Europawahl: Italien - Vom Gründungsmitglied zur Gegnerin

  • Dienstag, 6. Mai 2014, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Dienstag, 6. Mai 2014, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Dienstag, 6. Mai 2014, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Regelmässige Schwarzfahrer sollen härter angepackt werden. Der Nationalrat hat einer entsprechenden Gesetzesänderung mit deutlichem Mehr zugestimmt.

    Grünes Licht für Schwarzfahrer-Datenbank

    Der Nationalrat macht den Weg frei für eine nationale Schwarzfahrer-Datenbank. Ob bei SBB, im Zürcher Tram, im Genfer Bus oder in der Säntis-Luftseilbahn: Wer schwarz fährt, soll zentral fichiert werden.

    Dominik Meier

  • Mit dem automatischen Informationsaustausch bricht ein neues Zeitalter an, sagt Pascal Saint Amans, OECD-Direktor für Steuerfragen.

    Das Bankgeheimnis wird offiziell begraben

    Die Wirtschaftsminister der OECD-Länder haben in Paris eine Erklärung verabschiedet, wonach der Automatische Informationsaustausch in Steuerfragen zum neuen OECD-Standard wird. Auch für die Schweiz.

    Ruedi Mäder

  • Vorarbeit zum G7-Gipfel im Juni: Die Energieminister der sieben führenden Industrienationen bei ihrem Treffen in Rom.

    13-Punkte-Plan für verminderte Energie-Abhängigkeit von Russland

    Bei einem Sondertreffen in Rom haben die Energieminister der führenden sieben Industriestaaten einen Plan verabschiedet, für mehr Unabhängigkeit von Russland. Anlass dazu ist die Krise in der Ukraine. Klar ist allerdings auch: Änderungen können nur mittelfristig erzielt werden.

    Fredy Gsteiger

  • Aus Sicht der UBS ist die neue Holding-Struktur mit nach Ländern getrennten Töchtern ein Fortschritt.

    Holding-Dach für die UBS und ihre Tochtergesellschaften

    Damit will die Schweizer Grossbank besser gerüstet sein für eine nächste Finanzkrise. Doch auch als Holdinggesellschaft ist die UBS immer noch «too big to fail», zu gross, als dass der Staat sie fallen lassen könnte. Und: Mehr Eigenkapital hat die Bank als Holding auch nicht.

    Jan Baumann

  • Jean-Nat Karakash, Neuenburger Wirtschaftsdirektor.

    Neuenburgs Erfahrung mit einem moderaten Mindestlohn

    Der Kanton Neuenburg hat bereits 2011 einen Mindestlohn eingeführt: mit 3640 Franken pro Monat ist er knapp 400 Franken tiefer als ihn die Mindeslohninitiative verlangt, die am 18. Mai zur Abstimmung kommt.

    400 Franken Unterschied bedeuten einen wesentlichen Unterschied für die Industrie, erklärt der Neuenburger Wirtschaftsdirektor Jean-Nat Karakash.

    Thomas Gutersohn

  • Der Besitzer des Los Angeles Basketballteam Clippers verbot seiner Freundin, sich mit farbigen Menschen öffentlich zu zeigen. Gegen die Afroamerikaner in seiner Mannschaft scheint er zumindest nichts zu haben.

    «Neuer» Rassismus in den USA

    Jüngst sorgten in den USA rassistische Äusserungen zweier alter Männer für Aufsehen: Ein Rancher in Nevada fragte vor laufender Kamera, ob Schwarze in der Sklaverei nicht besser gestellt waren als heute, und der Besitzer des Los Angeles Basketballteam Clippers verbot seiner Freundin, sich mit farbigen Menschen zu zeigen: Keine Äusserungen einer aussterbenden Generation.

    Priscilla Imboden

  • Seit Europa politisch zusammenwächst, war Italien mit dabei. Seit dem Ausbruch der Finanzkrise hat die Liebe zu Europa allerdings abgenommen.

    Europawahl: Italien - Vom Gründungsmitglied zur Gegnerin

    Italienerinnen und Italiener gehören historisch zu den VerfechterInnen des europäischen Einigungsgedankens. Der Komiker Beppe Grillo mobilisiert mit seiner Anti-EU-Kampagne derzeit die Massen - und könnte bei der Europawahl über 20 Prozent der Stimmen erlangen.

    Ein Stimmungsbild aus Rom und das Gespräch mit dem italo-britischen Historiker Paul Ginsborg.

    Massimo Agostinis

  • Nachtleben in Amsterdam: Der Nachtbürgermeister von Amsterdam sagt: Ein lebendiges Nachtleben trägt dazu bei, dass junge Menschen in der Stadt wohnen.

    Nachtbürgermeister in Amsterdam

    Ein Stadtpräsident kümmert sich tagsüber um das Wohl seiner BürgerInnen. Die meisten Stadtväter und -mütter wissen aber wenig über das Nachtleben ihrer Gemeinden. In den Niederlanden gibt es deshalb sogenannte Nachtbürgermeister, sie arbeiten ehrenamtlich.

    Im Ausland wird die Idee bereits nachgeahmt.

    Elsbeth Gugger

Moderation: Peter Voegeli, Redaktion: Isabelle Jacobi