Europa wird von der Finanzkrise erschüttert

  • Montag, 29. September 2008, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Montag, 29. September 2008, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Montag, 29. September 2008, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Während in den USA der detaillierte Rettungsplan für die Finanzinstitute des Landes ausgehandelt wird, müssen in Europa Banken vom Staat übernommen werden, damit sie überleben.

Weitere Themen:

Die Atombehörde IAEA kann ihre Kontrollaufgaben nicht wahrnehmen.

Bayern wendet sich von CSU ab.

Österreichs Regierungsparteien ist für das Wahldebakel selber verantwortlich.

Beiträge

  • Die Benelux-Bank Fortis ist ein Opfer der Finanzkrise.

    Finanzkrise in Europa angekommen

    Während sich die Spitzenpolitiker in den Vereinigten Staaten auf einen Rettungsplan für den US-Finanzplatz zu eingen versuchen können, müssen in Europa weitere Banken durch den Staat vor dem Konkurs gerettet werden.

    Daniel Gross, Direktor der unabhängigen Denkfarbrik «Center For European Policy Studies» in Brüssel, über die Folgen der Finanzkrise in Europa.

    Hans Ineichen

  • Atombehörde kann Kontrollaufgaben nicht wahrnehmen

    An der Eröffnung der aktuellen Generalversammlung der Atomenergiebehörde (IAEA) in Wien hat Generaldirektor Mohammed al-Baradei deutlich gemacht, dass die Behörde ihren Aufgaben nicht nachkommen könne.

    Die Aufgabe der IAEA ist es, die Sicherheitsstandards von atomaren Anlagen sicherzustellen. Nordkorea wolle wieder in die atomare Aufrüstung investieren und Iran stünde im Verdacht, ein geheimes militärisches Nuklearprogramm zu verfolgen, warnte al-Baradei. Zudem habe die IAEA zu wenig Mittel, um ihre Kontrollaufgaben wahrzunehmen.

    Fredy Gsteiger

  • Bayern wendet sich von CSU ab

    Seit fast fünfzig Jahren war die CSU in Bayern an der Macht. Nun haben die Stimmberechtigten trotz allen Warnungen der Partei die alleinige Regierungsmacht entzogen.

    Heribert Prantl, Ressortleiter Innenpolitik der Süddeutschen Zeitung, über den Mut der bayerischen Wählerinnen und Wähler.

    Hans Ineichen

  • Österreichs Regierungsparteien selbst verantwortlich für Debakel

    Bei den Parlamentswahlen in Österreich brachten die Rechtsaussen-Parteien die Koalitionsregierung von ÖVP und SPÖ um die Mehrheit. Doch den Fehler müssen die regierenden Parteien bei sich selbst suchen.

    Joe Schelbert

  • Somalische Piraten erbeuten 33 Kampfpanzer

    Ein ukrainisches Schiff mit 33 Kampfpanzern und Munition an Bord wurde am Horn von Afrika von somalischen Piraten gekapert. Sie fordern von der kenianischen Regierung, an welche die Lieferung des Kriegsgeräts bestimmt ist, 20 Millionen Dollar Lösegeld.

    Die Piraten befinden sich in einer ungemütlichen Lage: Der belagerte Frachter ist inzwischen von US-Kriegsschiffen umzingelt.

    Ruedi Küng

  • Ständerat unterstützt Rüstungsprogramm

    Überaus deutlich hat die kleine Kammer das Rüstungsprogramm 08 angenommen. Der Ständerat folgt damit nicht dem Entscheid des Nationalrates, der die Vorlage zurückwies.

    In der grossen Kammer hatten SP und Grüne Nein zum Einkauf von neuem Armeematerial und zur Modernisierung der F/A-18-Kampfjets gesagt. Die Linke wurde dabei unterstützt von der SVP, welche mit ihrem Nein aber ein Zeichen gegen Verteidigungsminister Schmid setzen wollte. Nun muss das Parlament einen Weg aus der verfahrenen Situation finden.

    Dieter Kohler

  • Anonymität kann helfen bei der Lehrstellensuche.

    Pilotversuch mit anonymisierten Bewerbungsunterlagen

    Ein Pilotversuch des Kaufmännischen Verbands Zürich mit anonymisierten Bewerbungsunterlagen bestätigt den Verdacht, dass Jugendliche mit einem Migrationshintergrund mehr Mühe haben, einen Ausbildungsplatz zu finden, als andere.

    Sonja Schmidmeister

  • Average, eine Ausstellung über den Durchschnitt

    Langenthal hat den Ruf, Schweizer Durchschnitt zu sein. Damit ist die Gemeinde ein beliebter Standort für Marketingstudien und Abstimmungsprognosen. Und ein Grund für das örtliche Kunsthaus, unter dem Titel «Average» dem Phänomen Durchschnitt auf den Grund zu gehen.

    Nadja Fischer

Moderation: Hans Ineichen, Redaktion: Massimo Agostinis