EU-Flüchtlingsgipfel - ein bisschen retten

  • Donnerstag, 23. April 2015, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Donnerstag, 23. April 2015, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 23. April 2015, 19:00 Uhr, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • «Europas Schande!» steht auf einem Transparent vor dem EU-Hauptquartier in Brüssel. Menschenrechtsorganisationen kritisieren: Die EU lege den Fokus vor allem auf Abriegelung und nicht auf Hilfe für Bedürftige.

    EU-Flüchtlingsgipfel - ein bisschen retten

    Die EU-Staats- und Regierungschefs haben sich in Brüssel getroffen: Nachdem in den letzten Wochen tausende Bootsflüchtlinge im Mittelmeer ertrunken sind, diskutieren sie über mögliche Massnahmen. Die Stossrichtung: mehr Flüchtlinge retten - aber halbherzig.

    Oliver Washington

  • Die Gewerkschaften wollen eine weitere Verschlechterung der Arbeitsbedingungen nicht einfach hinnehmen, wie sie an einer kleinen Kundgebung vor dem Eingang des Tagungslokals der Arbeitgeber klar gemacht haben.

    Grafische Industrie - Arbeitgeber künden Gesamtarbeitsvertrag

    Die Arbeitgeber der grafischen Industrie fordern die Verlängerung der Arbeitszeiten und weniger Nachtzuschläge und künden den GAV. Ihre Begründung: die schlechte Wirtschaftslage und die Frankenstärke.

    Klaus Bonanomi

  • Auch in der U-Bahn der Millionenstadt Delhi zählt man auf die kleinen, aber wichtigen High-Tech-Teile von Duagon.

    Schweizer KMU - neue Chance in Schwellenländern

    Der wachsende Mittelstand in China, Indien oder Brasilien öffnet für Schweizer Unternehmen neue Absatzmärkte. Besuch bei einem Hightech-Unternehmen in der Zürcher Agglomeration, das Sensoren für U-Bahnen herstellt.

    Iwan Lieberherr

  • Saudische Frauen und Kinder in einer Einkaufsstrasse in Riad.

    Saudiarabiens Feind Nummmer Eins, Zwei und Drei ist - Iran

    Vor zwei Tagen hat Saudiarabien die Bombardierungen in Jemen für beendet erklärt. Doch die Luftangriffe auf Huthi-Rebellen gehen weiter. Welche Linie hat die saudische Aussenpolitik? Gespräch mit der US-amerikanischen Journalistin und Pulitzer-Preisträgerin Karen Elliott House.

    Matthias Kündig

  • Noch surren die Nähmaschinen in der Fabrik von Arif Jebtik, aber von seinen knapp 800 Näherinnen hat der Fabrikbesitzer bereits die Hälfte entlassen. Im Juni will er ganz schliessen.

    Bangladeshs Textilindustrie: sicherer, aber unsozialer

    Am 24. April 2013 stürzte in Dhaka, Bangladesh die Textilfabrik Rana Plaza ein. Namhafte Modehäuser wie Walmart, Mango und Benetton hatten dort ihre Kleider billig herstellen lassen. Mehr als 1100 Arbeiterinnen und Arbeiter kamen ums Leben.

    Westliche Unternehmen versprachen danach, Sicherheit und Arbeitsbedingungen verbessern zu helfen. Haben sie ihr Versprechen gehalten?

    Karin Wenger

  • Nottinghams Zentrum mit dem Rathaus. Die ausgebliebenen Subventionen der Zentralregierung für die Stadt Nottingham rationiere die Sozialfürsorge und belaste folglich die Spitäler.

    Nottingham spart - auch im Gesundheitswesen

    Die britische Koalitionsregierung hat das Budgetdefizit in fünf Jahren von zehn auf fünf Prozent heruntergebracht. Steuern wurden erhöht, Investitionen gestrichen.

    Gesundheitsdienst, Schulen, Renten und Entwicklungshilfe blieben zwar von Kürzungen grösstenteils verschont, umso massiver fielen dafür die Sparmassnahmen anderswo aus.

    Martin Alioth

  • Verzicht scheint im Trend - wie sich der Alkoholkonsum in 100 Jahren verändert hat.

    Eine kurze Geschichte des Alkoholkonsums

    Das BAG lanciert wieder einmal eine Kampagne gegen Alkoholmissbrauch. Alkohol ist noch immer die am weitesten verbreitete Droge. 2011 starben fünf Mal mehr Männer an den Folgen des Alkohols als im Strassenverkehr. Die Folgen sind heute weit weniger sichtbar als noch vor 100 Jahren.

    Gespräch mit dem Roman Rossfeld, Historiker an der Universität Zürich.

    Peter Voegeli

Moderation: Peter Voegeli, Redaktion: Matthias Kündig