EU-Kommission will Visa-Freiheit für Türkei

  • Mittwoch, 4. Mai 2016, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 4. Mai 2016, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Mittwoch, 4. Mai 2016, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Bis Mitte Juni müsse die Türkei die restlichen Bedingungen erfüllen, die EU-Kommission werde genau hinschauen, sagte EU-Vizekommissionspräsident Frans Timmermans an der Medienkonferenz in Brüssel. Neben Timmermans EU-Migrationskommissar Dimitris Avramopoulos.

    EU-Kommission will Visa-Freiheit für Türkei

    Türkinnen und Türken sollen ab Ende Juni ohne Visum in EU-Länder reisen können, wenn sie nicht länger als 90 Tage bleiben. EU-Staaten und EU-Parlament müssen dem Plan der EU-Kommission noch zustimmen. Zudem soll eine Dublin-Reform Griechenland und Italien als Erstankunftsländer entlasten.

    Oliver Washington

  • Für Recep Tayyip Erdogan ist der Entscheid der EU-Kommission ein Triumph.

    Triumph für den türkischen Präsidenten

    Für 90 Tage sollen Türkinnen und Türken künftig ohne Visum in die EU reisen dürfen. Das ist einer von vielen Punkten im Flüchtlingsabkommen zwischen der EU und der Türkei; für Ankara ist er zentral. Ist Präsident Erdogan der Sieger auf der ganzen Linie?

    Thomas Bormann

  • Bis zu den Wahlen im Herbst bleibt noch Zeit, die braucht die Partei – und vor allem Donald Trump, sagen diverse Politberater in US-Medien. Sonst könnte geschehen, was einige Republikaner nur hinter vorgehaltener Hand sagen, nämlich, dass sie im Herbst nicht wählen gehen – oder gar Hillary Clinton ihre Stimme geben.

    Freie Fahrt für Donald Trump

    Vor zehn Monaten wurde seine Präsidentschaftskandidatur als Witz bezeichnet: Donald Trump könne sich niemals gegen Jeb Bush und andere etablierte Republikaner durchsetzen. Nun wird Trump am Parteitag im Juli höchstwahrscheinlich doch zum republikanischen Präsidentschaftskandidaten gekürt.

    Für einige Mitglieder der Grand Old Party ist das schwer zu verdauen.

    Beat Soltermann

  • Seit dem letzten Jahr läuft ein Pilotprogramm. Nun gilt es ernst: Als erstes werden Kniegelenksspiegelungen angeschaut, Eingriffe an der Wirbelsäule und die Verabreichung von Eisen an Patientinnen, die nicht an Blutarmut leiden. Bild: Ein Mustererkennungsprogramm wandelt das Röntgenbild einer Wirbelsäule in ein 3D-Bewegungsmodell um.

    Medizinische Fehl- und Überversorgung vermeiden

    Krankenkassen sollen keine medizinische Leistungen übernehmen, die nicht wirksam oder effizient sind. Der Bundesrat lässt deshalb die Notwendigkeit von Wirbelsäuleneingriffen, Kniegelenkspiegelungen und die Eisensubstitution bei Eisenmangel ohne Anämie untersuchen.

    Philipp Burkhardt

  • Ein Jahr lang konnten die Hacker unbemerkt agieren. Computer der Ruag waren mit einer Spionage-Software infiziert worden. Daten wurden gestohlen. Niemand schlug Alarm.

    Cyberattacke auf die RUAG

    Der bundeseigene Rüstungsbetrieb RUAG ist Opfer eines Hacker-Angriffs geworden. Der Angriff blieb lange unentdeckt. Nun klärt ein Sonderstab des Verteidigungsdepartements ab, ob auch andere Bereiche der Bundesverwaltung betroffen sind.

    Samuel Burri

  • Die EU am Ende - es lebe die europäische Republik der Regionen: Ulrike Guérot, die Utopistin im grossen Europagespräch.

    Ulrike Guérot - Europa wohin?

    Europa strauchelt von einer Krise in die nächste. Es verrät seine Werte, wächst nicht zusammen, sondern droht auseinander zu brechen.

    Was bleibt vom Projekt Europa – nach Grexit-Szenarien, Brexit-Drohung, neuen Grenzzäunen, niederländischen Referenden und der Flüchtlingskrise? Das Gespräch mit Ulrike Guérot, Gründerin des «European Democracy Lab».

    Literatur: Ulrike Guérot: Warum Europa eine Republik werden muss. Eine politische Utopie. Verlag J.H.W. Dietz Nachf., Bonn.

    Simone Fatzer

  • Ein Adieu an die Gemütlichkeit: Wer Matatu fährt ist entweder tollkühn oder fatalistisch.

    Die tägliche Zumutung: Nairobis öffentlicher Verkehr

    Die «Matatu» genannten Kleinbusse bilden in Kenia das Rückgrat des öffentlichen Verkehrs. Doch Matatu-Fahrer kennen meist nur ein Tempo: Rasen. Regeln kennen sie nicht. Gehalten wird, wo jemand einsteigen will. Bei Regen verdoppeln sich die Preise, und gefahren wird, wo es Platz hat.

    Die Reportage aus Nairobi.

    Patrik Wülser

Moderation: Simone Fatzer, Redaktion: Tobias Gasser