Erster Erfolg in Annapolis

  • Dienstag, 27. November 2007, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Dienstag, 27. November 2007, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Dienstag, 27. November 2007, 19:00 Uhr, DRS 2 und DRS Musikwelle

Im US-amerikanischen Annapolis einigen sich Israeli und Palästinenser auf sofortige Verhandlungen über einen Nahost-Friedensvertrag.

Weitere Themen:

In den Pariser Vorstädten randalieren wieder die Jugendlichen.

In Grossbritannien gerät Premierminister Gordon Brown nach einem Spendenskandal weiter unter Druck.

In Freiburg wird eine neue Form von Agglomerationspolitik probiert.

Beiträge

  • Erster Erfolg an der Nahost-Konferenz in Annapolis

    Zur Eröffnung der Nahostfriedenskonferenz hat US-Präsident George W. Bush bekannt gegeben, dass sich Israeli und Palästinenser darauf geeinigt hätten, die Friedensverhandlungen wieder aufzunehmen. Ziel sei eine friedliche Zwei-Staaten-Lösung innerhalb eines Jahres.

    Was bedeutet diese Einigung konkret?

    Casper Selg im Gespräch mit Robert Stähli und Peter Voegeli

  • Jugendkrawalle in Pariser Vorstädten gehen weiter

    In der zweiten Krawallnacht im Norden von Paris ist die Gewalt weiter eskaliert. Zwar ist Frankreich noch weit entfernt von der landesweiten Gewaltwelle, die im Herbst 2005 die Banlieues erschütterte. Doch die Gewaltbereitschaft mancher Jugendlicher ist grösser als damals.

    Und der Hass auf die Polizei scheint gewachsen zu sein.

    Philipp Scholkmann

  • Kreml reagiert nervös vor der Wahl

    Am kommenden Sonntag wird in Russland gewählt. Die Partei das «Einige Russland», die von Präsident Wladimir Putin im Wahlkampf angeführt wird, erhält laut Umfragen 62 Prozent der Stimmen.

    Dennoch steigt im Kreml die Nervosität. Die Einschüchterungspolitik gegenüber der schwachen demokratischen Opposition, etwa die Gefängnisstrafe für Ex-Schachweltmeister Garri Kasparow, interpretieren Beobachter in Russland als Zeichen von Kopflosigkeit der Regierung Putin.

    Max Schmid

  • Britischer Premier Brown unter Druck

    Nach dem peinlichen Datenverlust seiner Steuerbehörde vergangene Woche, muss sich der britische Premierminister Gordon Brown jetzt in einem Spendenskandal verteidigen.

    Ein Immobilienhändler hatte über Jahre Parteispenden an die Labour-Partei über Strohfrauen und -männer abgewickelt, was verboten ist. Nun ist der Generalsekretär der Labourpartei, der dies jahrelang geduldet hatte, zurückgetreten.

    Martin Alioth

  • Gesucht: Nachhaltige Energie-Politik

    Der so genannte Energie-Trialog war das wahrscheinlich grösste Schweizer Gipfel-Treffen in Sachen Energie-Politik. Über hundert Personen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft suchten hinter verschlossenen Türen nach einer neuen, nachhaltigen Energie-Politik.

    Maurice Velati

  • Freiburg will eine neue Agglo-Politik

    Agglomerationen werden als politische Grösse in der Schweiz immer wichtiger, bisher vor allem bei gemeindeübergreifenden Verkehrsprojekten. Einen Schritt weiter geht Freiburg. Hier entsteht mit elf Gemeinden eine neue politische Ebene mit eigener Regierung und eigenem Parlament.

    Eine Vorreiterrolle möchte die Agglomeration Freiburg auch im Bereich der Zweisprachigkeit spielen. Doch ob die beiden einzigen deutschsprachigen Gemeinden bei der neuen Agglomeration mitmachen, ist alles andere als sicher.

    Patrick Mülhauser

  • Afrika hält nichts vom freien Wettbewerb mit der EU

    Eine grosse Zahl von Entwicklungsländern genoss bisher Vorzugsbedingungen im Handel mit der EU. Doch ab 2008 müssen die Handelsbeziehungen den Freihandels-Prinzipien der Welthandelsorganisation WTO entsprechen.

    Sie müssen also auf Gegenseitigkeit beruhen und müssen beiden Seiten, freien Markt-Zugang bringen. Die EU drängt auf ein neues Abkommen, die Entwicklungsländer fürchten es.

Autor/in: Casper Selg