EU ringt um Einigkeit im Kaukasus-Konflikt

  • Montag, 1. September 2008, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Montag, 1. September 2008, 18:00 Uhr, DRS 1
  • Wiederholung:
    • Montag, 1. September 2008, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Die EU sucht nach einer gemeinsamen Formel im Streit mit Russland um die Politik im Kaukasus.

Weitere Themen:

Hurrikan «Gustav» trifft mit Stärke 2 auf die US-Bundesstaaten Missisippi und Louisiana.

Die neuen Strompreise sind zu hoch, findet Carlo Schmid, Präsident der Stromaufsichts-Behörde Elcom.

Beiträge

  • EU ringt um einheitliche Haltung im Umgang mit Russland.

    EU streitet über Kaukasus-Konflikt

    Die EU will ihr Verhältnis zu Russland wegen des Kaukasus-Konflikts in den kommenden Monaten auf den Prüfstand stellen. Dies heisst es in der Abschlusserklärung des EU-Sondergipfels.

    Der gegenwärtige EU-Ratspräsident Nicoals Sarkozy hatte den Sondergipfel der Staats- und Regierungschefs der Union mit dem Ziel einberufen, eine einheitliche Linie gegenüber Russland zu finden.

  • Russland enttäuscht auf breiter Front

    Wie verfahren die Lage im Kaukasus ist, zeigte sich auch in einer Debatte, welche die Denkfabrik «German Marshall Fund» zeitgleich mit dem EU-Gipfel organisierte.

    In der Denkfabrik trafen sich erstmals hochrangige Vertreter aus fünf Ländern, die alle unmittelbar in das diplomatische Tauziehen rund um die Georgien-Krise involviert sind. Und auch hier zeigte sich: Es herrschen Unverständnis, Enttäuschung und Ernüchterung.

    Fredy Gsteiger

  • Ausläufer von «Gustav» erreichen Louisiana.

    «Gustav» bedroht New Orleans

    Der Wirbelsturm «Gustav» hat die Küste des US-Bundesstaates Louisiana erreicht. Kurz bevor er Land erreichte, wurde «Gustav» zum Hurrikan der Stärke 2 herabgestuft. Experten befürchten trotzdem grosse Schäden.

    Die meisten Bewohnerinnen und Bewohner von New Orleans haben ihre Häuser verbarrikadiert und sind aus der Stadt geflüchtet.

    «Gustav» hatte zuvor auf Cuba und Haiti weite Küstenstriche verwüstet und mehrere Menschen getötet.

    Nun hat «Gustav» die US-Küste erreicht, wo vor drei Jahren bereits der Hurrikan «Katrina» die Stadt New Orleans überschwemmte und Teile der Stadt zerstörte. Der damalige Schaden war auch politisch enorm. Der Regierung Bush warf man totales Versagen vor. Diese versprach umgehend Massnahmen.

    Peter Vögeli

  • Parteitag der Republikaner: Fast alle Veranstaltungen des ersten Tages wurden gestrichen.

    Republikaner opfern «Gustav» ihren Konvent

    Der Hurrikan «Gustav» hat den Parteitag der Republikaner in St.Paul, Minnesota, arg durchgeschüttelt. Fast alle Veranstaltungen des ersten Tages wurden gestrichen.

    Präsident Bush und Vizepräsident Cheney haben ihre Teilnahme am Konvent abgesagt. Vermutlich wird auch John McCain nicht dabei sein. Am Konvent hätte John McCain glanzvoll zum republikanischen Kandidaten für das Amt des Präsidenten gewählt werden sollen.

    Frage an US-Korrespondent Max Akermann: «Herrscht Katerstimmung unter den Republikanern?»

    Max Akermann

  • Die Stromtarife steigen in der ganzen Schweiz an.

    Hochspannung auf dem Strommarkt

    Der Bundesrat will den angekündigten Anstieg der Strompreise nicht hinnehmen. Wie zuvor die Stromaufsichts-Behörde «Elcom» kündigte auch die Landesregierung eine Analyse der Situation an.

    Volkswirtschaftsministerin Doris Leuthard zeigte sich gegenüber Schweizer Radio DRS besorgt.

    Der Präsidenten der «Elcom», Carlo Schmid erklärte zuvor. man habe wegen der Liberalisierung des Strommarktes nur punktuell mit höheren Preisen rechnen müssen. Seine Behörde werde die Preise überprüfen und allenfalls senken. Und zwar auch dort, wo keine Reklamationen vorlägen, sagte Schmid gegenüber Radio DRS.

    Priscilla Imboden

  • Japanischer Ministerpräsident Fukuda tritt zurück.

    Japans Premier nimmt den Hut

    Japans Premierminister Yasuo Fukuda hat seinen Rücktritt bekannt gegeben. Der Rücktritt erfolgt nach einem Jahr und überrascht nicht.

    An einer kurzfristig einberufenen Medienkonferenz sagte Fukuda, er wolle mit dem Schritt die politische Blockade in Japan lösen. Wann er sein Amt niederlegen wird, sagte der 72-jährige nicht. Fukuda stand seit längerem im Gegenwind.

    Eine starke Opposition im Parlament erschwerte ihm das Regieren. Im Volk war seine Popularitätsrate zuletzt auf unter 30 Prozent gefallen.

    Urs Morf

  • Uhrenskandal vor Gericht

    Seit heute wird in Neuenburg der grösste Skandal der Schweizer Uhrenindustrie vor Gericht verhandelt. Die Angeklagten sollen Uhren gefälscht und Gold geraubt haben.

    Auf der Anklagebank sitzen 15 Personen, unter ihnen auch der Uhrenfabrikant Jean-Pierre Jacquet. Ihnen wird vorgeworfen, Qualitätsuhren wie Rolex, Piaget oder Frank Muller gestohlen oder gefälscht und weiterverkauft zu haben.

    Der Fall hatte gerade in der Uhrenbranche für grosses Aufsehen gesorgt, da die meisten der Angeklagten aus der Branche selber kommen.

    Patrick Mülhauser

  • Zukunft der Bayreuther Festspiele geregelt

    Katharina Wagner und ihre Halbschwester Eva Wagner-Pasquier sollen die Festspiele gemeinsam leiten.

    Sie treten die Nachfolge ihres Vaters Wolfgang Wagner an, wie der Stiftungsrat der Richard-Wagner-Festspiele bekannt gab. Der heute 89-jährige Wagner stand dem weltweit renommierten Opernfest fast 60 Jahre vor.

    In den vergangenen Jahren sorgte das Haus vor allem mit Gezänk und Intrigen für Schlagzeilen. Die Hauptakteure, respektive Hauptakteurinnen waren seine weibliche Verwandtschaft, die sich im Gerangel um seinen Posten nichts schenkte.

    Gabriela Kägi

Moderation: Martin Durrer, Redaktion: Monika Oettli