Fall Perincek: Muss Schweizer Gesetzgebung angepasst werden?

  • Donnerstag, 15. Oktober 2015, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Donnerstag, 15. Oktober 2015, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 15. Oktober 2015, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Der türkische Nationalist Dogu Perincek. Archivbild.

    Fall Perincek: Muss Schweizer Gesetzgebung angepasst werden?

    Für die Schweizer Gerichte war der Fall klar: Alle Instanzen verurteilten den türkischen Nationalisten Dogu Perincek wegen Rassendiskriminierung und Leugnung des Armenier-Genozids. Nun hat der europäische Gerichtshof für Menschenrechte die Schweiz deswegen gerügt.

    Sascha Buchbinder und Rafael von Matt

  • In Brüssel verhandeln die Staats-und Regierungschefs über Empfangszentren für Flüchtlinge, sogenannte Hotspots in Griechenland und Italien.

    EU-Gipfel: Streit um «Hotspots»

    Erneut treffen sich in Brüssel die Staats- und Regierungschefs der EU zu einem Flüchtlings-Gipfel. Dabei gibt es immer wieder grosse Differenzen zwischen den Ländern. Bestes Beispiel sind die so genannten Hotspots. Zentren also, die die Flüchtlinge in Italien und Griechenland in Empfang nehmen.

    Oliver Washington

  • Flüchtlinge in Kroatien stehen Schlange.

    Unbürokratische Hilfe für Flüchtlinge in Kroatien

    Seit Ungarn die Grenze zu Serbien dichtgemacht hat, wählen die Flüchtlinge und Migranten neue Wege, um in die Europäische Union zu kommen. Zum Beispiel via Kroatien: Rund 175'000 Menschen haben das Land seither durchquert - mit freundlicher, effizienter Unterstützung der Regierung.

    Christoph Wüthrich

  • Die US-Armee bleibt länger in Afghanistan stationiert, als geplant.

    Die US-Truppen bleiben länger in Afghanistan

    Bis vor kurzem war klar: Die USA ziehen bis 2017 ihre Truppen aus Afghanistan zurück. Nun hat Präsident Obama erklärt, die USA werden weiterhin mit Soldaten im Land bleiben.

    Beat Soltermann

  • Der österreichische Staat hat bei der Rettung der ehemaligen Kärtner Landesbank Hypo Alpe Adria mehrere Milliarden verloren.

    Hypo-Debakel: Österreich will Private zur Kasse bitten

    Österreich will einen Schlussstrich ziehen unter das Milliardendebakel bei der ehemaligen Kärtner Landesbank Hypo Alpe Adria. Die neuen Sondergesetze sollen die Verluste für den Staat reduzieren und Kärnten, private Gläubiger und die Bayrische Landesbank zur Kasse bitten.

    Klagen dagegen sind vorprogrammiert.

    Joe Schelbert

  • Michael Gerber, Sonderbeauftragter der Schweiz für nachhaltige Entwicklung.

    Entwicklungshilfe: Die Privatwirtschaft soll es richten

    Bis 2030 sollen die Nachhaltigkeits-Ziele der Uno von den einzelnen Mitgliedsländern umgesetzt werden. Ehrgeizig und teuer ist das. Die Kosten - so die Schätzungen - belaufen sich auf jährlich sieben Billionen US-Dollar. Wo dieses Geld herkommen soll, ist weitgehend unklar.

    Die Schweiz setzt grosse Hoffnungen in die Privatwirtschaft.

    Maren Peters

  • Segnungsfeier für Motorradfahrer und –fahrerinnen.

    Der Glaube fährt mit

    Der Drang nach Freiheit, die Suche nach Abenteuer, der Wunsch nach Abwechslung. Die Gründe auf ein Motorrad zu steigen, sind ganz unterschiedlich. Eine Gemeinsamkeit hat die grosse Töff-Gemeinde: Den ausgeprägten Hang zum Spirituellen.

    Die Religionswissenschaftlerin Magali Jenny hat darüber ihre Dissertation geschrieben.

    Michael Sahli

Moderation: Samuel Wyss, Redaktion: Matthias Kündig