror und seinen Folgen.

    Der Integration der Muslime im Westen. Mai Yamani lehrt und forscht im Nahen Osten, in Europa und den USA.

    Iren Meier hat diese unabhängig-kritische Frau in Beirut getroffen.

    Iren Meier

Moderation: Hans Ineichen, Redaktion: Isabelle Jacobi