EU-Krisentreffen nach der jüngsten Flüchtlingstragödie

  • Montag, 20. April 2015, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Montag, 20. April 2015, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Montag, 20. April 2015, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Die EU-Aussenminister scheinen hilf- und ratlos angesichts der zunehmenden Zahl von Bootsflüchtlingen im Mittelmeer. Im Zentrum: die EU-Aussenbauftragte Federica Mogherini.

    EU-Krisentreffen nach der jüngsten Flüchtlingstragödie

    Die Aussen- und Innenminister der EU-Staaten treffen sich, um über die Flüchtlingskatastrophe auf dem Mittelmeer zu beraten.

    Über 900 Menschen sollen an Bord des Schiffs gewesen sein, dass in der Nacht auf Sonntag vor der libyschen Küste gekentert ist; 28 konnten bis jetzt gerettet werden, 24 wurden tot geborgen.

    Oliver Washington

  • Ein Rotkreuz-Mitarbeiter bei einem Nachteinsatz im Hafen von Pozzallo auf Sizilien, am 20. April 2015.

    Das Rote Kreuz - praktische Hilfe für Bootsflüchtlinge

    Das Flüchtlingsdrama vor der italienischen Küste ist nur schwer zu bewältigen. Das Rote Kreuz ist zum Beispiel in Catania präsent, wo fast täglich Flüchtlinge ankommen - wahrscheinlich auch die Überlebenden der letzten Schiffskatastrophe.

    Franco Battel

  • Viele Flüchtlinge aus Syrien bleiben auf ihrem Weg Richtung Norden im Bahnhof von Mailand stecken.

    Milano Centrale - auf der Durchreise gestrandet

    Wie soll man die Menschen nennen, die auf Sizilien gelandet sind? Asylsuchende sind sie nicht, weil die meisten von ihnen in Italien kein Asylgesuch stellen. Migranten auch nicht, weil sie aus ihrer Heimat geflohen sind. Gestrandete sind sie nicht, weil sie nach Norden weiterreisen wollen.

    Reportage vom Bahnhof Mailand.

    Alexander Grass

  • Juha Sipilä (Mitte) feiert mit seiner Zentrumspartei den Wahlsieg.

    Finnland - mit dem Liberalen Sipilä aus der Rezession

    Der finnische Wahlsieger Juha Sipilä von der Zentrumspartei braucht mindestens zwei Partner, um stabil regieren zu können. Gespräch mit Stefan Winiger; der gebürtige Schweizer arbeitet in Helsinki für das schwedischsprachige Radio YLE.

    Ursula Hürzeler

  • «RIP», Rest In Peace, steht auf der Stirn einer kenianischen Studentin. Sie posiert vor zahlreichen weissen Gedenkkreuzen für die ermordeten Studenten von Garissa.

    In Garissa verwandelt sich Trauer in Wut

    Nachdem die islamistischen Al-Shabaab-Milizen an der Universität im kenianischen Garissa 150 Studentinnen und Studenten regelrecht hingerichtet haben, geraten Regierung und Sicherheitskräfte des ostafrikanischen Staates immer mehr in die Kritik: Sie hätten Hinweise auf einen bevorstehenden Terrorangriff schlicht ignoriert. Besuch in der Stadt an der somalischen Grenze.

    Patrik Wülser

  • «Arbeit macht frei», steht über dem Eingang zum KZ Auschwitz. Der Prozess gegen Oskar G. stößt auf grosses Interesse: Unter den mehr als 60 Nebenklägern sind 52 Überlebende und Angehörige von in Auschwitz ermordeten Menschen.

    Der letzte Naziprozess in Lüneburg

    Am Dienstag steht der Angeklagte Oskar G. vor dem Lüneburger Landgericht. Er ist angeklagt der Beihilfe zu Mord in mindestens 300'000 Fällen - begangen im Konzentrationslager Auschwitz.

    Der 93-Jährige war Unterscharführer in der SS, deren Mitglieder unter anderem für die Bewachung der Häftlinge in Hitlers Konzentrationslagern zuständig waren.

    Casper Selg

  • Georges-Simon Ulrich, der Chefstatistiker der Schweiz. Politiker, Medien, Fachleute lechzen nach allerlei Statistiken, um sie als harte Fakten zu verkaufen und damit ihre Interessen durchzusetzen.

    Der unkonventionelle Chefstatistiker

    Wie viel Abfall recyclen die Schweizer, wie hat die Stimmbevölkerung anno 1873 abgestimmt, oder wie gesund sind Schweizerinnen, die in Städten leben? Das Bundesamt für Statistik gibt praktisch zu jedem Thema Auskunft. Georges-Simon Ulrich ist Chef im Bundesamt für Statistik.

    Er will sein Amt stärker ins Scheinwerferlicht rücken. Eine Begegnung.

    Sarah Nowotny

Moderation: Ursula Hürzeler, Redaktion: Matthias Kündig