EU konkretisiert neue Agrarpolitik

  • Dienstag, 20. Mai 2008, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Dienstag, 20. Mai 2008, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Dienstag, 20. Mai 2008, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Die EU-Kommission hat den Vorschlägen für die künftige Agrarpolitik zugestimmt: Die Direktzahlungen an Projekte in ländlichen Gebieten werden ausgebaut auf Kosten der Subventionen für die Grossbetriebe.

Weitere Themen:

Die aussenpolitische Kommission des Nationalrats möchte die Entwicklungshilfe auf 0,7 Prozent des BIP praktisch verdoppeln.

Der reichtste Mann der Erde, Warren Buffet, reist derzeit durch Europa auf der Suche nach lukrativen Investment-Möglichkeiten; auch Schweizer Unternehmen ist auf seinem Radar.

Die Abholzung des Amazonas-Regenwalds geht unvermindert weiter, dabei wird Tropenholz schon heute nachhaltig gewonnen.

Beiträge

  • Bauern in Ostdeutschland werden die Subventionen gekürzt.

    Weniger Subventionen für EU-Bauern

    Die EU-Kommission konkretisiert ihre künftige Agrarpolitik: Subventionen werden weiter von der Produktion entkoppelt. Das heisst: weniger Beihilfen für die Bauern.

    Besonders betroffen von den Subventions-Kürzungen sind Grossbetriebe. Im Gegenzug sollen gemäss den Kommissions-Plänen von 2009 bis 2012 schrittweise insgesamt 13 Prozent der direkten Subventionen in Projekte der ländlichen
    Entwicklung umgeschichtet werden. 

    Die Frage an Thomas Oberer in Brüssel: Was genau kommt da auf die EU Bauern zu?

  • Der reichste Mann der Welt: Warren Buffet.

    Warren Buffett auf Europa-Reise

    Der reichste Mann der Welt, Warren Buffett, reist derzeit durch Europa und besucht auch die Schweiz. Er möchte sein Geld weiter vermehren.

    Buffetts geschätztes Privatvermögen beträgt 62 Milliarden Dollar. Und in Zeiten der Krise kommt der 77-jährige Amerikaner erst richtig in Fahrt - und investiert Geld in Aktien von Unternehmen, die er für unterbewertet hält.

    Beat Soltermann

  • Mobile Gewerbeschulen in der indonesischen Provinz Aceh, ein von der Glückskette unterstütztes Hilfsprojekt.

    Mehr Entwicklungshilfe gefordert

    Die aussenpolitische Kommission des Nationalrats möchte die Schweizer Entwicklungshilfe in den nächsten Jahren auf 0,7 Prozent des BIP praktisch verdoppeln.

    Das ist soviel, was die Uno empfiehlt und was Länder wie Dänemark, Luxemburg oder die Niederlande bereits heute ausgeben. Es ist aber auch fast das Doppelte von dem, was die Schweiz derzeit für Entwicklungshilfe ausgibt. Der Vorschlag dürfte im Parlament aber kaum eine Chance haben.

    Oliver Washington

  • So soll das neue Kongresshaus in Zürich einst aussehen.

    Zürich und sein Kongresszentrum

    Zürich will ein neues modernes Kongresszentrum. Am 1. Juni entscheiden das Stimmvolk, ob die Stadt für ein Neubauprojekt samt Hotel an zentraler Lage am See Land kaufen soll.

    Gegner und Befürworter streiten derzeit hauptsächlich über den Standort und über Denkmalschutz. Beinahe vergessen geht dabei die Frage, ob sich Zürich auf dem hart umkämpften internationalen Kongress-Markt überhaupt behaupten kann.

    Sonja Schmidmeister

  • Akten erzählen Geschichten

    Das Nationale Forschungsprogramm 51 hat sich mit Akten beschäftigt. Im Rahmen einer umfangreichen Untersuchung wurde deutlich, dass Aktennotizen eine enorme Wirkung haben.

    Alles, was mehr oder weniger amtlich irgendwann über uns notiert wird, kann ein Eigenleben entwickeln, eine Biographie nicht nur abbilden, sondern sie zu steuern beginnen.

    Caroline Arn

  • James Stewart und sein unsichtbarer Freund in «Harvey» von 1950.

    «The good Guy» James Stewart

    Der Schauspieler James Stewart verkörperte Amerika wie es immer gern gewesen wäre: gelassen, anständig, tugendhaft, tapfer. Nun wäre er 100 Jahre alt geworden.

    Stewart war in Hollywood lange der «Good Guy» schlechthin. Erst im Alter von über 40 Jahren spielte der schlaksige Mann aus Indiana auch andere Rollen, etwa unter der Regie von Alfred Hitchcock.

    ARD-Korrespondent Daniel Pflug

  • Illegale Rodungen bedrohen den Regenwald am Amazonas.

    Natur-Tragödie im Amazonas-Becken

    In Bonn beraten die 190 Vertrags-Staaten der Artenschutz-Konvention derzeit, was zum Schutz von Flora und Fauna getan werden soll. Ziel ist es, bis 2010 die Zerstörung der biologischen Vielfalt zu bremsen.

    Besonders krass ist die Situation im brasilianischen Amazonas-Becken: Dort verschwindet jeden Tag ein Stück Regenwald; für die Gewinnung von Rohstoffen wie Eisenerz oder für eine neue Soja-Plantage. Und mit jedem Baum der gefällt wird, geht auch der Artenreichtum verloren.

    Ulrich Achermann

  • Amazonas: Nachhaltige Bewirtschaftung nicht nur willkommen

    Im Amazonas-Gebiet wird auch versucht, nachhaltig zu wirtschaften. Ein Beispiel dafür ist das Schweizer Unternehmen Precious Woods.

    Die Zürcher Firma hat sich auf Tropenhölzer spezialisiertm, ohne damit den Regenwald zu bedrohen. Denn sie hat ein Forst-Wirtschafts-System entwickelt, bei dem der Wald intakt bleibt. Besonders willkommen ist Precious Woods in Brasilien aber dennoch nicht.

    Ulrich Achermann

Moderation: Martin Durrer, Redaktion: Roman Fillinger