F/A-18-Kampfjet der Schweizer Armee abgestürzt

  • Dienstag, 30. August 2016, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Dienstag, 30. August 2016, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Dienstag, 30. August 2016, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Die Bergung des am Sustenpass abgestürzten Kampfjets dürfte schwierig werden – und vom Piloten fehlt noch immer jede Spur. Bild: F/A-18-Kampfjets auf dem Militärflugplatz in Meiringen.

    F/A-18-Kampfjet der Schweizer Armee abgestürzt

    Suchmannschaften haben die Absturzstelle des seit Montag vermissten Kampfflugzeugs am Sustenpass von einem Helikopter der Luftwaffe aus entdeckt. Zur Absturzursache gibt es noch keine Erkenntnisse, und nach dem Piloten wird weiterhin gesucht.

    Die Fakten – und die politischen Begehrlichkeiten nach dem Absturz.

    Lukas Schmutz und Elmar Plozza

  • Er nimmt den Hut: der französische Wirtschaftsminister Emmanuel Macron.

    Frankreichs Wirtschaftsminister tritt zurück

    Nach nur zwei Jahren im Amt tritt der französische Wirtschaftsminister Emmanuel Macron zurück. Er will sich ganz auf die Arbeit als Chef seiner neuen politischen Bewegung «En Marche» konzentrieren. Aus Präsident Hollandes politischem Ziehsohn könnte ein politischer Gegner werden.

    Charles Liebherr

  • Der Beschluss der EU-Wettbewerbskommission, dass Irland 13 Milliarden Euro plus Zinsen von Apple zurückverlangen muss, zeigt: Brüssel ist gewillt, sich auch mit den ganz Grossen anzulegen.

    Apple profitierte in Irland – die EU setzt ein Zeichen

    Der Apple-Konzern hat während zehn Jahren von Irlands umstrittenen Steuerpraktiken profitiert und soll dafür nun 13 Milliarden Euro bezahlen; dieser Ansicht ist die EU-Kommission. Ein jahrelanges Hickhack um die Rechtmässigkeit dieses Entscheids ist absehbar.

    Klar ist damit jedoch, dass die EU die Steuervermeidungspraktiken grosser Konzerne nicht mehr toleriert. Wie sehen das die Iren?

    Massimo Agostinis und Martin Alioth

  • Mauro Antonini, Kommandant der Region 4 im Tessiner Grenzwachtkorps, räumt an der Medienkonferenz ein, dass unbegleitete Minderjährige nach Italien zurückgeschafft würden.

    Tessiner Grenzwachtkorps wehrt sich gegen Kritik

    Menschenrechtsorganisationen haben in letzter Zeit Vorwürfe gegen das Grenzwachtkorps im Tessin erhoben: Die Informationen zur Lage der Flüchtlinge an der Südgrenze der Schweiz seien ungenügend.

    Nun haben Grenzwächter und Asylbehörden informiert: «Beschleunigte Verfahrensschritte» seien nötig geworden; die Zahl der illegalen Grenzübertritte sei im Vergleich zum Vorjahr sprunghaft angestiegen.

    Alexander Grass

  • Griechenland befindet sich im wirtschaftlichen Krebsgang.

    Griechenland – kein Ende der Wirtschaftskrise in Sicht

    Die wirtschaftliche Malaise Griechenlands und das Seilziehen mit den internationalen Geldgebern sorgten vor einem Jahr für Gesprächsstoff. Inzwischen scheint zumindest eine Rezession abgewendet: Das Bruttoinlandprodukt ist im zweiten Quartal um 0,2 Prozent gewachsen.

    Was diese Zahl aussagt, erläutert Jens Bastian, Wirtschaftsberater in Athen und früher Mitarbeiter der EU-Kommission in Griechenland.

    Roman Fillinger

  • 10‘000 Todesopfer hat die Cholera-Epidemie in Haiti gekostet. Eingeschleppt hatten sie nepalesische Blauhelmsoldaten. Die UNO-Truppen leiteten ihre Abwässer in einen Fluss ein, dessen Wasser die Haitianer tranken. So haben sie sich angesteckt.

    Mangel an Transparenz bei der UNO

    Zu den Aufgaben der UNO gehört, dass sie Zensuren erteilt, Lektionen gibt, Transparenz fordert. Selber legen die Vereinten Nationen aber ungern Rechenschaft ab. Sie versuchen auch immer wieder, Fehler zu vertuschen.

    So hat die UNO jahrelang geleugnet, dass Blauhelme die Cholera nach Haiti eingeschleppt haben. Sechs Jahre danach und unter Druck gibt sie nun zu, was längst klar ist.

    Fredy Gsteiger

  • Der frühere Bundeskanzler Gerhard Schröder sagte einmal, das Holocaust Mahnmal solle ein Ort sein, an den man gerne hingeht – und löste damit lautstarkes Unverständnis aus. Heute ist es aber so: Besucher und Besucherinnen halten sich gerne hier auf, zumindest mit Interesse.

    Berlin – am Holocaust Mahnmal kommt niemand vorbei

    2710 graue Quader auf einer Fläche von drei Fussballfeldern. Das ist das Berliner Mahnmal für die Ermordung von sechs Millionen europäischer Juden durch das nationalsozialistische Deutschland. Ein Ort der Stille und Einkehr? Nicht nur. Die Reportage.

    Peter Voegeli

Moderation: Roman Fillinger, Redaktion: Markus Hofmann