EU-Flüchtlingspolitik - Ohnmacht dominiert

  • Donnerstag, 12. März 2015, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Donnerstag, 12. März 2015, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 12. März 2015, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Flüchtlinge erreichen den Hafen von Pozzallo auf Sizilien.

    EU-Flüchtlingspolitik - Ohnmacht dominiert

    170'000 Flüchtlinge sind letztes Jahr übers Mittelmeer nach Europa geflohen, 2500 sind dabei ertrunken. Die Zahlen von Januar und Februar lassen befürchten, dass es dieses Jahr noch schlimmer werden könnte. Was tun? Die EU-Innenminister haben sich in Brüssel getroffen - und nichts beschlossen.

    Oliver Washington

  • Gedenkstätte in Distomo. Dort ermordeten die Nationalsozialisten im Juni 1944 fast 230 Dorfbewohner. Der deutsche Staat müsste die Nachfahren der Opfer für die NS-Verbrechen entschädigen, fand die griechische Justiz.

    Griechische Pfändungsdrohungen gegen Deutschland

    Griechenland braucht Geld und hat eine alte monetäre Schuld entdeckt: 1942 etwa waren die Griechen gezwungen worden, den Nazis einen Kredit zu geben. Nun drängt die griechische Regierung auf Rückzahlung und droht, deutsches Eigentum auf griechischem Boden zu beschlagnahmen.

    Rodothea Seralidou und Casper Selg

  • Die Ereignisse in Ferguson erhalten nationale Aufmerksamkeit, denn Ferguson steht für die Zustände in vielen anderen Städten der USA. Und in Ferguson ist noch lange keine Ruhe eingekehrt.

    Keine Ruhe in Ferguson

    Bei einer Demonstration in Ferguson im US-Bundesstaat Missouri sind in der Nacht auf Donnerstag zwei Polizisten durch Schüsse schwer verletzt worden.

    Am Vorabend waren Demonstrierende vor die Polizeizentrale gezogen, um den Rücktritt des Polizeichefs zu feiern und trafen dort auf Polizisten in Kampfausrüstung.

    Priscilla Imboden

  • Die jüdische Siedlung Maaleh Adumim in der besetzten Westbank.

    Israels Wahlkampf in der Westbank

    In Israel wird kommende Woche gewählt. Auch in der Westbank, wo fast eine halbe Million Israeli in etwa 200 jüdischen Siedlungen im besetzten Palästinensergebiet leben.

    Der israelische Premier Netanyahu betont im Wahlkampf immer wieder: Im Fall einer Wiederwahl würde er nichts an seiner international geächteten Politik ändern. Reportage aus der Westbank.

    Philipp Scholkmann

  • Das Leben der Prostituierten sei heute viel, viel besser als früher, sagt Bharati Dey. Sie war früher selbst Prostituierte und ist seit den Anfängen eine der Stimmen von «Durbar».

    Unschlagbar in Kalkuttas Rotlichtbezirk

    In einem der grössten und ältesten Rotlichtviertel der indischen Stadt Kalkutta arbeiten ungefähr 10'000 Prostituierte. 1995 haben sie sich zu einem Kollektiv namens «Durbar» - deutsch: «unschlagbar» - zusammengeschlossen.

    Die Frauen wollen ein würdiges Umfeld für Sexarbeiterinnen und Transsexuelle schaffen.

    Karin Wenger

  • Schauspieler Benjamin Lutzke, Regisseur Simon Jaquemet und Schauspielerin Lore Richter bei der Verleihung des Max Ophüls-Preises, am 24. Januar in Saarbrücken.

    «Chrieg» - die explosive Wut Jugendlicher

    Kurz «Chrieg» lautet der Titel eines neuen Films. Der 36-jährige Regisseur Simon Jaquet hat einen Film gedreht über die verstörende Gewalt einer Gruppe Jugendlicher in einem abgelegenen Schweizer Bergtal. Die Kritik lobt den von SRF-ko-produzierten Film als rohen Diamanten.

    Eine Begegnung mit dem Filmemacher.

    Brigitte Häring

  • Hoher Preis für «schwarzes Gold» im Osten Kongos. Eine Holkohlen-Verkäuferin.

    Afrika verfeuert seinen Reichtum

    Bis zu 60 Kilo Holzkohle verbrauch ein Haushalt in Afrika jeden Monat. «Schwarzes Gold» nennt man die Holzkohle deshalb. Der Preis dafür: Der Jahrtausende alte Wald im Virunga-Nationalpark in Osten Kongos wird zerstört.

    Simone Schlindwein

Moderation: Peter Voegeli, Redaktion: Marcel Jegge